Specialized Hillbilly GRID 2Bliss Ready

Grip Spurtreue Selbstreinigung Pannenschutz Rollwiderstand Preis/Leistung

Ein Reifen den nur die wenigsten auf dem Schirm haben dürften ist der Specialized Hillbilly Grid 2Bliss Ready. Der vom Motocross inspirierte Reifen wirkt mit seinem langen, nicht angeschrägten Stollen auf den ersten Blick sehr aggressiv und nur wenig Tourentauglich. Umso überraschender ist sein verhältnismäßig geringer Rollwiderstand – sowohl im Labor, als auch in der Praxis. Der große Abstand zwischen den Mittelstollen verleiht dem Reifen außerdem eine sehr gute Selbstreinigung. Bei weichen Böden bietet der Hillbilly so eine sehr gute Führung und gute Traktion. Auf harten Untergründen knicken die gut abgestützten Stollen dann dennoch nicht weg. Am ehesten lässt er sich mit einem Schwalbe Magic Mary oder Maxxis Shorty vergleichen. Damit ist er am Vorderrad absolut Allround-Tauglich und bringt bei schlechtem Wetter am Heck montiert jede Menge Stabilität in das Handling. Die voluminöse Bauweies verleiht dem Reifen viel Eigendämpfung. Die Karkasse ist zwar verstärkt, aber nicht ganz so pannensicher wie die der besten Reifen im Test. Wenn es also richtig rough wird, heißt es Augen auf bei der Linienwahl. Für die meisten Touren würden wir den Hillbilly mit einem Butcher am Hinterrad kombinieren. Die Dual-Compound Gummimischung mit etwas härteren Mittel- und weichen Seitenstollen bietet auch auf feuchten Untergründen guten Grip.

Der Specialized Hillbilly bewegt sich bei vielen Fahrern aktuell komplett unter dem Radar. Dabei ist es ein grandioser Vorderreifen mit breitem Einsatzbereich. Er überzeugt sowohl auf harten als auch weichen Böden mit viel Traktion und gutem Grip. Wer eine Allround-Kombi sucht montiert den zuverlässigen Butcher GRID am Hinterrad. Mit 39,90 € ist der günstigste Reifen im Test und damit unser Kauftipp!


Stärken

– super Preis-Leistung
– sehr gute Seitenführung
– passabler Rollwiderstand

Schwächen

– für’s Hinterrad etwas zu speziell


Preis: 39,90 €
Gewicht: 965 g