Ausgabe #027 Test

The Lab: Hope R8+ Helmlampe im Test

Die härtesten Trails dieser Welt sind unser Testlabor, The Lab. Die Produkte in unserem Dauertest müssen sich über viele Monate im gnadenlosen Praxiseinsatz beweisen und hier erfahrt ihr wie sie sich dabei geschlagen haben. Diesmal im Test, die Hope R8+ Helmlampe.

Bei Bikelampen schmilzt die Kluft zwischen Erschwinglichkeit und Helligkeit langsam, aber sicher immer mehr. Unser englischer Redakteur Trev wollte herausfinden, ob es sich dennoch lohnt, etwas mehr zahlen, und hat die leistungsstarke, aber teure Hope R8+ getestet. Die R8+ feuert aus ihren acht LEDs einen sowohl konzentrierten als auch zum Rand hin diffusen Lichtkegel und sorgt mit ihren 3.000 Lumen (gemessen) für eine breite Ausleuchtung. Es gibt zwei Power-Level mit jeweils drei Abstufungen. Der Lichtkegel ist breit und hat keine „Hot Spots“, perfekt für technische Trails. Wenn es viel schneller wird, reicht dieser breite Kegel aber teilweise nicht mehr weit genug. Insgesamt bietet die Hope R8+ aber für alle Ausfahrten mehr als genug Licht. Trev hatte die meiste Zeit eine Ersatzlampe dabei, die aber im Rucksack blieb. Trotz all seiner Bemühungen, sie kleinzukriegen, hielt die R8+ stand, die Halterungen sind alle sehr stabil und schnell montiert.

Der 9.600 mAh ES Akku hat eine praktische Anzeige, über die man die zur Verfügung stehende Power überprüfen kann. Wechselt man mit Bedacht zwischen Trail- und Full-Power-Modus, hält eine Ladung gut zwei bis drei Stunden. Auf voller Stärke sollte man eben auch die Hope R8+ nicht lange fahren. Die Hope ist teuer, aber verlässlich und ein absoluter Neidfaktor bei Night-Rides.


Stärken

  • angenehmer Lichtkegel
  • bombenstabil
  • Tragekomfort

Schwächen

  • teuer
  • recht schwer für die Helmmontage

Tester: Trev
Dauer: 3 Monate
Mehr Infos: hopetech.com

Preis: 330 €
Gewicht: Lampe 174 g System 701 g


Text & Fotos: Trev Worsey