Das Team von MET hat ein Jahr lang getüftelt und nun ist es endlich so weit: Der MET Roam soll im Enduro- und Trailsegment eine neue Benchmark setzen. Was der neue Sprössling so kann und weshalb das Motto „Alle Trails führen nach ROAM“ gar nicht so hoch gegriffen ist, lest ihr hier.

Die Grenzen zwischen Enduro- und Trailbikes scheinen sich langsam abzuzeichnen und was vor zwei Jahren noch ein leichtes Enduro war, ist heute eindeutig ein Trailbike. Klar ist jedoch auch, dass Trailbikes deutlich mehr auf dem Kasten haben, als viele ihnen zumuten. Daher wächst der Druck auf die Equipment-Branche. Die Kunden verlangen für ihre neuen „Do-it-all“-Bikes natürlich auch das passende „Do-it-all“-Equipment. Mit dem Roam zeigt das Team von MET, dass es diesen Wandel erkannt und richtig interpretiert hat.

Was kann der MET Roam auf dem Papier?

Den MET Roam wird es in drei verschieden Größen geben. Small für Kopfumfänge von 52 bis 56 cm, Medium von 56 cm bis 58 cm und Large von 58 cm bis 62 cm. Das mittlere der drei Helmmodelle soll laut MET 335 g ohne und 360 g mit MIPS wiegen. Der Roam wird für 150 € den Besitzer wechseln und für 20 € mehr auch mit dem MIPS-System augestattet sein. Als erster der neuen Generation von MET-Helmen kommt der Roam mit dem SAFE-T Orbital System. Dieses verfügt über drei verschiedene Arten der Verstellung innerhalb der Helmschale: Der Gurt, der rund um den Kopf läuft, lässt sich auf den genauen Kopfumfang einstellen. Man kann ihn auf drei verschiedene Höhen anpassen, sodass die Kontaktpunkte am Hinterkopf richtig sitzen. Und die beiden Kontaktpunkte am Hinterkopf lassen sich in der Breite um zwei Positionen verstellen.Insgesamt 22 Lufteinlässe sorgen dafür, dass der Kopf auch an heißen Tagen kühl bleibt.

Der MET Roam im Detail

Ladungssicherung: MET hat auch an die Nachteulen und Actionheros gedacht und spendiert dem Roam eine Plattform für GoPros und Helmlampen.
Für Goggles optimiert: Das Design des MET Roam wurde speziell auf die Bedürfnisse von Goggles-Liebhabern abgestimmt.
Extraportion Platz: Unter dem Visier ist genug Platz, um eine Goggle bequem zu platzieren.
Natürlich mit MIPS: MET hat mit MIPS ein Kompromisssystem entwickelt, um trotz MIPS-Inlay eine gute Belüftung zu gewährleisten.
Das neue SAFE-T Orbital-Verstellsystem von MET sieht vor, auch die beiden Kontaktpunkte am Hinterkopf anpassen zu können.

Was kann der MET Roam auf dem Kopf?

Schon beim ersten Aufsetzen macht der Helm einen komfortablen und stabilen Eindruck. Aufgrund der vielen Einstellmöglichkeiten lässt er sich schnell und effektiv an den Kopf anpassen. Dadurch, dass der Kopf sehr nah an der Helmschale sitzt, vermittelt der MET Roam ein sehr sicheres Gefühl. Was sich schon beim ersten Aufsetzen bemerkbar gemacht hat, bewährt sich auch auf dem Trail: Der Helm rutscht nicht von der Stelle und sitzt auch in schnellen Steinfeldern unbeeindruckt auf dem Kopf.

Nach gerade einmal einer Stunde haben wir den Helm schon gar nicht mehr bewusst wahrgenommen. Die Vielzahl an Lufteinlässen schafft es, die Temperatur am Kopf angenehm kühl zu halten, und auch beim Pedalieren bergauf wird es nicht zu heiß unter dem Roam – eine Eigenschaft, die den MET gerade für Touren oder alpines Gelände prädestiniert. Aufgrund seiner durchdachten Features und der Goggle-Kompatibilität ist der Roam aber auch für den Enduro-Renneinsatz geeignet.

Farben und Verfügbarkeit

Der MET Roam wird in sieben Farbvarianten ab September 2017 erhältlich sein.

Fazit zum MET Roam

Leicht, schniekes Design und übersät mit durchdachten Details – was braucht ein Helm mehr? Für den Test hatten wir leider nur einen Prototyp zur Verfügung, was dafür sorgte, dass sich der Helm hin und wieder selbst verstellte. Laut MET soll das Problem aber spätestens bis zu den Serienmodellen behoben sein. Davon abgesehen lässt die Verarbeitung aber keine Wünsche offen. Der MET Roam eignet sich bestens für alle Situationen / Lebenslagen, die nicht nach einem Fullface-Helm verlangen, und ist so der ideale Begleiter für euren Enduro- und Trailalltag.

Mehr Informationen findet ihr unter: met-helmets.com

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Text: Valentin Rühl Fotos: MET