Ein todsicheres Ding: Enduro-Bikes boomen und nie gab es mehr und bessere Räder als jetzt. Wir haben die spannendsten Modelle 2020 zu diesem Vergleichstest geladen und einem echten Härtetest unterzogen. Was ist das beste Enduro-Bike des kommenden Jahres und worauf kommt es beim Kauf an?

Der ursprüngliche Artikel wurde im Februar 2019 veröffentlicht und Ende 2019 aktualisiert. Wir haben diesem Vergleichstest 12 weitere Bikes hinzugefügt. Um für Vergleichbarkeit zu sorgen, haben wir sowohl den Testsieger als auch den Kauftipp erneut mitgetestet. Welches Rad das aktuell beste Enduro-Bike ist und welches sich unseren Kauftipp sichert, lest ihr in diesem Test – um es vorwegzunehmen: Es gab einige spannende Neuerungen.

Was sind eigentlich Enduro-Bikes?

Der Mountainbike-Markt unterliegt einem ständigen Wandel und so haben sich unsere Bikes über die Jahre enorm weiterentwickelt. Trail-Bikes sind immer potenter und Enduro-Bikes immer effizienter geworden. Mittlerweile geben klassische Parameter wie Federweg oder Laufradgröße keinen Aufschluss mehr über den Einsatzzweck eines Bikes. Trotzdem ist der Unterschied zwischen Trail- und Enduro-Bikes relativ leicht zu erklären: Trail-Bikes sind echte Alleskönner, die jede Strecke bergauf wie bergab meistern – das hat auch unser Highend-Trail-Bike-Vergleichstest unter Beweis gestellt. Enduro-Bikes legen vor allem im Downhill noch mal eine Schippe drauf. Mit ihnen kann man auch die härtesten Strecken problemlos fahren und es dabei ordentlich krachen lassen! Selbst waschechte Downhill-Tracks sind für sie kein Problem. Verglichen mit Trail-Bikes ist der Grundspeed im anspruchsvollen Gelände deutlich höher. Im Umkehrschluss fühlt sich ein Enduro auf flowigen, flachen Trails allerdings häufig etwas überdimensioniert an und fährt sich tendenziell indirekter bzw. behäbiger. Uphills sind mit Enduro-Bikes kein Problem, aber klar das Mittel zum Zweck.

Die Bikes in diesem Vergleichstest

Im Laufe der Saison 2019 wurden jede Menge spannende neue und noch potentere Enduro-Bikes vorgestellt. Neben dem Specialized S-Works Enduro, dem Santa Cruz Megatower, dem Rocky Mountain Slayer und dem Pole Stamina 180 sorgte auch das Nukeproof Mega 290 Carbon bereits im Vorfeld des Tests für viel Aufregung. Orbea hat beim Rallon das Fahrwerk überarbeitet und dem Rad mithilfe eines neuen Umlenkhebels nicht nur mehr Progression, sondern auch mehr Federweg verliehen. Ebenfalls im Test ist das brandneue Norco Sight C1, das zwar von Norco zwischen Trail-Bike und Enduro angesiedelt wurde, mit seiner vielversprechenden Geometrie und 160 mm Federweg in Front aber gut in das Testfeld passt. Mit dem Nukeproof Mega 275 und dem Ibis Mojo HD5 finden sich nur noch zwei Bikes mit 27,5”-Laufrädern im Test, der Rest rollt auf 29”. Ganz exklusiv haben wir auch das noch nicht vorgestellte RAAW Madonna V2 erhalten. Die junge Marke sorgte mit der ersten Variante in der Szene bereits für viel Aufsehen und hat diese nun noch weiter überarbeitet.

Bike Preis Gewicht Federweg Laufradgröße
Canyon Strive CFR 9.0 LTD
(Zum Test)
6.999 € 14,26 kg 160/150 mm 29″
CUBE Stereo 170 SL 29
(Zum Test)
3.999 € 14,66 kg 170/170 mm 29″
Giant Reign Advanced 29 0
(Zum Test)
8.499 € 13,52 kg 160/146 mm 29″
Ibis Mojo HD5
(Zum Test)
8.498 € 13,84 kg 170/153 mm 27,5″
Norco Sight C1 29
(Zum Test)
6.999 € 14,62 kg 160/150 mm 29″
Nukeproof Mega 275C RS
(Zum Test)
5.299 € 14,54 kg 180/165 mm 27,5″
Nukeproof Mega 290C Pro
(Zum Test)
4.299 € 14,84 kg 170/160 mm 29″
Orbea Rallon M-LTD
(Zum Test)
7.381 € 14,04 kg 170/160 mm 29″
Pole Stamina 180 LE
(Zum Test)
9.500 € 15,74 kg 180/180 mm 29″
RAAW Madonna V2 FOX Factory Built
(Zum Test)
5.190 € 15,20 kg 170/160 mm 29″
Rocky Mountain Slayer Carbon 90 29
(Zum Test)
8.600 € 15,20 kg 170/170 mm 29″
Santa Cruz Megatower CC X01 Reserve
(Zum Test)
8.699 € 14,46 kg 160/160 mm 29″
SCOTT Ransom 900 Tuned
(Zum Test)
7.599 € 13,42 kg 170/170 mm 29″
Specialized S-Works Enduro 2020
(Zum Test)
10.999 € 14,66 kg 170/170 mm 29″
Trek Slash 9.9 X01 AXS
(Zum Test)
8.999 € 13,58 kg 160/150 mm 29″
Yeti SB150 T2
(Zum Test)
8.490 € 14,56 kg 170/150 mm 29″
YT CAPRA 29 CF Pro Race
(Zum Test)
5.299 € 14,52 kg 170/170 mm 29″
Ø 7.373 € Ø 14,45 kg
Specialized Turbo Kenevo Expert
(Zum Test)
6.899 € 24,20 kg 180/180 mm 29″
Ø 7.347 € Ø 14,99 kg

Canyon Strive CFR 9.0 LTD | 160/150 mm | 14,26 kg | 6.999 €

CUBE Stereo 170 SL 29 | 170/170 mm | 14,66 kg | 3.999 €

Giant Reign Advanced 29 0 | 160/146 mm | 13,52 kg | 8.499 €

Ibis Mojo HD5 | 170/153 mm | 13,84 kg | 8.498 €

Norco Sight C1 29 | 160/150 mm | 14,62 kg | 6.999 €

Nukeproof Mega 275C RS | 180/165 mm | 14,54 kg | 5.299 €

Nukeproof Mega 290C Pro | 170/160 mm | 14,84 kg | 4.299 €

Orbea Rallon M-LTD | 170/160 mm | 14,04 kg | 7.381 €

Pole Stamina 180 LE | 180/180 mm | 15,74 kg | 9.500 €

RAAW Madonna V2 FOX Factory Built | 170/160 mm | 15,20 kg | 5.190 €

Rocky Mountain Slayer Carbon 90 29 | 170/170 mm | 15,20 kg | 8.600 €

Santa Cruz Megatower CC X01 Reserve | 160/160 mm | 14,46 kg | 8.699 €

SCOTT Ransom 900 Tuned | 170/170 mm | 13,42 kg | 7.599 €

Specialized S-Works Enduro 2020 | 170/170 mm | 14,66 kg | 10.999 €

Trek Slash 9.9 X01 AXS | 160/150 mm | 13,58 kg | 8.999 €

Yeti SB150 T2 | 170/150 mm | 14,56 kg | 8.490 €

YT CAPRA 29 CF Pro Race | 170/170 mm | 14,52 kg | 5.299 €

Specialized Turbo Kenevo Expert | 180/180 mm | 24,20 kg | 6.899 €

Warum sind das Pivot Firebird, Commencal Meta, Lapierre Spicy und andere nicht im Test?

Bei der Auswahl der Test-Bikes orientieren wir uns in erster Linie an euch – unseren Lesern! Dabei dient unsere Leserumfrage als die wichtigste Orientierung und beeinflusst maßgeblich die Wahl der Testbikes. In diesem Jahr haben wir mehr Bikes denn je zum Vergleich gebeten und uns dabei auf die neuesten und relevantesten Modelle fokussiert. Das Bold Unplugged, Commencal Meta, Lapierre Spicy, Pivot Firebird und Santa Cruz Nomad haben wir bereits im letzten Vergleichstest auf den gleichen Strecken in San Remo getestet. Die Tests zu diesen Bikes haben wir euch verlinkt.

Bike Preis Gewicht Federweg Laufradgröße
Bold Unplugged
(Zum Test)
7.939 € 14,46 kg 170/165 mm 29″
Commencal META AM 29 SIGNATURE ORANGE
(Zum Test)
4.399 € 15,48 kg 170/160 mm 27,5″
Lapierre Spicy Team Ultimate
(Zum Test)
5.999 € 14,56 kg 160/160 mm 29″
Pivot Firebird 29 Team XX1
(Zum Test)
10.8999 € 13,66 kg 170/162 mm 27,5″
Pole Machine EN
(Zum Test)
7.300 € 14,84 kg 180/160 mm 29″
Santa Cruz Nomad CC
(Zum Test)
8.699 € 13,64 kg 170/170 mm 27,5″

Bold Unplugged | 170/165 mm | 14,46 kg | 7.939 €

Commencal META AM 29 SIGNATURE ORANGE | 170/160 mm | 15,48 kg | 4.399 €

Lapierre Spicy Team Ultimate | 160/160 mm | 14,56 kg | 5.999 €

Pivot Firebird 29 Team XX1 | 170/162 mm | 13,66 kg | 10.899 €

Pole Machine EN | 180/160 mm | 14,84 kg | 7.300 €

Santa Cruz Nomad CC | 170/170 mm | 13,64 kg | 8.699 €

Warum ist ein E-Mountainbike in diesem Vergleichstest?

Falls ihr euch fragt, warum sich auch ein E-Mountainbike im Testfeld befindet – wir hatten gute Gründe dafür: 18.930 ENDURO-Leser haben an unserer Leserumfrage 2019 teilgenommen und uns wertvolles Feedback für unsere redaktionelle Arbeit gegeben. Dabei haben knapp 47 % angegeben, Interesse an E-Mountainbikes zu haben, 40 % sind E-MTBs egal und nur für 13 % sind sie ein No-Go. Interessant: 45 % unserer Leser sind bereits ein E-MTB gefahren, über 3 % fahren sogar hauptsächlich E-MTB.

Auch in unserem persönlichen Umfeld sowie auf Grassroots-Events ist eine der wichtigsten Fragen: Soll mein nächstes Bike ein E-Mountainbike sein? Dazu kommen noch die jüngsten Entwicklungen bei der Enduro World Series in Form der „EWS-E“ und die Tatsache, dass E-MTBs verdammt viel Spaß machen können. Und nicht zuletzt auch unser Wissen darum, wie viele (Ex-)Profis mittlerweile auch immer wieder mit Motor unterwegs sind, z. B. Fabien Barel, Jerome Clementz, Josh Bryceland, Curtis Keene, Matt Hunter, Hannah Barnes, Nico Vouilloz, Nico Lau, Gustav Wildhaber, Josh Carlson … Damit war klar, dass wir von ENDURO uns mit dem Thema E befassen müssen. Glücklicherweise mit Unterstützung durch die grandiose Expertise unseres Schwester-Magazins E-MOUNTAINBIKE, das als führendes Magazin in diesem Segment gilt.

Aus diesen Gründen haben wir das Specialized Turbo Kenevo zum Vergleichstest eingeladen – ein E-Mountainbike mit progressiver Geometrie, Doppelbrückengabel und absoluten Baller-Qualitäten, wie bereits unser Schwester-Magazin E-MOUNTAINBIKE festgestellt hat. Dass ein E-Mountainbike jede Uphill-Wertung gewinnt, ist klar. Wir wollten jedoch wissen, wie unterschiedlich das Handling des 24,2 kg schweren Bikes im direkten Vergleich zu den aktuell besten Enduro-Bikes ist.

Wo wurden die Enduro-Bikes in diesem Vergleich getestet?

Wie bei unseren Vergleichstests üblich, haben wir die Bikes nicht nur ausführlich auf unseren abwechslungsreichen Hometrails getestet, sondern sind sie auch im direkten Vergleich auf einer richtig harten und fordernden Teststrecke gefahren. In diesem Fall sind wir dafür, wie schon bei unserem letzten Highend-Enduro-Vergleichstest, nach Sanremo gereist und wurden dort vom italienischen Enduro-Veteran Manuel Ducci unterstützt. Der vielfältige Due-Muri-Trail diente wieder als perfekte Teststrecke. Der Trail hat nach einem schnellen Einstieg mit offenen Kurven, Felsplatten, Absätzen und einigen Kompressionen einen anspruchsvollen unteren Teil mit Steilstücken, Drops, Rock-Gardens und engen Kehren. Dazwischen gibt es einen sehr kurzen Gegenanstieg, in dem die Räder ihre Sprintqualitäten beweisen mussten. Die Prämisse: Das beste Bike überzeugt nicht nur in einer Sektion des Trails, sondern brilliert in allen.

Wer hat die Bikes getestet?

Christoph Bayer, 32
Für Christoph ist vor allem die Balance eines Bikes entscheidend. Fehlt es an Druck auf dem Vorderrad, muss man als Fahrer viel arbeiten, um Traktion zu generieren. Das beste Bike besticht durch ein ausgewogenes, intuitives Handling und ist ohne viel Kraftaufwand sehr schnell und sicher zu fahren.
Markus „Lefti“ Frühmann, 34
Agilität ist für Lefti genauso wichtig wie Speed, außerdem steht er auf massig Airtime. In der Vergangenheit hat der charmante Österreicher viel Zeit beim Dirtjumpen verbracht und sucht daher ein Rad, das nicht nur einiges einstecken kann, sondern auch richtig gut in die Luft geht.
Michael Gläser, 33
Biken ist seine absolute Leidenschaft. Wenn Michael nicht gerade Laufradgewichte auswendig lernt und mit dem Rennrad bergauf KOMs erobert, ist er auf dem Mountainbike unterwegs. Ein gutes Enduro muss für ihn super bergauf pedalieren können und bergab einfach in jedem Terrain überzeugen.
Finlay Anderson, 19
Let’s get loose! Finlays Fahrstil lässt sich am besten als schnell und wild beschreiben. Er liebt es nicht nur zu racen, sondern zieht in Kurven auch gern mal einen Reifen von der Felge. Für ihn ist ein agiles, spaßiges Handling wichtig, das aber dennoch einen hohen Grundspeed ermöglicht.
Stefan Fischbacher, 33
Als Testneuling bei ENDURO war Stefan total gespannt, ob man zwischen den Bikes überhaupt einen Unterschied spürt. Umso erstaunlicher war für ihn, wie krass sich die einzelnen Räder voneinander unterschieden und wie einig sich das Test-Team am Ende über das Ergebnis war.

Spannende Zahlen und Fakten zu diesem Vergleichstest

Nackte Zahlen erzählen zwar nicht die ganze Wahrheit, geben aber spannende Aufschlüsse über Entwicklungen und Trends. Das Specialized Turbo Kenevo haben wir beim Ermitteln der Durchschnitte und bei den Vergleichen zum Vorjahr natürlich nicht mitberücksichtigt.

Der Durchschnittspreis der Bikes in diesem Test liegt bei 7.373 € und ist damit fast genauso hoch wie im Vorjahr. Dabei ist das teuerste Bike das Specialized Enduro S-Works mit 10.999 €. Damit ist es mehr als zweieinhalb Mal so teuer wie das günstigste Bike im Test, das CUBE Stereo für 3.999 €.

Beim Thema Gewicht gibt es einen Trend nach oben: So stieg das Gesamtgewicht im Schnitt um 300 g von 14,14 auf 14,45 kg. Das leichteste Bike in diesem Test ist das SCOTT Ransom 700 Tuned mit 13,42 kg, das schwerste ist das Pole Stamina 180 mit 15,72 kg. Allerdings sind allein die Laufräder des Pole aufgrund von robusteren Reifen und Tire-Inserts – die Pole übrigens als einziger Hersteller serienmäßig verbaut – allein 740 g schwerer. Generell haben sich die Gewichtsunterschiede im Test bergauf weniger negativ bemerkbar gemacht, als viele Biker noch immer vermuten.

Bei der Geometrie gab es mehrere spannende Entwicklungen. So wurde der Lenkwinkel um rund 0,4° flacher und der Sitzwinkel um 0,9° steiler. Beim Reach gab es im Testfeld keine große Veränderung. Das liegt unter anderem daran, dass wir – im Vergleich zum letzten Jahr – kein Rad mit mehr als 500 mm Reach eingeladen haben. Im Zweifel entschieden wir uns aus Erfahrung bewusst für eine Rahmengröße kleiner. Betrachtet man nur den Reach der Bikes, die in den letzten 12 Monaten neu releast wurden, dann ist er im Schnitt nur 4 mm länger als bei den Bikes, die bereits in der zweiten Saison verfügbar sind. Im Schnitt liegt der Reach bei den neu vorgestellten Rädern in Größe Large bei 472 mm. Gleichzeitig ist der Radstand bei den neuen Bikes ganze 29 mm länger geworden, was zum einen auf flachere Lenkwinkel, zum anderen auf längere Kettenstreben zurückzuführen ist. So wuchs die durchschnittliche Kettenstrebenlänge bei den 2019 neu vorgestellten Bikes im Vergleich zum Rest von 435 mm auf 441 mm – in Größe Large natürlich.

Bei der Ausstattung gab es ebenfalls interessante Beobachtungen, so dominiert z. B. FOX die Hitliste der Federgabel-Hersteller und führt deutlich mit 12 zu 5 gegenüber RockShox; andere Marken werden gar nicht verbaut. Ähnlich ist es beim Dämpfer, einzig am Pole Stamina 180 findet sich ein Öhlins-Stahlfeder-Dämpfer. Bei der Schaltung feiert Shimano ein kleines Comeback – die Produkte der Japaner sind mittlerweile an 7 Bikes verbaut. An 10 Rädern kommt eine SRAM Eagle zum Einsatz. Bei den Bremsen ist das Duell zwischen Blau und Rot, also zwischen Shimano und SRAM, mit 8 zu 8 ausgewogen. Auch hier ist Pole eine Ausnahme, die Finnen setzen auf die bärenstarke und sündhaft teure Trickstuff MAXIMA.

Die 7 spannendsten Erkenntnisse des Enduro-Vergleichstests

Da wir bei unseren Vergleichstests nicht nur alle Räder einzeln ausgiebig testen, sondern auch auf einer definierten Strecke im direkten Vergleich fahren, konnten wir einige super spannende Erkenntnisse gewinnen. Dabei wird ein ums andere Mal klar, dass bekannte Kennzahlen wie das Gewicht, der Federweg oder die Geometrie nur bedingt Klarheit darüber liefern, wie sich ein Bike fährt. Am Ende ist es die Summe aller Teile, bei der neben unzähligen anderen Faktoren auch die Kinematik des Bikes eine entscheidende Rolle spielt – und die lässt sich nicht anhand einzelner Parameter einordnen.

1. Das Gewicht spielt eine Nebenrolle

„Wow, für den Preis hätte ich ein leichteres Rad erwartet“ – so oder so ähnlich hört man das immer wieder. Im Schnitt wiegen die Räder in unserem Vergleichstest 14,45 kg. Super leichte Räder im Test erkaufen sich diesen Vorteil aber häufig durch pannenanfällige Reifen, leichte Laufräder oder eine unterdimensionierte Lagerung des Hinterbaus, die eine frühzeitige Wartung erfordert (Hier findet ihr alles, was ihr über das Gewicht von Mountainbikes wissen müsst). Der Vorteil des geringen Gewichts ist vor allem im Antritt und auf sehr langen Touren mit Trage-Passagen zu spüren. Bei entspannten Uphills sind eine zentrale Sitzposition und ein effizientes Fahrwerk deutlich entscheidender als ein paar Gramm auf der Waage.

Gleichzeitig erhöht etwas mehr Gewicht in Form von griffigen Reifen, standfesten Bremsen oder einem top Fahrwerk den Fahrspaß bergab und die Zuverlässigkeit des Bikes enorm. Was bringt die Gewichtsersparnis von 500 g, wenn man dann ständig mit einem Platten liegen bleibt? Spannende Ergebnisse dazu lest ihr auch in unserem großen Reifentest.

2. Die Uphill-Performance wird vom Sitzwinkel und vom Fahrwerk geprägt

Machen wir uns nichts vor, mit einem Enduro-Bike fährt man nur aus einem Grund bergauf: um sich einen geilen Trail bergab zu erarbeiten. Dabei spielt die Zeit, in der man den Trail-Einstieg erreicht, eine nebensächliche Rolle. Wichtig ist vor allem, dass man entspannt und ausgeruht dort ankommt. Fürs entspannte Pedalieren bergauf ist vor allem eine zentrale Sitzposition, bedingt durch einen steilen Sitzwinkel, essenziell. Bei fast jedem Rad müssen die Sättel dafür noch immer nach ganz vorne auf der Stütze geschoben werden. Außerdem ist es wichtig, dass das Fahrwerk bergauf nicht wegsackt oder zu viel Energie schluckt. In diesem Test kletterten Räder mit etwas Mehrgewicht und steilem Sitzwinkel deutlich angenehmer als leichtere Modelle, bei denen man aber viel arbeiten musste, um das Vorderrad am Steigen zu hindern. Besonders positiv hervorzuheben sind hier das Nukeproof Mega 275 und 290, das Orbea Rallon, das Norco Sight, das RAAW Madonna V2 und das Yeti SB150. Auch mit dem Pole Stamina 180 klettert man super entspannt, allerdings sitzt man auf dem M-Modell auf Transfers sehr gedrungen. Das Bike zeigt, welche Kompromisse man für einen super steilen Sitzwinkel eingehen muss, wenn man gleichzeitig bergab keinen ultra langen Reach fahren möchte.

3. Das Fahrwerk ist entscheidend!

In diesem Vergleichstest gibt es Räder mit 150 mm Federweg, die bergab mehr Reserven besitzen als andere Modelle mit 170 mm – bei einer ähnlichen Geometrie. Entscheidend ist beim Fahrwerk nicht die Millimeterangabe des Federwegs, sondern vor allem, wie er zur Verfügung gestellt wird. Die Zauberworte heißen hier Übersetzungsverhältnis, Anti-Squat, Anti-Rise und Radhebungskurve. Wenn ihr tiefer in dieses Thema eintauchen möchtet, haben wir hier einen super spannenden Artikel für euch. Wie gut ein Hinterbau funktioniert, lässt sich anhand nackter Kennzahlen aber kaum beurteilen. Das beste Fahrwerk sorgt für viel Traktion und hält das Rad sicher auf Kurs, ohne aber zu viel Energie zu schlucken und das Bike träge wirken zu lassen. Statt sich als Kunde auf einzelne isoliert beurteilte Geometriedaten zu fixieren, sollte man bei einer Kaufentscheidung das Fahrwerk deutlich mehr in den Fokus rücken – hier helfen unsere Testberichte bei der Orientierung.

4. Form follows function – Sattelstützen mit viel Hub und Flaschenhalter sind Pflicht

Eigentlich klingt es nach Kleinigkeiten, doch Dinge wie ein Flaschenhalter im Rahmendreieck oder eine möglichst tief versenkbare Sattelstütze mit ausreichend Hub stellen viele Hersteller noch immer vor Herausforderungen. Mittlerweile sind unsere Bikes in Sachen Handling so gut, dass auch diese Punkte fix in einem Lastenheft definiert sein sollten. Räder wie das Nukeproof Mega oder das YT CAPRA können das beste Handling der Welt besitzen, wenn man aber auf jeder Tour einen Rucksack oder ein Hip-Bag mitschleppen muss, fallen diese Bikes bei der Kaufentscheidung für viele Kunden raus.
Dank immer längerer Sattelstützen können die Sitzrohre kürzer gestaltet werden. Das setzen viele Hersteller bei ihren neuen Bikes auch um. So besitzen die meisten neu vorgestellten Räder Sitzrohre mit 400–450 mm (bei Rahmengröße Large), die es auch kleinen Fahrern ermöglichen, Sattelstützen mit großem Verstellbereich zu verbauen und die Rahmengröße nicht anhand der Sitzrohrlänge sondern anhand des Reach zu wählen. Negativbeispiele im Test sind das CUBE Stereo, das SCOTT Ransom und das Trek Slash, die aufgrund ihrer 470 mm langen Sitzrohre hier nur wenig Flexibilität bei der Wahl der Rahmengröße bieten. In unserem Dropper-Post-Vergleichstest stellen wir Möglichkeiten vor, wie man diesen Bikes mit etwas finanziellem Aufwand trotzdem mehr Verstellbereich entlocken kann.

5. 27,5” ist tot! Zumindest bei großen Fahrern

Noch im letzten Jahr gewann das Nukeproof Mega 275 Carbon verdient unseren Kauftipp. Doch nun hat Nukeproof das neue Mega 290 Carbon vorgestellt und das lässt die 27,5”-Variante im direkten Vergleich auf dem Trail alt aussehen. Wie die meisten Bikes in unserem Vergleichstest spielt das Mega 290C die Vorteile der größeren Laufräder voll aus: mehr Grip und Traktion, besseres Überrollverhalten und mehr Stabilität bei Highspeed. Die vermeintlichen Nachteile, die lange am Image der 29er kratzten, konnten wir nicht einmal beim Back-to-back-testing ausmachen: In engen Kehren, beim Beschleunigen aus Kurven und beim Stylen in der Luft können auch 29er überzeugen! Einzig kleine Fahrer stellen die großen Laufräder gelegentlich vor Herausforderungen. Besonders in steilen Passagen kann das große Hinterrad die Bewegungsfreiheit nach hinten einschränken. Wer die letzte Rennsaison aufmerksam verfolgt hat, weiß, dass viele Teams teilweise sehr erfolgreich auf einen Laufradmix mit 29”-Vorder- und 27,5”-Hinterrad gesetzt haben. Schade eigentlich, dass sich bis jetzt kein Hersteller getraut hat, ein Mixed-Bike in den Vergleichstest zu schicken. Das wäre für kleine Fahrer sicherlich ein gelungener Kompromiss.

6. E-Mountainbikes machen verdammt viel Spaß!

Einige Tester hatten es bereits geahnt, andere waren ziemlich überrascht davon, wie viel Spaß das Specialized Turbo Kenevo auf unserem Test-Track bot. Keine Angst – das soll jetzt keine Werbeveranstaltung für E-Mountainbikes werden. Fakt ist jedoch: Das Bike besitzt das mit Abstand satteste Fahrwerk im Test und klebt förmlich am Boden. Gleichzeitig ist das Gewicht von 24,2 kg deutlich weniger negativ bemerkbar, als man es im Vorfeld vermuten würde. Auch schnelle Richtungswechsel und enge Sektionen sind mit dem Kenevo easy machbar – man muss jedoch früher anbremsen und seinen Fahrstil aktiv etwas anpassen. Ob euer nächstes Bike ein E-Mountainbike sein sollte, können wir euch an dieser Stelle nicht beantworten. Denn bei dieser Entscheidung spielen viel mehr Gründe eine Rolle als die reine Bike-Performance. Während die einen nur deshalb biken, um möglichst viel Spaß auf möglichst vielen Trails zu haben, nutzen andere das Biken als Ausgleich und zum Abschalten vom Alltag. Aus eigener Kraft durch den Wald zu pedalieren, seinen Atem zu hören und sich voll auf den Moment zu fokussieren, hat etwas nahezu Meditatives – und dieses Gefühl hatten wir bisher auf E-Mountainbikes deutlich seltener. Auch die soziale Komponente ist wichtig und am Ende spielt es sicher eine sehr große Rolle, ob die eigenen Bike-Buddys ebenfalls E-Mountainbiken oder nicht. Was wir euch nach diesem Test aber empfehlen können: Probiert es unbedingt mal aus! Mit einem E-Mountainbike bergauf Schlüsselstellen zu knacken, ist ein grandioses Gefühl. Ebenfalls ziemlich geil ist es, wenn man dank E-Unterstützung häufiger den inneren Schweinehund besiegt und trotz schlechtem Wetter, langem Arbeitstag oder wenig Zeit doch noch eine Runde dreht. Unsere Tester waren sich am Ende jedenfalls ziemlich einig, dass gute E-Mountainbikes wie das Kenevo in manchen Fällen eine wirkliche Ergänzung und für manch einen sogar Alternative zu klassischen Bikes sein können.

7. Die besten Bikes besitzen lange Kettenstreben

Das Zauberwort beim Handling für ein gutes Bike 2020 lautet Balance! Bei diesem Test haben sich am Ende vier 29er-Bikes als die Favoriten der gesamten Test-Crew herauskristallisiert und sie haben eins gemeinsam: verhältnismäßig lange Kettenstreben mit knapp über 440 mm in Größe Large. Über Jahre haben Hersteller versucht, die Kettenstreben so kurz wie möglich zu gestalten – immer mit der Begründung, dass sie für ein agiles Handling essenziell sind. Jetzt, da die Lenkwinkel aber immer flacher werden und der Reach tendenziell länger wird, sind zu kurze Kettenstreben kontraproduktiv. Denn zu kurze Kettenstreben führen dazu, dass die Radlastverteilung unausgewogen ist und man sehr stark nach vorne arbeiten muss, um ausreichend Grip am Vorderrad zu generieren. Speziell das Nukeproof Mega und das RAAW Madonna V2 haben uns mit ihrem extrem ausgewogenen Handling begeistert.

Das beste Enduro-Bike 2020

Das Enduro-Segment unterteilt sich mittlerweile grob in zwei Kategorien von Bikes. Auf der einen Seite die, die eher an ein Trail-Bike erinnern, sich sehr direkt fahren und auch auf flachen Trails viel Spaß bieten, im harten Gelände aber weniger souverän sind. Auf der anderen Seite befinden sich richtig potente Bikes, die es problemlos auch mit heftigen Downhill-Tracks aufnehmen können und denen kein Trail zu steil oder zu verblockt ist. Im letzten Jahr hatte diese Art von Bikes meist den Nachteil, auf einfachen Trails kaum vom Fleck zu kommen – 2020 schaffen die besten von ihnen aber einen deutlich größeren Spagat. Statt an dieser Stelle jetzt alle 17 Test-Bikes kurz anzusprechen, findet ihr in jedem Bike-Test einen kurzen Vergleich mit den spannendsten Mitbewerbern.
Das Canyon Strive hat unseren letzten Highend-Enduro-Bike-Vergleichstest gewonnen und als wir es in diesem Jahr erneut gefahren sind, war uns sofort wieder klar, weshalb das Bike letztes Jahr verdient Testsieger geworden ist. Es vereint nahezu perfekt beide Welten und ist ein agiles und dennoch unglaublich potentes Vollgas-Baller-Bike. Doch im Jahr 2020 gibt es Enduro-Bikes, die noch mal potenter sind, ohne aber dabei kritische Kompromisse bei der Agilität einzugehen.

Tops

Super leise
Santa Cruz, Specialized, Nukeproof und Rocky Mountain ist es gelungen, komplett leise Bikes zu bauen. Super nice!
Viel Platz
Ibis, Norco, Nukeproof, Orbea, Pole, SCOTT, Specialized, Trek und Yeti verbauen bei den Bikes in Größe Large eine mind 170 mm lange Sattelstütze – das schafft bergab viel Platz auf dem Bike.
Einfaches Setup
Yeti, Norco und Specialized haben auf ihren Homepages einen Setup-Guide, mit dem man sehr stressfrei ein sehr gutes Basis-Setup für den Hinterbau und die Federgabel finden kann – nice!
Typisch Specialized
Es sind die Details wie das im Steuerrohr verstaute Tool inkl. Kettennieter oder die SWAT-Box, die beweisen, wie viel Detailversessenheit und Gedanken in das Bike geflossen sind.
Spürbares Performance-Upgrade
Orbea hat dem Rallon mithilfe eines neuen Umlenkhebels ein Plus an Federweg und eine optimierte Kennlinie spendiert. Die 160 mm fühlen sich nun deutlich feinfühliger an als die 150 mm des bisherigen Bikes. Für 249 € kann jeder den Rallon Link an seinem Bike nachrüsten.
Für die Ewigkeit!
Die Lager des RAAW Madonna V2 fallen nicht nur sehr groß aus, sondern sind von außen noch einmal extra gedichtet. Wir sind ein V1 ein ganzes Jahr in Schottland gefahren und haben keinerlei Verschleiß feststellen können – genial! Von anderen Herstellern haben wir zum Teil drei Lagerkits pro Jahr verschlissen. Sollte doch einmal etwas defekt sein, gibt es die Lager einzeln zum fairen Preis.

Flops

Nervig
Die Shimano XT-Bremsen bieten eigentlich eine super Performance und sind auch sehr zuverlässig. Allerdings haben sie bei einigen Testbikes klappernde Beläge oder einen wandernden Druckpunkt aufgewiesen.
Sehr kantig
Die E13-Reifen knickten mit ihrem eckigen Profil früher in hart gefahrenen Kurven leider schnell weg. Hier wurde aber nachgebessert – die neuen Pneus sind deutlich besser.
Kein Platz
Beim Design des YT war leider kein Flaschenhalter vorgesehen und so ist man immer auf einen Rucksack oder ein Hip-Bag angewiesen.
Aufwendig
Die Hinterbaukonstruktion des Specialized Enduro funktioniert herausragend – leider ist sie aber aufwendig zu reinigen.
Leider nur FIT4
Bei der FOX 36 des Canyon und SCOTT kam leider nur eine FIT4 und nicht die GRIP2-Kartusche zum Einsatz. Sie würde noch mal feinfühliger funktionieren und man könnte sie besser an die eigenen Vorlieben anpassen – schade.
Zu kurz und zu breit
Das Cockpit des Slayer konnte keinen unserer Tester überzeugen: „Zu kurz und zu breit“, lautete die einhellige Meinung – hier lohnt ein Upgrade.

Im Laufe unseres Tests haben sich vier Bikes als klare Favoriten herauskristallisiert: das Nukeproof Mega 290, das RAAW Madonna V2, das Rocky Mountain Slayer und das Specialized S-Works Enduro. Das Nukeproof Mega 290 Pro begeistert mit seinem sehr ausgewogenen Handling und einem top Fahrwerk, allerdings wirkt es verglichen mit den drei anderen Bikes etwas weniger lebendig und verfügt außerdem über keinen Flaschenhalter im Rahmendreieck – für uns im Bike-Alltag ein No-Go. Das Rocky Mountain Slayer punktet mit dem mit Abstand feinfühligsten Hinterbau im Test. Er bietet unglaubliche Traktion und saugt Unebenheiten jeder Größe einfach auf. Allerdings sackt der FOX DHX2 in dem Rad minimal weg, weshalb es in Kombination mit dem kurzen 40-mm-Vorbau und dem sehr flachen Lenkwinkel in manchen Situationen an Kontrolle am Vorderrad mangelt.

Bleiben zwei Bikes, die um die Krone kämpfen: Das RAAW Madonna V2 ist ein absoluter Underdog von einer noch kleinen und jungen Bike-Schmiede, die Ruben Torenbeek vor knapp zweieinhalb Jahren gegründet hat. Sein aus Aluminium gefertigter Rahmen ist voll und ganz auf Performance und Langlebigkeit ausgelegt. RAAW beweist eindrucksvoll, dass es keinen Carbon-Rahmen braucht, um ein herausragendes Handling zu erreichen. Das Madonna V2 ist ausgewogen, spaßig und vor allem eins: verdammt schnell! Dank des steilen Sitzwinkels klettert man mit ihm trotz des im Vergleich zur Konkurrenz leicht erhöhten Gewichts super entspannt bergauf. Diese Kombination aus Performance bergauf und bergab sichert dem RAAW Madonna V2 unseren begehrten Kauftipp!

Besser als das RAAW Madonna V2 war nur noch das Specialized S-Works Enduro. Sein Hinterbau performt in einer komplett eigenen Liga. Wie groß die Brocken auch sind, die man dem Bike vorwirft, das Enduro schluckt sie gelassen. Das Beeindruckendste ist, dass das Rad dabei nicht aus der Ruhe gerät und obendrein die Geschwindigkeit super hält. Dennoch fährt es sich nicht behäbig, sondern setzt den Input vom Fahrer sehr definiert um. Trotz all seiner Abfahrts-Performance klettert das Enduro souverän bergauf. Abgerundet wird das Gesamtpaket von der extrem durchdachten und hochwertigen Ausstattung sowie den typisch genialen Specialized-Features. Besser geht’s nicht und so ist das Specialized S-Works Enduro das beste Enduro-Bike für die Saison 2020 und unser verdienter Testsieger!

Alle Bikes im Test: Canyon Strive CFR 9.0 LTD | CUBE Stereo 170 SL 29 | Giant Reign Advanced 29 0 | Ibis Mojo HD5 | Norco Sight C1 29 | Nukeproof Mega 275C RS | Nukeproof Mega 290C Pro | Orbea Rallon M-LTD | Pole Stamina 180 LE | RAAW Madonna V2 FOX Factory Built | Rocky Mountain Slayer Carbon 90 29 | Santa Cruz Megatower CC X01 Reserve | SCOTT Ransom 900 Tuned | Specialized S-Works Enduro 2020 | Specialized Turbo Kenevo Expert | Trek Slash 9.9 X01 AXS | Yeti SB150 T2 | YT CAPRA 29 CF Pro Race

Text: Christoph Bayer Fotos: Christoph Bayer / Finlay Anderson / Markus Frühmann

Über den Autor

Christoph Bayer

Abwechslung – das ist für Christoph das Wichtigste. Sowohl auf dem Bike als auch bei seiner Tätigkeit für ENDURO. Er kümmert sich federführend um das sechs Mal im Jahr erscheinende Magazin und ist dort gleichzeitig Fotograf und Redakteur. Auf dem Rad trifft man ihn vor allem im alpinen Terrain an, wo er neben flowigen Trails auch gerne mal eng verwinkelte oder verblockte Strecken in Angriff nimmt.