Ausgabe #028 Test

The Lab: Giro Chronicle MIPS Enduro-Helm im Test

Die härtesten Trails dieser Welt sind unser Testlabor, The Lab. Die Produkte in unserem Dauertest müssen sich über viele Monate im gnadenlosen Praxiseinsatz beweisen und hier erfahrt ihr wie sie sich dabei geschlagen haben. Diesmal im Test, der Giro Chronicle MIPS Helm.

Auf der EUROBIKE 2016 präsentiert, ist der Giro Chronicle MIPS prinzipiell der günstige Bruder des bekannten Montaro MIPS-Endurohelms. Der Chronicle verzichtet auf den Kantenschutz im unteren Bereich sowie die Roll-Cage-Verstärkung im Inneren, besitzt dafür einen etwas längeren Schild sowie einen weiter heruntergezogenen hinteren Bereich. Auch wenn die Belüftungsöffnungen sowie die Form des MIPS-Inserts ebenfalls verändert wurden, sind Luftstrom sowie Verstellsystem identisch zu denen des Montaro MIPS. Im Dauertest zeigte sich der Chronicle MIPS so absolut unauffällig, was Passform, Tragekomfort, Belüftung und Schweiß-Absorption angeht.

Als Negativpunkt ist lediglich der Schild zu erwähnen. Sind die schon recht massiven Dimensionen noch Geschmackssache, verhindert die sehr grobe Rasterung jedoch ein exaktes Einstellen. Da man einen Helm aber sowieso nur nach Anprobe kaufen sollte, kann hier jeder selbst entscheiden, ob dieser Kritikpunkt entscheidend ist. Wer mit den Unterschieden und dem etwas empfindlicheren Design im Vergleich zum Montaro leben kann, bekommt mit dem Chronicle einen tadellosen Helm mit einwandfreiem Preis-Leistungs-Verhältnis und spart gut 30 g – und vor allem 60 €.


Stärken

  • Preis-Leistung
  • Passform

Schwächen

  • Schild-Rasterung
  • ungeschützte Kanten

Tester: Andi
Dauer: 5 Monate
Mehr Infos: giro.com

Preis: 119,99 €
Gewicht: 358 g (Gr. M)