Die Highlights von EVOC für die Saison 2017 werden eigentlich erst zur EUROBIKE Ende August vorgestellt. Wir konnten jedoch schon jetzt einen Blick auf die neue Hüfttasche HIP PACK RACE werfen und zeigen euch, was die Reinkarnation des 80er-Jahre-Trends für Biker zu bieten hat!

„Totgesagte leben länger“ heißt es, und so erlebt zurzeit auch ein fast vergessenes Accessoire sein Comeback: die Bauchtasche. Die auch als Gürteltasche oder Wimmerl bekannte Hüfttasche ist in ihrer heutigen Form jedoch weniger für den 80er-Jahre-Discobesuch oder den Touristenausflug gedacht, sondern verspricht stattdessen, eine vielseitige Tragelösung beim Biken zu sein. Inzwischen können Biker aus einigen Modellen am Markt wählen und so ist es kaum verwunderlich, dass nun auch EVOC ein entsprechendes Produkt vorstellt: das HIP PACK RACE.

2017 neu bei EVOC: das HIP PACK RACE.
2017 neu bei EVOC: das HIP PACK RACE.

Am EVOC HIP PACK RACE fallen sofort viele bekannte Markenzeichen der Münchner auf, die sich bereits bei den beliebten Rucksäcken bewährt haben. Die Kontaktfläche basiert auf dem CONTACT FLOW SYSTEM der STAGE-Rucksack-Serie und setzt auf große Luftkanäle, die mit einem robusten Netz überzogen sind. Ebenfalls bekannt sind das aufklappbare Toolfach und die Trinkblase mit 3 l Volumen, die standardmäßig zum Lieferumfang gehört. Der Trinkschlauch kann mittels eines Magnetsystems entweder am Hüftgurt entlang geführt oder per Clip weiter oben an der Jacke befestigt werden.

Die Kontaktfläche des EVOC Hip Pack Race basiert auf dem Belüftungssystem der STAGE-Rucksäcke.
Die Kontaktfläche basiert auf dem Belüftungssystem der STAGE-Rucksäcke.
Ein aufklappbares Werkzeugfach beim EVOC Hip Pack Race erleichtert den Zugriff zu den wichtigsten Tools.
Ein aufklappbares Werkzeugfach erleichtert den Zugriff zu den wichtigsten Tools.
Der Magnet-Clip des EVOC Hip Pack Race Trinkschlauchs kann auf Wunsch auch an der Jacke befestigt werden.
Der Magnet-Clip des Trinkschlauchs kann auf Wunsch auch an der Jacke befestigt werden.

Völlig neu ist das sogenannte VENTI FLAP. Um noch mehr Luft an den Rücken zu lassen, lässt sich das HIP PACK RACE damit bei Anstiegen oder beim gemütlichen Cruisen vom Körper wegklappen. Geht es dann auf die Abfahrt, liegt die Tasche nach einem kurzen Zug an den beiden Straps wieder eng am unteren Rücken an und der Schwerpunkt liegt näher am Körper.

Ein kurzer Zug an den beiden Gurten des EVOC Hip Pack Race genügt und die Hüfttasche liegt eng am unteren Rücken an.
Ein kurzer Zug an den beiden Gurten genügt und die Hüfttasche liegt eng am unteren Rücken an.

Das nur 375 g schwere HIP PACK RACE bietet 3 Liter Volumen im Hauptfach, lässt bei gefüllter Trinkblase also kaum Platz für weiteres Gepäck. Werkzeug, Energieriegel, Handy und ein Ersatzschlauch lassen sich jedoch problemlos noch in den Innentaschen, im Werkzeugfach und in den beiden aufgenähten Taschen auf den Hüftgurten verstauen. Damit hat man mit dem HIP PACK RACE die wichtigsten Utensilien immer griffbereit und kann getrost auf einen warmen und schweren Rucksack verzichten. Die Hüfttasche kommt in drei Farben für faire 65 € inkl. Trinkblase nach der EUROBIKE 2016 auf den Markt.

Wir sind gespannt, wie sich das EVOC HIP PACK RACE auf den Trails schlägt.
Wir sind gespannt, wie sich das EVOC HIP PACK RACE auf den Trails schlägt.

Erster Eindruck

Zugegeben, über den Style-Faktor der neuen Bike-Hüfttaschen lässt sich streiten. Wer sich jedoch mit dem Anblick anfreunden kann, der findet im EVOC HIP PACK RACE eine interessante Option mit vielen Features und hoher Verarbeitungsqualität. Wie sich das Pack im Praxiseinsatz auf dem Bike schlägt, bleibt abzuwarten. Wir sind gespannt.

Text: Moritz Dittmar Bilder: Moritz Dittmar/EVOC

Über den Autor

Moritz Dittmar

Als Redakteur für die ENDURO Webseite kümmere ich mich darum euch mit den spannendsten News, den besten Tests und den inspirierendsten Stories der Bike Welt zu versorgen. Genau wie in meinem Job, lasse ich mich beim Biken ungern in eine bestimmte Schublade stecken. Egal ob es darum geht sich endlose Anstiege rauf zu quälen oder Tiefenmeter auf ruppigen Downhills zu sammeln, am Ende zählt für mich vor allem eins: Der Spaß am Biken!