Die SSES startet in die fünfte Saison! Auf Starter und Zuschauer wartet wie schon in den letzten Jahren erstklassige Renn-Action an unterschiedlichen Austragungsorten. Dieses Jahr finden vier Rennen statt, drei davon in Deutschland und eins in Österreich statt. Als deutsche Serie bezeichnen die Veranstalter ihre Rennen dennoch nicht, vielmehr sehen sie sich als eine der großen europäischen Serien an, die sich kontinuierlich weiterentwickelt. Das erklärt auch die internationale Aufmerksamkeit, mit der die Serie seit ihrer ersten Saison verfolgt wird.

Wie immer hart am Gas: Markus Reiser vom Focus Trail Team.
Wie immer hart am Gas: Markus Reiser vom Focus Trail Team.

Termine 2016

#1 16./17. April: Treuchtlingen (GER)
#2 28./29. Mai: Willingen (GER)
#3 30./31. Juli: Schöneck (GER)
#4 17./18. September: Leogang / Saalbach (AUT)

An wen richten sich die Rennen?

Die Serie richtet sich an alle, Amateure wie Profis. Bei der Anmeldung kann man sich zwischen einer Pro und einer Amateurklassen entscheiden. Wer als Elite Mann, Elite Frau oder in der Masters Klasse (älter als Jahrgang 1986) starten will, braucht eine UCI Lizenz. Die Amateurklasse ist offen für Nicht-Lizenzfahrer.

Michal Prokop beim feuchten 2016er Auftakt in Treuchtlingen
Michal Prokop beim feuchten 2016er Auftakt in Treuchtlingen

Welche Rennformate gibt es?

Alle Rennen gehen über das gesamte Wochenende. Am Samstag können die Strecken trainiert werden, auflerdem gibt es abends einen Prolog. Das Rennen selbst findet am Sonntag statt. Bei der Startnummerausgabe wird für den Transponder ein Pfand von 50 € verlangt. Nach Rückgabe des Transponders erhält der Starter das Geld zurück.

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Wie wird die Zeit erfasst? Wann erhalten die Fahrer das Ergebnis?

Mittels Transponder und Software von Racement. Jeder Teilnehmer montiert einen Transponder am Lenker, der sich vollautomatisch um die Zeitnahme kümmert. Die Fahrer können ihr aktuelles Standing auf einem Monitor im Zielbereich ablesen. Die endgültigen Ergebnisse werden einige Minuten nach Eintreffen des letzten Starters bekannt gegeben.

Vom Hobbyfahrer bis hin zu bekannten Namen der Szene spricht die SSES viele Fahrer an. Hier: Fabien Scholz.
Vom Hobbyfahrer bis hin zu bekannten Namen der Szene spricht die SSES viele Fahrer an. Hier: Fabien Scholz.

Was für Protektoren sind vorgeschrieben? Ist ein Integralhelm Pflicht?

Pflicht sind Knieprotektoren, sowie Vollvisierhelm auf den Special Stages. Während des gesamten Events besteht eine generelle Helmpflicht. Des weiteren wird in den Wertungsprüfungen das Tragen von Rücken- und Ellbogenprotektoren empfohlen.

Benötigt man eine Lizenz um an dem Rennen teilzunehmen?

Sowohl Lizenz- als auch Hobby-Fahrer dürfen hier teilnehmen, wobei Lizenz- Fahrer auch in der Hobbyklasse starten dürfen. Bei den Rennen in Österreich und Italien müssen alle Teilnehmer ohne UCI- Lizenz eine zusätzliche Versicherung vor Ort abschlieflen. Diese ist Voraussetzung, ohne Versicherung darf nicht gestartet werden. Zusätzlich benötigen alle Teilnehmer ohne UCI-Lizenz bei Rennen in Italien ein aktuelles ärztliches Attest.

Kosten und Startgebühren

Die Startgebühr beträgt bis zum Meldeschluss 50 Euro. Der Transponderpfand beläuft sich ebenfalls auf 50 Euro. Der Abschluss einer Tageslizenz in Österreich beträgt 15 Euro.

Mehr Infos unter enduroseries.net.

Text & Fotos: Aaron Steinke