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Bikecheck: André Wagenknecht – Cube Fritzz

Die gesamte Saison sah man das Cube Action Team in ihren knallorangen Stereo HPC 27,5 Bikes am Start aller großen Rennen. Beim Saisonabschluss in Finale Ligure fiel uns nach zweimaligen hinsehen jedoch auf, dass André Wagenknecht – der Sieger der Specialized Sram Enduro Serie 2013, beim letzten Rennen seiner Saison auf ein anderes Rad setzte, dem neuen Cube Fritz.

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André und das neue Cube Fritzz beim letzten Stop der Enduro World Series.

Die Rahmenkonstruktion des Cube Fritzz erlaubt André – anders als das Stereo HPC, die Nutzung des neuen Fox Float X Dämpfers. Dies war auch der Hauptgrund warum der sympathische Sachse in Italien auf sein bewährtes Arbeitsgerät verzichtete und auf dem neuen Aluminium-Rahmen an den Start ging.

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Im Finale Ligure Bike Resort präsentierte uns André am Freitag sein Racebike für die bevorstehenden Tage.

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Auf den ersten Blick hätten wir das Rad fast nicht erkannt, sieht das Fritzz dem Stereo doch fast zum Verwechseln ähnlich.

Wie bereits erwähnt setzt André am Heck auf den neuen Fox Float X Dämpfer, diesen fährt er mit etwa 150 PSI. An der Front arbeitet die Fox 34 Talas RAD (wir haben sie bereits getestet) welche er mit 130 PSI abgestimmt hat. Zur Zugstufe sagte er uns nur “so schnell wie möglich, so langsam wie nötig. Genaue Klick Angaben konnte André uns nicht nennen, da das Zugstufen-Setting je nach Strecke, Temperatur und Höhe variiert. Eins ist jedoch immer gleich – Bergauf geht es im Climb Mode, und bergab wird im Descend Modus geheizt.

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Kashima Standrohre sind bei Fox bereits bekannt und für Jedermann erhältlich, nicht so die RAD-Dämpfungseinheit.

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Trotz einer Uphill tauglichen Geometrie mit steilen Sitzwinkel will André nicht auf die Absenkfunktion der Gabel verzichten.

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Die Brems- und Schalthebel sind an einen 760mm breiten Syntace Vector Lenker geschraubt, welcher wiederum mit einem 40mm kurzen Syntace Megaforce Vorbau die Verbindung zum Rad findet.

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Nicht nur beim Federweg rüstete André in Finale auf, auch die sonst gefahrene XTR Bremse wurde gegen eine Shimano Saint getauscht. Bei der Bremsscheibengröße beschränkt er sich jedoch auf 180mm Scheiben vorne wie hinten.

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Am Vorderrad ist der Schwalbe Magic Mary Reifen mit Super Gravity Karkasse und Vertstar Mischung montiert. Im Reifen befinden sich 1,5 bar Luft.

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Am Hinterrad herrscht innerhalb des Rock Razor mit Super Gravity Karkasse und Trailstar Mischung ein Druck von 1,7 bar.

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Der Antrieb besteht durchgängig aus hochwertigen Shimano XTR Komponenten.

Mit einer zweifach Kurbel ohne Kettenführung gehört André mittlerweile wohl eher zu einer Minderheit, da viele Rennfahrer mittlerweile auf 1×11 bzw. 1×10 setzen oder zumindest eine Kettenführung montieren. Ihm genügt jedoch die Spannkraft des XTR-Trail Schaltwerks, denn auch in ruppigen Sektionen bleibt nach seinen Angaben die Kette, wo sie hingehört, auf dem 38 Zahn großen Kettenblatt. Für lange Uphills verfügt sein Fritzz noch über ein 22er Kettenblatt, um Kraft sparend die Anstiege zu erklimmen.

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Nur ein Kleingeist hält Ordnung, das Genie überblickt das Chaos – bestehend aus Brems- und Schalthebeln und dem Remote für die Fox D.O.S.S Stütze.

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Genau wie die Federelemente verfügt auch die Sattelstütze über die drei Fahrmodi Climb, Trail und Descend.

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Bei den Laufrädern wird auf schweizer Qualität gesetzt, daher fährt André im Rennbetrieb den leichten DT-Swiss EX 1501 Laufradsatz.

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Leider verhinderte ein schlechter Startplatz und die damit verbundenen, langsamen Vordermänner eine gute Platzierung beim Saisonabschluss in Finale Ligure.

Wir wünschen André für die kommende Saison alles Gute und drücken die Daumen für weitere Top-Platzierungen!

Text & Fotos: Christoph Bayer

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