FOX Factory 34 FLOAT Testbericht

Fox Factory 34 Float | 1.800 g | 1.159 €
FOX Factory 34 Float | 1.800 g | 1.159 €

Die FOX Factory 34 FLOAT ist der Underdog in diesem Test. Sie ist für progressive Trailrider gedacht und hat deswegen 10 mm weniger Federweg als die anderen Federgabeln im Test. Dank des neuen E16-Tunes, einem überarbeiteten Shimstack, soll sie noch sensibler sein. Die exzellente FIT4-Dämpfung mit geschlossener Kartusche bietet drei Einstellungen der Druckstufe (offen, mittel und straff), die LSC lässt sich im offenen Modus in 22 Schritten anpassen. Die Federrate der FOX Factory 34 FLOAT kann man inzwischen einfach durch Volumenspacer anpassen: Man schraubt nur den Deckel der Luftfeder auf und setzt dann die benötigte Anzahl an Spacern ein. Im Test war die 34 FLOAT die einzige Federgabel mit 150 mm, mit 1.800 g aber auch die leichteste. Ob sie so auch mit der Konkurrenz mithalten kann?

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Kaum biegt man auf den Trail ein, spürt man die Vorteile des neuen E16-Tune. Die 34 war in der Mitte des Federwegs sehr ausgeglichen (wir montierten zwei Volumenspacer) und blieb stets hoch im Federweg. Wenn die Gangart härter wird, schluckt sie die Hindernisse und bleibt weiterhin stabil. Die Kashima-Standrohre und die Low-Friction-Dichtungen sorgen für eine butterweiche Performance, die alle Schläge kommentarlos wegschluckt. Das leichte Casting ist gerade in Steinfeldern nicht so steif wie das der schwereren Gabeln, die schlanke 34 hält aber alle Linien und fühlt sich nie nervös an. Auch beim harten Anbremsen wehrt sie sich gut gegen Abtauchen und lässt den Fahrer mit enormer Geschwindigkeit durch Steilkurven zirkeln. Die überarbeitete Dämpfung hat der FOX 34 neues Leben eingehaucht – wir sind begeistert!

Mit weniger Federweg war klar, dass die FOX 34 der Außenseiter in diesem Test sein würde. Doch sie beweist, dass es bei einem Duell nicht auf die Größe, sondern auf den Kampfgeist ankommt. Exzellente Dämpfung und Performance machen die FOX Factory 34 FLOAT zur neuen Benchmark im Trail-Segment, an der sich alle anderen messen müssen!

Mehr Informationen: ridefox.de

+ eindrucksvolles Feedback im mittleren Federwegsbereich
+ feinfühliges Ansprechverhalten
– flext im harten Gelände
– teuer

Über den Autor

Trev Worsey

Seit den frühen 90ern mit dem Bike-Virus infiziert, arbeitete Trev zunächst als Wissenschaftler und Statistiker, bevor ihn Bikes und Berge endgültig zu sich riefen. Nach sieben Jahren als Mountainbike-Guide wechselte er dann zu ENDURO, wo er sich seitdem von unserem UK-Office aus um News, Storys und Testberichte für unsere Website und die Ausgaben kümmert.