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Testbericht: Mudhugger Front & Rear Mudguard

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Wir mögen es schmutzig! Wer sich in diesen Tagen zweirädrig auf Wald und Wiesen umhertreibt wird meist mit einer ordentlichen Schlammschlacht belohnt. Umso mehr freute uns der Test mit den Mudguards von Mudhugger. Bei Mudhugger handelt es sich um ein kleines Unternehmen aus dem Vereinigten Königreich mit zentralem Sitz in den West Midlands. Wohl gemerkt, wer das nordisch noble Wetter bereits am eigenen Leib erfahren durfte muss zugeben, dass diese Jungs wissen sollten, wie man schlechten Witterungen trotzt. Die jämmerlichen Verhältnisse stehen in diesem Biosphärengebiet schließlich an der Tagesordnung.

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Wir hatten die englischen Mudguards an Front und Heck montiert. Der “Standard Front Mudhugger” besteht aus einem äußerst stabilen und robusten Stück Kunststoff das in Form an die Standrohre der Gabel angepasst ist. Der Mudhugger kann wahlweiße mit den mitgelieferten Klettverschlüssen oder aber mit Kabelbindern montiert werden. Hinter der Gabelbrücke bedecken rund 25 Zentimeter, sowie einige davor das Laufrad und schützen so effektiv vor Wasser- und Schlammspritzern.

Plug & Play. Mit Klettverschlüssen oder Kabelbindern ist der Mudhugger in kürzester Zeit montiert.

Plug & Play. Mit Klettverschlüssen oder Kabelbindern ist der Mudhugger in kürzester Zeit montiert.

Der Front Mudhugger bedeckt das 26" große Laufrad am Merida One-Sixty großzügig.

Der Front Mudhugger bedeckt das 26″ große Laufrad des Merida One-Sixty großzügig.

Stabiler und größer als vergleichbare Schlammschützer der Konkurrenz. Der Mudhugger.

Stabiler und größer als vergleichbare “Schutzbleche” der Konkurrenz: der Mudhugger.

Beim “Standard Rear Mudhugger” handelt es sich ebenfalls um ein stabiles Spritzguss gefertigtes Kunststoffteil, das mit Kabelbindern an der Schwinge befestigt wird. Formschön erinnert der Mudhugger am Heck an motorisierte Trialbikes und lässt funktionstechnisch keine Fragen offen. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber wer auf das FFF Motto “Form follows function” mehr Wert legt als auf eine ansehnliche Optik wird sein Glück mit dem Mudhugger definitiv finden. Ferner gewann er eine Auszeichnung beim aktuellen Design und Innovation Award.

Ist das Kunst oder kann das weg? Trialbike-Optik jetzt auch für unmotorisierte Zweiräder.

Ist das Kunst oder kann das weg? Trialbike-Optik jetzt auch für unmotorisierte Zweiräder.

Mama freuts. Der Rear Mudhugger hält die Klamotten extrem sauber.

Mama freuts. Der Rear Mudhugger hält die Klamotten extrem sauber.

Mit zwölf Kabelbindern wird der Mudhugger an der Schwinge befestigt. Selbst nach einem Sturz vom Oakley Sender wäre dieser noch am Hinterrad.

Mit zwölf Kabelbindern wird der Mudhugger an der Schwinge befestigt. Selbst nach einem Sturz vom Oakley Sender wäre dieser noch am Hinterrad.

Fazit:


Zusammenfassend handelt es sich bei den Mudhuggern um einen exzellenten Schutz vor Wasser und Schmutz und lässt den klassischen “Sprühschiss” auf dem Rücken passé sein. Wer sich den optischen Konsequenzen bewusst ist, kommt hier voll auf seine Kosten.

Lässt das Testerherz höherschlagen. Selbst nach der zwanzigsten Pfützendurchquerung bleibt das Gesicht sauber.

Selbst nach der hundertsten Pfützendurchquerung bleibt das Gesicht sauber. Vor eigenartigen Grimassen des Testfahrers kann jedoch selbst der Mudhugger nicht schützen.

Preis: ab 17€ inkl. Versandkosten
Link zur Homepage: www.themudhugger.eu

Text & Fotos: Patrick Sauter

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