Ausgabe #027 Test

The Lab: Deuter Attack Enduro 16 im Test

Die härtesten Trails dieser Welt sind unser Testlabor, The Lab. Die Produkte in unserem Dauertest müssen sich über viele Monate im gnadenlosen Praxiseinsatz beweisen und hier erfahrt ihr wie sie sich dabei geschlagen haben. Diesmal im Test, der Deuter Attack Enduro 16-Rucksack.

ENDURO-Redakteur Manne hat den Deuter Attack 16 fast anderthalb Jahre sowohl auf den Trails als auch auf dem täglichen Weg zur Arbeit benutzt. Der Deuter Attack 16 wurde zwar speziell für den Enduroeinsatz konzipiert und stellt das kleinste Modell der mit Rückenprotektor versehenen Attack-Familie dar, trotzdem wurde er von Manne überwiegend als Tagesrucksack benutzt. Das liegt vor allem am hohen Nutzwert des Rucksackes durch seine clevere Fächereinteilung, die ein übersichtliches und sicheres Verstauen des Werkzeugs in der Vortasche erlaubt. Alle anderen Utensilien, die man für eine Biketour oder ein Endurorennen braucht, finden im Hauptfach bzw. den tiefen Seitentaschen Platz. Hinzu kommt ein perfekter Sitz und sehr gutes Belüftungssystem des Rucksacks. Abgerundet wird das Paket durch eine sehr gut zugängliche und geschützte Smartphone-Tasche, eine Regenschutzhülle, ein Befestigungsnetz für Fullfacehelme, ein von außen zugängliches, separates Trinkblasenfach und eine gefütterte Brillentasche.

Mit seinem Rückenprotektor aus SAS-Tec-Spezialschaum ist der Deuter Attack 16 deutlich schwerer als ein normaler Tagesrucksack in gleicher Größe, dafür bietet er aber eine sehr gute Schutzwirkung. Falls auf die Schutzwirkung des Rückenprotektors verzichtet werden kann, lässt sich das Gewicht von 1.540 g durch leichtes Entfernen des 340 g schweren Protektors reduzieren. Die sehr gute Verarbeitung und lange Haltbarkeit der Deuter-Rucksäcke rechtfertigt den etwas hohen Preis von 179 €.


Stärken

  • sehr gutes Belüftungssystem
  • Verarbeitungsqualität
  • Tragekomfort

Schwächen

  • Gewicht

Tester: Manne
Dauer: 14 Monate
Mehr Infos: deuter.com

Preis: 179 €
Gewicht: 1.540 g


Text: Manne Schmitt Fotos: Valentin Rühl