Robust, variabel und mit cleanem Look – das GRIN ONE will alles vereinen. Egal ob Enduro-Tracks, alpine Touren oder Flowtrails: Das Alu-Bike aus dem BIKELÄND Eberbach soll laut Hersteller ein Bike für harte Enduro-Strecken, technische und alpine Trails mit langen Uphills sein. Wir haben es für euch getestet und verraten euch, ob es das Versprechen hält.

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GRIN ONE Enduro | 170/166 mm (v/h) | 29”/27,5” | 15,3 kg | 6.942 € | Hersteller-Website

Neue Marke, großes Versprechen: Mit dem GRIN ONE startet die junge Schmiede aus Eberbach direkt an den BIKELÄND-Trails in die Enduro-Welt. Ihr erstes Bike ist gleich ein Statement – oder genauer gesagt: ein vielseitiges Frame-Kit aus Aluminium mit Horst-Link-Hinterbau, designt in Deutschland und gefertigt in Taiwan. Mit nur einem Rahmen will GRIN gleich drei Federwegsbereiche vereinen. Das Ziel? Alles soll mit dem GRIN unter die Räder genommen werden, von harten Enduro-Strecken über alpine Abenteuer-Routen bis zu spaßigen Flowtrails. Drei Bike-Kategorien, rahmengrößenabhängiger Federweg und cleane Optik sollen das Konzept schlüssig machen. Doch mit 2.450 € für das Frame-Kit ohne Dämpfer spielt das ONE preislich schon in der oberen Alu-Liga, vergleichbar mit dem RAAW Madonna V3, – also kein günstiger Einstieg.

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Je nach Rahmengröße lässt sich das GRIN ONE variabel im Mullet-Setup oder als reines 29”-Bike aufbauen. Wir sind das Bike im Mullet-Setup gefahren – also 29” vorne, 27,5” hinten. Rechnet man die Parts unseres Custom-GRIN zusammen, kommt man auf 6.942 €. Wie sich dieses Setup auf dem Trail schlägt, erfahrt ihr hier.

Just Nacked – Das GRIN ONE Enduro-Bike im Detail

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Das gebürstete Aluminium ist das Erste, was ins Auge springt, wenn das GRIN ONE um die Ecke kommt. Die Rohre aus 6066-T6-Aluminium wirken im Vergleich zu den massiven Schweißnähten fast filigran und verleihen dem Bike eine schlanke Silhouette, die dennoch robust wirkt. Neben dem rohen, matten Finish der Just-Naked-Version gibt es das Bike auch in mattschwarzer „Sneaky Stealth“-Lackierung sowie in der glänzenden dunkelgrünen „GRIN Your Face“-Variante. Auf allen drei Versionen prangt der markante GRIN-Schriftzug auf dem Unterrohr, während die Rückseite der Sattelstütze dezent auf das allererste Bike der deutschen Marke „ONE“ hinweist.

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Die Kabelzüge am GRIN ONE Enduro-Bike wirken am Cockpit etwas unaufgeräumt, verschwinden dann aber direkt hinter dem Steuersatz, wo sie gut geklemmt ins Unterrohr laufen. Im Inneren des Rahmens nicht geführt, sind jedoch mit Schaumstoff umhüllt, um ein Klappern zu vermeiden. Da es das Bike bzw. den Rahmen nur als Frame-Kit gibt, hat GRIN dafür in unserer Variante die CAPGO OL Noise-Protection Schaumstoffhüllen in 9 mm und 11 mm eingebaut. Am Hinterbau treten die Leitungen wieder hervor und sind per Kabelbinder unter der Kettenstrebe fixiert. Kleiner Spoiler aus unserem Test: Von den Zügen war auf dem Trail so nichts zu hören.

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Ein integriertes Staufach hat das GRIN ONE nicht – was bei Alu-Rahmen auch typisch ist, da sich eine solche Lösung nur mit hohem Aufwand in Entwicklung und Produktion realisieren lässt. Immerhin gibt es Anschraubpunkte: Unter dem Oberrohr lässt sich ein Toolmount befestigen, am Unterrohr finden sich zusätzliche Gewinde für einen Flaschenhalter.

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Was die Servicefreundlichkeit angeht, punktet das GRIN ONE mit vorbildlicher Transparenz: Auf der Hersteller-Website und im Handbuch findet ihr eine detaillierte Explosionszeichnung – von der Unterlegscheibe bis zur Kabelklemmungsschraube. Dazu gibt es hilfreiche Tipps, wie ihr das Bike aufbauen und warten könnt.

Die Ausstattung unseres GRIN ONE Enduro-Bikes

Für unseren Test hat das Konstruktionsteam von GRIN Bikes keine halben Sachen gemacht: Die Pioniere der Bike-Stadt am Neckar haben uns ein ONE komplett aufgebaut und dabei bei der Ausstattung tief in die Trickkiste gegriffen.

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Bei den Bremsen setzt GRIN auf Power: Die Trickstuff DIRETTISSIMA gilt als Boutique-Vierkolbenbremse schlechthin. Mit stabilem Druckpunkt auch auf langen Abfahrten beißt sie sich in die 203 mm großen Trickstuff Dächle-Rotoren (v/h) und bleibt dabei fein dosierbar – fast so präzise, wie ein Barkeeper seinen Cocktail mixt.

Die Geber-Einheiten sind an einem PRO Tharsis 800 mm breiten Aluminium-Lenker (35,0 mm Klemmdurchmesser) montiert, der einen 9° Backsweep und 20 mm Rise aufweist. Kombiniert ist er mit einem 35 mm kurzen Alu-Vorbau.

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Beim Fahrwerk setzt GRIN auf ein potentes Duo aus der RockShox-Top-Liga: An der Front arbeitet eine ZEB Ultimate mit Charger-3.1-Kartusche und 170 mm Federweg. Am Heck kümmert sich der Vivid Ultimate Dämpfer um die 166 mm Federweg. Gemeinsam liefern sie ein entsprechend einstellbares Setup mittels Low-und High-Speed-Compression und Low-Speed-Zugstufe.

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Beim Antrieb setzt GRIN auf eine mechanische SRAM GX Eagle, montiert am UDH-Schaltauge – damit ist der Rahmen auch bereit für eine SRAM Transmission-Schaltgruppe. Die GX ist ein solides Mittelklasse-Schaltwerk, das zuverlässig arbeitet und in diesem Fall mit einer 12-fach-Kassette und einem passenden 30 Zähne großen Kettenblatt kombiniert ist.

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Robuster Rahmen sucht robuste Laufräder – so könnte die Tinder-Bio des GRIN ONE lauten. Fündig wird es bei den DT Swiss EX 1700 Alu-Laufrädern, mit denen wir in der Vergangenheit durchweg gute Erfahrungen gemacht haben.
Kombiniert sind sie mit einer starken Reifen-Kombi von MAXXIS: An der Front rollt ein ASSEGAI in 29” x 2,5” mit EXO+ Karkasse und weicher MaxxGrip-Gummimischung, am Heck arbeitet ein Minion DHR II in 27,5” x 2,4” mit Doubledown-Karkasse und etwas härterer MaxxTerra-Mischung. Dieses Setup bietet eine gelungene Balance aus Grip und Pannenschutz. Für schwere Fahrer würden wir vorne allerdings zur noch robusteren Doubledown-Version greifen, sobald der ASSEGAI gewechselt werden muss. Falls ihr Bock auf andere Reifen habt oder einen Überblick zu Reifen auf dem Markt haben wollt, schaut doch mal bei unserem großen Reifenvergleichstest rein.

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Als Dropper Post hat GRIN uns eine OneUp V3 mit 210 mm Hub im Durchmesser 31,6 mm verbaut – dem Testsieger in unseren großen Dropper-Vergleichstest. Vollständig im Rahmen versenkbar sorgt sie für jede Menge Bewegungsfreiheit auf dem Trail.
Der Rahmen ist so konstruiert, dass er mit den meisten gängigen Komponenten kompatibel ist. Allerdings weist der Hersteller darauf hin, dass einzelne Teile mit besonders großem Bauraum nicht passen könnten. Wer unsicher ist, sollte direkt bei GRIN nachfragen.

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GRIN One

6.942 €

Specifications

Fork RockShox ZEB Ultimate 170 mm
Rear Shock RockShox Vivid Ultimate 166 mm
Seatpost OneUp V3 210 mm
Brakes Trickstuff DIRETTISSIMA 203/203 mm
Drivetrain SRAM GX Eagle 1x12
Stem 77Desginz 35 mm
Handlebar PRO Tharsis 3Five Alu 800 mm
Wheelset DT Swiss EX 1700 29"/27,5"
Tires MAXXIS ASSEGAI MaxxGrip EXO+/MAXXIS Minion DHR II MaxxTerra DD 2,5"/2,4"

Technical Data

Size S M L XL

Specific Features

Flip-Chip
Toolmount

Die Geometrie des GRIN ONE – Ein Rahmen = Drei Bikes

Ein Rahmen, drei Bikes – so einfach klingt das Konzept des GRIN ONE auf dem Papier. Der gleiche Rahmen lässt sich je nach Dämpfer in drei Kategorien aufbauen: als Enduro mit 170/166 mm (v/h), als Alpin-Bike mit 160/161 mm (v/h) oder als Trail-Bike mit 150/149 mm (v/h). Möglich machen das unterschiedliche Dämpferhübe: 65 mm für Enduro, 62,5 mm für Alpin und 57,5 mm für Trail. GRIN hat sowohl Luft- als auch Coil-Dämpfer im Rahmen getestet, die genauen Freigaben finden sich im Handbuch.

Wie sich die drei Varianten tatsächlich unterscheiden, lässt sich nur im direkten Back-to-Back-Test auf dem Trail bewerten. Auf dem Papier klingt das Konzept zwar simpel, in der Praxis sieht die Welt aber oft anders aus – und das nicht ohne Grund: Warum sonst entwickeln Hersteller eigene Rahmen für spezifische Federwegskategorien? Dennoch ist es eine praktische Möglichkeit für einen neuen Hersteller, direkt mehrere Bikes auf den Markt zu bringen, auch wenn diese dann kleine Downsides, wie z. B. das Gewicht oder eine auf das Einsatzgebiet optimierte Geometrie haben.

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Hat man sich für eine Variante entschieden, folgt die nächste Wahl: Mullet oder Full-29. In den Größen L und XL funktioniert beides problemlos bis zu einer Reifenbreite von 2,5”, ab 2,6” wird es eng. In Größe M erlaubt GRIN maximal einen 2,4” MAXXIS Minion DHR II oder Reifen mit ähnlichen Dimensionen – dann klappt auch das 29er-Setup.
Der Tausch des Hinterrads also von 27,5” auf 29” beeinflusst allerdings die Geometrie: So werden der Sitzwinkel um 0,8° und der Lenkwinkel wird um 0,9° steiler, der Reach wird 9 mm länger und der Stack flacht 7 mm ab. Die Tretlagerabsenkung steigt von -12 auf -19 mm.

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Der Flip-Chip sitzt in der unteren Dämpferaufnahme. Wir sind hauptsächlich im High-Setting gefahren.

Ein Flip-Chip an der unteren Dämpferaufnahme erlaubt aber die Wahl zwischen High- und Low-Setting. Die Werte mit kleinem 27,5er Hinterrad: Der Lenkwinkel verändert sich dabei von 63,9° (High) auf 63,2° (Low) – damit dringt man schon fast schon in DH-Regionen vor. Der Sitzwinkel variiert zwischen 77,4° und 76,7° und bleibt damit klar auf der Höhe moderner Enduro-Geometrien. Während der Reach von moderaten 485 mm (High) auf 477 mm (Low) um 8 mm verkürzt wird, erhöht sich der Stack von 648 mm (High) um 6 mm. Die Tretlagerabsenkung steigt hier von -2 auf -12 mm. Wenn man also das Hinterrad gegen ein größeres 29er tauscht, kann man mit dem Flip-Chip den Veränderungen in der Geometrie entgegenwirken.

Je nach Rahmengröße wachsen die Kettenstreben mit, was für ausgewogene Proportionen sorgen soll. Durch die Verlängerung der Kettenstreben erhöht sich auch der Federweg über die Rahmengrößen.  

Das GRIN ONE ist in vier Größen von S bis XL erhältlich. Dank kurzer Sattelrohre bleibt die Wahl flexibel: Selbst kleinere Fahrer:innen können einen größeren Rahmen wählen, ohne Einbußen bei der Dropper-Tiefe hinnehmen zu müssen. In Größe L beträgt die Einstecktiefe 343 mm, was lange Dropper ermöglicht. Selbst im kleinen S-Rahmen mit 303 mm lassen sich noch große Stützen komplett versenken.

Größe S M L XL
Sattelrohr 390 mm 410 mm 430 mm 450 mm
Oberrohr 562 mm 590 mm 618 mm 647 mm
Steuerrohr 109 mm 118 mm 126 mm 133 mm
Lenkwinkel 63.2° 64.1° 64.1° 64.1°
Sitzwinkel 76.7° 77.5° 77.5° 77.5°
Kettenstrebe 435 mm 440 mm 445 mm 450 mm
BB Drop 12 mm 19 mm 19 mm 19 mm
Radstand 1.216 mm 1.251 mm 1.286 mm 1.321 mm
Reach 425 mm 460 mm 486 mm 514 mm
Stack 638 mm 639 mm 647 mm 653 mm
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Helm Urge Rascas | Brille 100% S3 | Shirt DHARCO Race Jersey Cookies and Cream
Hose DHARCO Gravity Pants | Schuhe FOX Union

Das GRIN ONE auf dem Trail

Stuttgarter Hometrails? Check! Bikepark La Bresse und Oberammergau? Check! Wir haben das GRIN auf vielen verschiedenen Untergründen und unter ebenso vielen Bedingungen die Trails hoch und runter gejagt – und sogar zum Pendeln ins Office genutzt. Insgesamt waren wir meistens im High-Setting unterwegs.

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Nimmt man auf dem GRIN ONE Platz, sitzt man gut ausbalanciert zwischen Front und Heck. So kann man problemlos einen ganzen Tag im Sattel verbringen, ohne dass die Gliedmaßen einschlafen. Beim Pedalieren auf Forststraßen bergauf wippt der Hinterbau leicht mit. Hier lohnt sich der Griff zum Lockout, um lange Anstiege effizienter zu attackieren – bei kurzen Loops eher nicht. Dafür ist das Wippen zu gering und der Griff nach unten zu weit. ;). In technischen Uphills bietet der Hinterbau weiterhin viel Traktion, die Front bleibt auch in steilen Passagen verlässlich am Boden und steigt nicht auf – nice!

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Geht es bergab, steht man nicht ganz so integriert im Bike, sondern etwas „oben auf“.
Die Kombination mit der flach wirkenden Front und dem Lenker mit geringem Rise (Testbike-Spec) wirkt anfangs ungewohnt und es kommen Überschlagsgefühle auf. Nachdem wir jedoch einen Spacer unter den Vorbau gepackt hatten, war das Problem verschwunden. Im High-Setting lässt sich das ONE gut über Roller pushen und baut willig Speed auf. Das Fahrwerk bügelt Stein- und Wurzelfelder souverän glatt und bleibt dabei angenehm laufruhig. So steuert sich das Bike auch in steilen, ruppigen Sektionen sicher. Im Low-Setting zeigt das GRIN ONE auf unseren flachen Hometrails dagegen etwas Wheel-Flop an der Front. Was in steilen, technischen Passagen für ein sattes, integriertes Fahrgefühl sorgt und Vertrauen schafft, wirkt auf moderaten Trails eher etwas kippelig.

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Einfach gemütlich mitrollen? Das ist nicht die Stärke des GRIN ONE – es will aktiv gefahren werden. Wer ihm Input gibt, wird mit ordentlich Speed belohnt und kann die Trickstuff DIRETTISSIMA länger unberührt lassen, bevor man in die Eisen geht. So zaubert das GRIN ein Grinsen ins Gesicht. Verpatzte Landungen? Kein Problem – das Fahrwerk passt perfekt zum Charakter des Bikes und bietet genügend Gegenhalt.

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Vor der Kurve ist nach der Kurve – und das meistert das GRIN ONE souverän. Es setzt Lenkbefehle direkt und präzise um. Zusammen mit dem kleineren Hinterrad zeigt sich das Enduro-Bike als agile Gazelle, die gerne Haken schlägt und von Kurve zu Kurve mehr Gas gibt.

Für wen ist das GRIN ONE Enduro-Bike?

Für Rider, die ein vielseitiges Bike suchen und es gerne nach ihren eigenen Vorlieben aufbauen möchten, ist das GRIN ONE genau richtig. Da es nur als Frame-Set erhältlich ist, liegt die Individualisierung ohnehin in der Hand der Fahrer. Im von uns getesteten Enduro-Aufbau überzeugt es als leichtes und gleichzeitig robustes Bike, das sich effizient genug den Berg hinauftritt und es bergab bei aktiver Fahrweise richtig krachen lässt. Einsteiger könnten sich vom Potenzial des Rahmens anfangs überfordert fühlen, doch mit etwas Feintuning und dem passenden Flip-Chip-Setting funktioniert das Bike auch hier.

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Fazit zum GRIN One


Mit dem GRIN ONE Enduro-Bike hat die deutsche Marke einen gelungenen ersten Rahmen auf den Markt gebracht. Wer den Alu-Look mit dicken Schweißnähten mag, bekommt hier ein robustes und leistungsstarkes Enduro-Bike. In unserem Spec zeigte es sich bergauf wie bergab als potentes Enduro mit ausreichend Reserven. Auch das Gewicht von 15,3 kg ist für ein Alu-Bike mit 170/166 mm Federweg überraschend leicht und spiegelt sich positiv in Agilität und Fahrverhalten wider. Wer ein vielseitiges Bike sucht, das sich nach eigenen Wünschen aufbauen lässt, ist beim GRIN ONE richtig.

Tops

  • robuster Rahmen
  • leichtes Alu-Bike
  • vielseitig

Flops

  • nur als Frame-Kit erhältlich

Mehr Informationen unter grin-bikes.de


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Text: Robin Ulbrich Fotos: Peter Walker