Ausgabe #034

Hype This! 7 neue MTB-Teile zum Verlieben

Hier kommen fünf Mountainbike Produkte die verdammt schick sind und unsere Aufmerksamkeit erregt haben! Lest hier weiter oder schaut euch einfach den Artikel aus Ausgabe #34 im Magazin an.

Pivot Firebird 29

Die schärfste Chili der Welt ist die Carolina Reaper. Sie ist 200 Mal schärfer als eine Jalapeno, ihr Genuss kann zu einer Verengung der Arterien im Gehirn führen. Doch das ist alles nichts im Vergleich zum neuen Pivot Firebird 29er, dem schärfsten Bike der Welt. Seine muskulösen Carbon-Linien, die 162 mm Federweg und der DW-Link-Hinterbau eroberten die Instagram-Feeds im Sturm. Die mit 431 mm superkurzen Kettenstreben dürften dem Handling die richtige Würze verleihen. Wenn es doch mal zu brenzlig wird, spielt der 475 mm lange Reach Feuerwehr: Er macht das Firebird nicht nur zum längsten Bike, das Pivot je gebaut hat, sondern soll auch für die entsprechende Fahrsicherheit sorgen, wenn ihr es mal übertreibt. Das Feature, das die Foren so richtig in Brand gesetzt hat, ist aber eindeutig der Superboost-Standard mit 12 x 157 mm am Hinterrad.

Preis: ab 6.099 €
Info: pivotcycles.com

Shimano XTR M9100

Solange wir denken können, lagen Shimano und SRAM Kopf an Kopf im Rennen der Antriebsgruppen. Doch als SRAM die Eagle auf den Markt brachte, wurde es um die XTR plötzlich ganz still. Und dann, aus dem Nichts, springt die XTR 9100 zurück in den Ring und zeigt allen, dass sich das Workout der letzten Jahre gelohnt hat. Mit 12 Gängen, einer Kassette mit 10–51 Zähnen, einer noch größeren Bandbreite von 510 % und 150 g weniger Gewicht als das Vorgängermodell scheint XTR klar auf den K.O.-Sieg in der ersten Runde aus zu sein. Die Shimano XTR M9100-Gruppe ist von Grund auf neu designt, kommt mit neuen Vierkolbenbremsen und ist sowohl als Einfach- als auch als Zweifachantrieb erhältlich.

Info: Shimano XTR M9100 vorgestellt: 12-fach Schaltung mit riesiger Bandbreite

SILCA HX-TWO

Der Blick in die Werkzeugkiste beweist: Die verschlissensten Teile sind immer die Innensechskant- und Torx-Schlüssel. Einen guten Schlüsselsatz sollte man wertschätzen, hegen und pflegen und an die nächste Generation weitergeben, wie eine schöne Armbanduhr oder alte Familienfotos. Wenn ihr sicher sein wollt, dass auch eure Enkel nie eine Schraube runddrehen, investiert in einen SILCA HX-TWO-Schlüsselsatz. Er enthält Innensechskantschlüssel in den Größen 10, 8, 6, 5, 4, 3, 2,5, 2 und 1,5 mm und Torx-Schlüssel in den Größen T30, T27, T25, T20, T15, T10, T9, T8 und T7, alle aus hochwertigem wärmebehandeltem S2-Stahl mit einer griffigen Polymer-Ummantelung. Feinster Tool-Porn!

Preis: 89,95 €

Yeti Roadie 20

Nein, hier geht’s nicht um ein Yeti von der Sorte, mit der Richie Rude bei der EWS 2017 zum Sieg gefahren ist, aber wer weiß, vielleicht hätte er das auch hinbekommen. Die Yeti Rodie 20 teilt zwar ihren Namen mit der türkis liebenden Bikemarke, ist aber eine supertoughe Allzweck-Kühlbox, die euch zum Star jedes Roadtrips macht. Mit ihren extradicken Wänden (damit die Kälte, ähm … kalt bleibt) und unzerstörbaren Scharnieren ist die Roadie 20 zu allem bereit. Wir wissen ja alle, dass Bier das beste isotonische Getränk nach dem Biken ist, und wer eine mit Bier gefüllte Yeti Roadie 20 aus dem Auto holt, wird unverzüglich zum König des Tages gekürt.

Preis: 182 €
Info: intl.yeti.com

Beast Components

Handgefertigt werden sie in Deutschland von einem Team, dessen gesammelte Skills klingen, als hätte man sie vom Set eines Hollywood-Blockbusters ausgeliehen: Die Leute von Beast Components nutzen Erfahrung aus der Automobilindustrie, der Luftfahrt und dem Motorsport. Ihre Produkte sind leicht, sehr leicht sogar; z. B. der 164 g leichte, 780 mm breite Carbon-Flat-Lenker oder der Alcantara-Sattel mit seinen federleichten 84 g. Beim Gewichtssparen macht dem Team von Beast keiner was vor, es muss alles vom Feinsten sein. Und wie wir wissen, spart man Gewicht nicht umsonst. Die Preise von Beast-Produkten sind so extrem wie die Grammzahlen auf der Waage, nur halt in die andere Richtung.

Info: beast-components.de

SDG TELLIS-Teleskopstütze

Die durchschnittliche Temperatur in den Wintermonaten in Oimjakon, Russland, liegt bei – 50°C, damit ist es das kälteste besiedelte Fleckchen Erde. Würde man dort biken, würde die neue Teleskopsattelstütze von SDG vermutlich einfrieren, denn sie wurde ja „nur“ bis -20°C getestet, womit sie sich aber für den Rest des Planeten gut eignet. Die stufenlos verstellbare SDG TELLIS gibt’s mit 125 und 150 mm Hub und die Montage ist dank der einfachen Klemmung am Hebel und der Höhenmarkierungen am Schaft kinderleicht. Fahrer mit Hobbitbeinen werden sich über die geringe Bauhöhe der Stütze freuen und der griffige Hebel ist wunderschön gearbeitet. Abgerundet wird das top Package von einem sehr fairen Preis.

Preis: 270 €
Info: sdgcomponents.com

Douchebag The Savage

Die Gepäckabfertiger am Flughafen werden ja immer besser darin, Biketaschen in pfannkuchenförmige Gebilde zu transformieren, doch The Savage von Douchebag lässt sich das nicht gefallen! Im Inneren der Tasche findet ihr so großartige Features wie einen Federgabelprotektor, integrierte Laufradtaschen und ein großes Staufach für Zubehör. Aber das auffälligste Feature ist der bullige, von Rennwagen inspirierte Überrollkäfig. Natürlich macht sich dieser massive Extraschutz auch beim Gewicht bemerkbar, und bei rund 11 kg müsst ihr am Check-in eventuell schon mal euren Charme spielen lassen. Douchebags The Savage setzt neue Maßstäbe für den Biketransport: Sie ist die Art von Tasche, bei der man einen Motor und Räder dranschrauben und bei einer Rallye starten könnte.

Preis: 699 €
Info: douchebags.com