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Wie zuvor angekündigt hat Garmin auf der Eurobike zwei Action-Cams vorgestellt: Die VIRB und die VIRB Elite. Beide Modelle wollen mit langer Akkulaufzeit, einfacher Bedienung und integriertem Farbdisplay punkten. Das teurere VIRB Elite Modell ist zusätzlich mit GPS, Kompass, Höhenmesser und WLAN ausgestattet. Wir haben die Gelegenheit genutzt, und uns die VIRB Modelle genauer angeschaut.

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Wie auch schon auf den Bildern der Ankündigung sieht die VIRB auch am Messestand futuristisch aus. Die geschwungene Form liegt gut in der Hand, die Verarbeitung wirkt hochwertig und muss sich nicht vor der Konkurrenz verstecken.

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Die Wahl des Aufnahmemodus sowie die Navigation durch die Menüs erfolgt über gummierte Buttons an der Seite des Gerätes. Zum Starten und Stoppen der Aufnahme kommt ein massiver Schieber auf der anderen Seite der Cam zum Einsatz, der ein gutes haptisches Feedback gibt. Dadurch herrscht auch mit Handschuhen nie Unklarheit, ob das Starten der Kamera geklappt hat. Zusätzlich zeigt eine helle LED den aktuellen Status an.

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Das kleine Farbdisplay auf der Oberseite des Gerätes hat eine Auflösung von 206 x 148 Pixeln und zeigt zum einen die Menüs an, dient aber auch als Vorschaumonitor für das Bild der Kamera. Das Display ist nicht besonders lichtstark und auch die Farben wirken recht blass – zum Ausrichten der Cam reicht es aber völlig aus, für die Menüs sowieso. Wie es sich bei starker Sonneneinstrahlung verhält, konnten wir in der Messehalle natürlich nicht testen.

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Sämtliche Einstellungen lassen sich über die übersichtliche Menüstruktur der VIRB erreichen und ändern. Die erfolgt intuitiv und geht schnell von der Hand. Im Vergleich zur Konkurrenz, die meistens kein oder nur ein simples “Taschenrechner”-Display hat, kann die Garmin VIRB hier ordentlich punkten.

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Neben den obligatorischen Einstellungsmenüs kann die VIRB Elite auch den Verlauf der integrierten oder per ANT+ verbundenen Sensoren anzeigen (Herz- und Trittfrequenz, Temperatur, Kompass, G-Kräfte). Am Lenker montiert kann die Action Cam damit also auch einen klassischen Tacho oder gar ein GPS-Navi ansatzweise ersetzen.

Anstatt durch die VIRB ersetzt zu werden, kann das GPS-Gerät am Lenker (oder am Handgelenk) auch die Steuerung der Cam übernehmen. So lässt sich beispielsweise direkt vom Lenker aus die Aufnahme der am Helm montierten Cam starten oder ein Foto aufnehmen. Am Stand verband sich die VIRB problemlos mit einer Forerunner GPS-Uhr, das Starten und Stoppen der Aufnahme funktionierte einwandfrei. Ein praktisches Feature – gerade auf längeren Enduro-Touren, die man meist nicht komplett aufzeichnen will.

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Wie sich die Garmin VIRB in Sachen Bildqualität schlägt, lies sich im Hands-On am Messestand natürlich nicht ermitteln – ein ausführlicherer Test folgt aber im Herbst!

Text & Fotos: Aaron Steinke | Screenshots: Garmin


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