ION erweitert sein Produktportfolio und präsentiert für die kommende Saison zwei spannende Bike-Schuhe: den Flatpedal-Schuh VANE_AMP und das Clipless-Modell RASCAL. Warum die Surf- und Bike-Marke den Schritt gewagt hat und was die Schuhe auszeichnet, haben wir von den Münchnern bei einem exklusiven Besuch erfahren.

Superhappy mit dem Ergebnis – Rob J präsentiert stolz die beiden neuen ION-Schuhe RASCAL und VANE_AMP.
Superhappy mit dem Ergebnis – Rob J präsentiert stolz die beiden neuen ION-Schuhe RASCAL und VANE_AMP.

So entstanden die neuen ION-Schuhe

Am 17.03.2015 lag ein riesiger Berg Schuhe im Wohnzimmer von Rob J. Der ION-Athlet mit unverkennbarem Style war unzufrieden. Unzufrieden mit allen Bike-Schuhen, die es aktuell auf dem Markt gab, denn keiner schaffte es, gute Performance auf dem Pedal mit stylishem Look und hohem Komfort abseits des Bikes zu verbinden. Deshalb hatte er sich mit den Jungs von ION in seiner Wohnung im Herzen von München getroffen, um die Pläne zur Erweiterung des Produktportfolios um eine fünfte Produktkategorie zu besprechen.

Der Startschuss für das Schuh-Projekt fiel vor über einem Jahr in Robs Wohnung.
Der Startschuss für das Schuh-Projekt fiel vor über einem Jahr in Robs Wohnung.

Gut eineinhalb Jahre später stehen wir gemeinsam im ION-Headquarter im Süden Münchens. Es hat sich viel getan, aus der Fiktion wurde Realität. Gemeinsam mit den Schweizer Schuhexperten Suplest hat ION den Schritt gewagt und sowohl den Flatpedal-Schuh VANE_AMP als auch das Clipless-Modell RASCAL geschaffen.

Unzählige Stunden haben Robert und Rob gemeinsam an den neuen Schuhen gearbeitet.
Unzählige Stunden haben Robert und Rob gemeinsam an den neuen Schuhen gearbeitet.

Das Ideal ist oft ein Kompromiss

Das Wort Kompromiss ist gemeinhin negativ behaftet. Zu Unrecht! Denn oft bildet der Kompromiss das stimmigste Gesamtpaket. Das stellten auch die Jungs von ION bei der Entwicklung fest. Aus am Anfang radikalen Konzepten entstanden mit der Zeit zwei sehr vielseitige Modelle, die die beiden Hauptanforderungen von ION erfüllen sollen: hohe Performance, gepaart mit stylishem Look. Bis es soweit war, wurden etliche Prototypen gebaut, verschiedene Sohlenkonzepte ausprobiert und Designentwürfe angepasst.

Am Anfang standen eine Skizze und jede Menge Ideen.
Am Anfang standen eine Skizze und jede Menge Ideen.
Entscheidend bei einem Flatpedal-Schuh ist nicht nur die Mischung, sondern auch das Profil der Sohle. Hier hat ION zu Beginn verschiedenste Formen auf bereits bestehende Modelle geklebt und ausprobiert.
Entscheidend bei einem Flatpedal-Schuh ist nicht nur die Mischung, sondern auch das Profil der Sohle. Hier hat ION zu Beginn verschiedenste Formen auf bereits bestehende Modelle geklebt und ausprobiert.
Das Ergebnis am Ende hat nur noch wenig mit den Prototypen gemein und soll sowohl perfekten Grip auf dem Pedal als auch ausreichend Traktion beim Schieben und Tragen des Bikes bieten.
Das Ergebnis am Ende hat nur noch wenig mit den Prototypen gemein und soll sowohl perfekten Grip auf dem Pedal als auch ausreichend Traktion beim Schieben und Tragen des Bikes bieten.
Die neue Sohle musste sich auf unzähligen Pedalen beweisen – natürlich der Flatschuh auf Flatpedalen und das Klickmodell auf Klickpedalen.
Die neue Sohle musste sich auf unzähligen Pedalen beweisen – natürlich der Flatschuh auf Flatpedalen und das Klickmodell auf Klickpedalen.
Doch nicht nur in die Sohle wurde massig Arbeit gesteckt. Sämtliche Details, wie z. B. die Zehenkappe, wurden mehrfach überarbeitet.
Doch nicht nur in die Sohle wurde massig Arbeit gesteckt. Sämtliche Details, wie z. B. die Zehenkappe, wurden mehrfach überarbeitet.
Häufig wurden Muster direkt in 3D gedruckt und an den jeweiligen Prototyp angepasst.
Häufig wurden Muster direkt in 3D gedruckt und an den jeweiligen Prototyp angepasst.
Auch das Design der aufgebrachten Applikationen und die Wahl der Materialien wurden stetig optimiert.
Auch das Design der aufgebrachten Applikationen und die Wahl der Materialien wurden stetig optimiert.
Am Ende hatte das gesamte Team gut lachen und ist nun mehr als happy mit dem Ergebnis.
Am Ende hatte das gesamte Team gut lachen und ist nun mehr als happy mit dem Ergebnis.

Über den Autor

Christoph Bayer

Abwechslung – das ist für Christoph das Wichtigste. Sowohl auf dem Bike als auch bei seiner Tätigkeit für ENDURO. Er kümmert sich federführend um das sechs Mal im Jahr erscheinende Magazin und ist dort gleichzeitig Fotograf und Redakteur. Auf dem Rad trifft man ihn vor allem im alpinen Terrain an, wo er neben flowigen Trails auch gerne mal eng verwinkelte oder verblockte Strecken in Angriff nimmt.