Wenn die Hände brennen und die Bremsscheiben glühen, gibt es nichts Besseres, als mit dem richtigen Recovery-Drink für Entspannung zu sorgen. Wir zeigen euch die besten und leckersten Afterride-Drinks, mit denen ihr einen grandiosen Biketag noch besser macht – da wäre selbst der Brite mit dem Martini ganz schön gerührt.

Bier

Der Klassiker. Warm ein Graus, gut gekühlt für viele die perfekte Erfrischung. Der goldgelbe Gerstensaft ist in Bayern inoffizielles Grundnahrungsmittel. Wer es lieber etwas exotischer mag (nein, wir reden nicht von sexuellen Präferenzen), der greift zu den Ales der lokalen Brauereien (bitte kein Becks und Konsorten!) und erlebt sein helles oder manchmal eben auch dunkles Wunder: für manche eine geschmackliche Vergewaltigung, für andere die trinkbare Inkarnation des Himmels auf Gottes Erden. Außerdem: Never drink and drive – ansonsten kommt der Himmel doch schneller, als man denkt!

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Radler

Klassisch besteht es aus Bier, gemischt mit Zitronenlimonade. Wer es weniger süß mag, mixt es mit Wasser. Super süffig, super erfrischend und deshalb zu Recht super beliebt. Zusätzlicher Vorteil: Man kann mehr davon trinken!

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Wasser

Wasser ist Leben. Unser Planet besteht zu 70 % daraus, alle hier genannten Getränke ebenso. Wasser ist allgegenwärtig, als Durstlöscher optimal – und geschmacklich total langweilig. Eine Zitronenscheibe sorgt zwar noch nicht für eine Geschmacksexplosion, verleiht der Urform aller Getränke jedoch zumindest etwas Pep.

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Apfelschorle

Wenn man so will, ist sie ein antialkoholischer Cocktail aus zwei Bestandteilen: Wasser und Apfelsaft. Die Schorle gilt als besonders isotonisch und wird deshalb gern auch während der Tour genutzt. Natürlich ist sie für viele kein Ersatz für Bier, aber wenn man die Augen zukneift, sieht es immerhin so ähnlich aus.

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Skiwasser

Skiwasser ist ein echter Klassiker auf den Skihütten der Alpen. Himbeer-Sirup verschmilzt mit Wasser und einer Zitronenscheibe zu einem süßen, erfrischenden Drink. Im Winter ist es das perfekte Warm-up für einen bevorstehenden Après-Ski-Abend, im Sommer die wohlverdiente Erfrischung.

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Cola

Der Körper schreit nach Energie. Jetzt hilft nur eins: Zucker, Zucker, Zucker! Cola besitzt davon reichlich und ist daher die perfekte Belohnung für extreme körperliche Mühen. Wer sich vom schnöden amerikanischen Kapitalismus differenzieren will, greift natürlich zu Afri-Cola oder fritz-kola.

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Energy Drinks

Sie schmecken süß und super künstlich und sind in der Regel alles andere als lecker. Man trinkt sie vor allem, um sich selbst zu pushen oder weil es die Profis einem vormachen. Das enthaltene Koffein macht wach – und das nicht nur im Bikepark, sondern auch auf den langen Rückfahrten am Abend. Aber Achtung: Die Wirkung hält meist nur kurz an und die Müdigkeit danach ist umso übler.

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Espresso

Für echte Hipster gibt es natürlich nur ein standesgemäßes Getränk: einen Espresso mit perfekter Crema. Macht wach und sorgt für massig Gesprächsstoff über Röstaromen, Crema, optimalen Durchlaufdruck usw. Pro-Tipp: Will man zwei bestellen, sagt man weder „zwei Espressos“ noch „zwei Espressi“, sondern „due caffè“.

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Rotwein

Das Getränk für nach der Dusche – Rotwein trinkt man nicht im verschwitzten Trikot, sondern entspannt auf der Veranda. Nach einem harten Bike-Tag auch als Ersatz für Schlafmittel nutzbar. Und es ist ganz großartig, wenn ihr viel über Wein wisst – noch großartiger für euer Umfeld ist aber, wenn ihr nicht vor jedem einzelnen Schluck eine Dreiviertelstunde das Glas schwenken und einen Vortrag über Anbaugebiete und Jahrgänge halten müsst.

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Gin Tonic

Über Gin und das passende Tonic lässt sich länger diskutieren als über jede Reifenkombi, Federgabel oder sonstiges Bauteil am Bike. Wer die verschiedensten Geschmacknoten entdecken möchte, hat hier einiges zu tun, aber Vorsicht: Der hochprozentige Drink ist definitiv nichts für jeden Tag. Schmeckt besonders mit viel Eis an lauen Sommertagen.

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Weißbier

Schon die Ägypter wussten: Weißbier aka Weizenbier ist ein grandioser Elektrolytlieferant und super isotonisch. Wer es zur Regeneration trinkt, greift zur alkoholfreien Variante. Pro-Tipp: Inhalt der Flasche nicht direkt komplett ins Glas kippen, sondern den letzten Rest aufschwenken, um abgesetzte Hefe zu lösen.

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Mate-Drink

Club-Mate ist nicht euer Wingman im nächsten Club, sondern ein koffeinhaltiger Erfrischungsdrink. Beim ersten Mal schmeckt es für jeden wohl eher wie ein mit Wasser gefüllter Aschenbecher. Doch nach dem ersten Schock folgt in der Regel die Begeisterung.

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Text: Christoph Bayer Fotos: Christoph Bayer, Noah Haxel, Julian Mittelstaedt

Über den Autor

Christoph Bayer

Abwechslung – das ist für Christoph das Wichtigste. Sowohl auf dem Bike als auch bei seiner Tätigkeit für ENDURO. Er kümmert sich federführend um das sechs Mal im Jahr erscheinende Magazin und ist dort gleichzeitig Fotograf und Redakteur. Auf dem Rad trifft man ihn vor allem im alpinen Terrain an, wo er neben flowigen Trails auch gerne mal eng verwinkelte oder verblockte Strecken in Angriff nimmt.