Fit in die neue Saison starten – das ist das Ziel fast aller ambitionierten Biker. Die MFT Core Disc ist ein Trainingsgerät, mit dem man gezielt den gesamten Oberkörper kräftigen und die Rumpfstabilität verbessern können soll. Wir haben das kompakte Teil ausprobiert.

Pump it up: Die klassische Liegestütze wird mit der MFT Core Disc zur koordinativen Herausforderung.
Kann die 179 € teure MFT Core Disc das Fitnessstudio ersetzen und lohnt sich die Investition?

Das Prinzip der MFT Core Disc

Jeder kennt sie: die klassische Liegestütze. Und das aus gutem Grund, denn trotz ständig neuer Trainingsphilosophien und immer ausgefallener Trainingsgeräte ist sie nach wie vor eine äußerst effektive Übung, um den Schultergürtel zu stärken. Mit der MFT Core Disc bekommt die klassische Liegestütze einen ganz neuen Anspruch – doch das grüne Trainingsgerät bietet noch deutlich mehr. Das Design der Disc ermöglicht es, Kipp-, Dreh- und Rotationsbewegungen durchzuführen, während man sich an der 750 mm breiten Stange abstützt. Durch diese einstellbare Instabilität muss zusätzliche Haltearbeit verrichtet werden, wodurch auch tieferliegende Muskelgruppen angesprochen werden. So soll auchdie Rumpfstabilität erhöht werden.

Mit der MFT Core Disc wird jede Liegestütze zur Herausforderung.
Mit der MFT Core Disc wird jede Liegestütze zur Herausforderung.
Die abgerundeten Kontaktpunkte an der Unterseite der MFT Core Disc sorgen …
Die abgerundeten Kontaktpunkte an der Unterseite der MFT Core Disc sorgen …
… gemeinsam mit dem drehbaren Oberteil für eine mehrdimensionale Beweglichkeit.
… gemeinsam mit dem drehbaren Oberteil für eine mehrdimensionale Beweglichkeit.

Die MFT Core Disc in der Praxis

Den Morgen nach dem ersten Training mit der MFT Core Disc wird wohl niemand so schnell vergessen. Nur selten hat man so starken Muskelkater wie nach der ersten 20-minütigen Trainingssession. Durch die instabile Position muss tatsächlich deutlich mehr Haltearbeit verrichtet werden und bekannte Übungen erhalten völlig neuen Anspruch. Gratis zur Core Disc selbst gibt es eine bebilderte Anleitung mit mehreren möglichen Übungen, die auch hier heruntergeladen werden kann. Durch die 750 mm breite Griffstange ist die Arm- und Schulterposition der auf dem Rad sehr nah, wodurch exakt die beim Biken benötigten Muskelpartien angesprochen werden. Das Training ist abwechslungsreich und schweißtreibend. Nach mehrmaliger Anwendung gewöhnt man sich jedoch etwas mehr an die wackelige Unterlage und die Übungen fallen leichter. Der spürbare Trainingserfolg motiviert und die Intensität kann durch das Hinzufügen weiterer instabiler Faktoren wie beispielsweise einem Pezziball zusätzlich erhöht werden, wodurch das Training auch garantiert nicht so schnell langweilig oder anspruchslos wird.

Über den Stopper in der Mitte kann die Rotationsbeweglichkeit deaktiviert werden, was das Training zu Beginn etwas erleichtert.
Über den Stopper in der Mitte kann die Rotationsbeweglichkeit deaktiviert werden, was das Training zu Beginn etwas erleichtert.

Die hochwertig gefertigte Disc überzeugt mit erstklassigen Materialien von bester Qualität und hat auch nach mehrmaliger Anwendung keinerlei Spuren am Boden hinterlassen. Das kompakte Trainingsgerät lässt sich einfach verstauen und nahezu überall anwenden.

„Designed and Made in Austria“ ist die MFT Core Disc und das damit verbundene Konzept liefert ein interessantes Trainingsgerät für Biker.
„Designed and Made in Austria“ ist die MFT Core Disc und das damit verbundene Konzept liefert ein interessantes Trainingsgerät für Biker.
MFT-Core-Disc-Review-CB-1

Fazit zur MFT Core Disc

Die MFT Core Disc ist ein – nicht nur für Biker – ausgesprochen interessantes Trainingsgerät, das dem klassischen Workout einen ganz neuen Anspruch verleiht. Mit ihm lässt sich nicht nur die Kraft, sondern auch die Stabilität des Oberkörpers spürbar erhöhen. Die Verarbeitung ist gut, das Handling denkbar einfach, nur der Preis ist leider sehr hoch. Ob einem die Disc 179 € wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Weitere Informationen gibt es auf der MFT-Website.

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Text & Bilder: Christoph Bayer

Über den Autor

Christoph Bayer