Damit hatte wohl niemand gerechnet: LAST präsentiert ein neues COAL und ein neues GLEN. Bei der deutschen Edelschmiede scheint gerade niemand zu schlafen und so präsentieren sie bereits kurz nach der Vorstellung des leichten Carbon-Enduro TARVO nun die nächsten zwei spannenden Bikes. Wir haben das COAL 29 exklusiv für euch getestet.

LAST COAL 29 | 170/160 mm | 29” | 14,58 kg in Größe 185 | Größen: 155–195 | 5.489 € (ab 1.799 €) | Hersteller-Website

Ein Rahmen – zwei Bikes: Das LAST COAL und das GLEN im Detail

Auf den ersten Blick ist das neue COAL 29 noch immer direkt als ein LAST zu erkennen. Doch die deutsche Edel-Schmiede hat den Rahmen des Enduro-Bikes deutlich überarbeitet und noch vielseitiger gemacht. Im neuen Modelljahr teilen sich das Enduro COAL und das Trail-Bike GLEN den gleichen Hauptrahmen und Hinterbau und werden dann über eine andere Umlenkwippe und unterschiedliche Dämpferhübe sowie passende Federgabeln an den jeweiligen Einsatzbereich optimal angepasst. Beide Bikes sind entweder als 29”-Version oder auch als MX-Variante mit kleinem 27,5”-Hinterrad verfügbar. Möglich macht das wiederum ein angepasster zweiter Umlenkhebel am Heck, der vor dem Rocker sitzt. Während die 160 mm Federweg am Heck des COAL mit einer 170-mm-Federgabel kombiniert werden, kommen beim GLEN 145 mm hinten und 150 mm vorn zum Einsatz.

Die größte Neuerung am LAST COAL ist die freie Wahl der Laufradgröße zwischen einem 29”-Setup oder einem MX-Setup mit kleinerem 27,5” Laufrad hinten
Möglich macht den Wechsel der Laufradgröße am Heck der Austausch des kleinen Rockers am Hinterbau – über ihn wird die Tretlagerhöhe angepasst

Die Hard Facts der neuen LAST COAL- und GLEN-Rahmen:

  • Material: 6011 Aluminium
  • Rahmengewicht: ab 2,9 kg
  • Federweg: COAL 160 mm / GLEN 145 mm
  • Dämpferhub: COAL 205 x 65 mm / GLEN 210 x 55 mm
  • Laufradgröße: 29” oder optional MX mit 27,5” Hinterrad
  • Rahmengrößen: 155, 165, 175, 185 und 195
  • Preis: ab. 1.799 € (Rahmenset)
  • Garantie: 2 Jahre inkl. Bikepark-Freigabe und 3 Jahre Crash-Replacement
LAST COAL oder GLEN?
Die beiden neuen Bikes setzen auf den gleichen Hauptrahmen in Kombination mit angepassten Rocker-Link und Dämpferhub

Hochwertig, durchdacht und langlebig – Der Rahmen des COAL

Habt ihr schon mal von „Total Bearing Quality“ gehört? Vermutlich nicht. LAST ist es besonders wichtig, dass man mehr Zeit auf dem Trail als in der Werkstatt verbringt. Dafür sind hochwertige Lager am Rahmen essenziell – doch sie sind nur ein Teil. Denn die besten Lager von Enduro Bearings nutzen nichts, wenn sie im Rahmen verspannt werden. Deshalb werden die in Taiwan gefertigten Rahmen in Deutschland nochmal nachbearbeitet. Konkret heißt das, dass alle Lagersitze auf einer 5-Achs-Fräse bearbeitet werden. Hier werden außerdem die Anlageflächen und Gewinde der Lagerbolzen gefertigt. Ein Mehraufwand, den man auf den ersten Blick nicht sieht, der sich nach Jahren in Benutzung aber auszahlen soll.

LAST steckt sehr viel Aufwand in eine hochqualitative Lagerung des Rahmens. Dafür werden die Lagersitze in Deutschland nachgefräst.

Um Bikern das Leben noch leichter zu machen, setzt LAST bei den neuen Bikes auf das neue universelle Schaltauge, das Universal Derailleur Hanger, und ein geschraubtes BSA-Tretlager. Die untere Mounting-Hardware am Dämpfer ist aus Titan gefertigt und dunkel beschichtet. Wer gern eine Kettenführung fahren möchte, kann diese an einer optionalen ISCG-Aufnahme befestigen, die am Tretlager geklemmt wird.

Ein geschraubtes Tretlager lässt sich bei Bedarf sehr einfach und unkompliziert wechseln
Pragmatisch: Der gewickelte Kettenstrebenschutz ist aufgrund der kurzen und schmalen Kettenstreben laut LAST die einzige sinnvolle Option.

Die neuen LAST-Bikes sind seriemäßíg in drei Farbvarianten erhältlich: Raw, schwarz eloxiert oder, wie von uns getestet, mit einer blauen Pulverbeschichtung. Außerdem können auch individuelle Farbwünsche für einen Aufpreis von 799 € realisiert werden. LAST bietet zwei Jahre Garantie auf den Rahmen und stellt Fahrern obendrein ein dreijähriges Crash-Replacement zur Verfügung – nicht nur für Erstbesitzer, sondern für jeden Eigentümer des Rahmens.

Neu bei den neuen COAL- und GLEN-Rahmen ist außerdem eine interne Zugführung. Die Züge werden im Rahmen in speziellen Schaumstoffhüllen geführt, um nicht zu klappern. Sie verlassen den Hauptrahmen nahe am Drehpunkt. Der Schaltzug läuft dann auf der Strebe weiter, die Bremsleitung wird noch einmal durch den Hinterbau geführt.

Die Züge werden nun intern verlegt und verlassen den Rahmen ganz nahe am Haupt-Drehpunkt

Die Geometrie des neuen LAST COAL und GLEN

Eine gelungene Geometrie eines modernen Enduro-Bikes zeichnet heutzutage mehr aus als ein langer Reach und ein besonders flacher Lenkwinkel. Wichtig sind neben einer optimalen Balance des Bikes vor allem auch Faktoren wie eine große Bewegungsfreiheit durch tiefgezogene Oberrohre oder ein kurzes Sitzrohr, in dem sich dennoch eine lange Teleskopstütze versenken lässt. Das neue LAST COAL erfüllt all diese Anforderungen mit Bravour und punktet noch dazu mit einer angepassten Kettenstrebenlänge für jede Rahmengröße. Realisiert wird das über die Positionierung des Lagerpunkts am Hauptrahmen. Mit 428 mm fällt die Kettenstrebenlänge in Größe 155 für ein 29er-Bike extrem kurz aus und wächst dann auf 444 mm in Größe 195. Apropos Größen: LAST bezeichnet die Räder nicht mit S, M, L usw., sondern gibt immer die optimale Körpergröße an. Fahrer zwischen zwei Körpergrößen-Angaben können dank der kurzen Sitzrohre dann nach dem gewünschten Reach wählen. Wir haben mit 180 cm Körpergröße zur 185er-Version gegriffen.

Tiefgezogenes Sitzrohr trifft kurzes Sattelrohr und ergibt so maximale Bewegungsfreiheit : Wir konnten mit 180 cm Körpergröße und einer Schrittlänge von rund 82 cm eine 185 mm lange BikeYoke-Sattelstütze fahren.

Die Geometrie kann mit einer weiteren Besonderheit aufwarten: Das Tretlager ist bei den kleinen Rahmengrößen um 5 mm tiefer, da hier kürzere Kurbeln gefahren werden. Hingegen wird bei den größeren Versionen der Sitzwinkel etwas steiler, um den Fahrer bei größerem Sattelstützenauszug dennoch optimal auf dem Rad zu positionieren.

Bei den ganz kleinen Rahmen passt die Trinkflasche leider nur, wenn auf einen Piggybag-Dämpfer verzichtet wird. Bei unserem Test-Bike war aber mehr als genug Platz.

Die Geometrie des LAST COAL im Überblick:

Größe 155 165 175 185 195
Sattelrohr 385 mm 385 mm 415 mm 455 mm 510 mm
Oberrohr 555 mm 584 mm 611 mm 642 mm 675 mm
Steuerrohr 95 mm 95 mm 110 mm 120 mm 130 mm
Lenkwinkel 64° 64° 64° 64° 64°
Sitzwinkel 76° 76° 76° 76° 76°
Kettenstrebe 428 mm 430 mm 432 mm 438 mm 444 mm
Tretlagerabsenkung 32 mm 32 mm 27 mm 27 mm 27 mm
Radstand 1184 mm 1194 mm 1227 mm 1268 mm 1313 mm
Reach 400 mm 429 mm 454 mm 485 mm 518 mm
Stack 622 mm 622 mm 631 mm 640 mm 649 mm

Die Geometrie des GLEN unterscheidet sich vom COAL durch einen 1° steileren Lenk- und Sitzwinkel sowie einen um einen Zentimeter längeren Reach und knapp einem Zentimeter niedrigeren Stack. Außerdem ist das Tretlager des GLEN aufgrund des geringeren Federwegs tiefer ausgelegt. Wechselt man auf das kleinere 27,5”-Hinterrad und verbaut den sogenannten MX-Link, bleibt die Geometrie bei beiden Bikes identisch.

Die Geometrie des LAST GLEN auf einen Blick:

Größe 155 165 175 185 195
Sattelrohr 385 mm 385 mm 415 mm 455 mm 510 mm
Oberrohr 554 mm 582 mm 609 mm 639 mm 673 mm
Steuerrohr 95 mm 95 mm 110 mm 120 mm 130 mm
Lenkwinkel 65° 65° 64.9° 64.9° 64.9°
Sitzwinkel 77° 77° 76.9° 77.1° 77.3°
Kettenstrebe 427 mm 429 mm 431 mm 438 mm 444 mm
Tretlagerabsenkung 37 mm 37 mm 32 mm 32 mm 32 mm
Radstand 1154 mm 1185 mm 1218 mm 1260 mm 1304 mm
Reach 411 mm 440 mm 464 mm 495 mm 528 mm
Stack 622 mm 622 mm 631 mm 640 mm 649 mm

Progressiv und an die Rahmengröße angepasst – Die Kinematik des LAST COAL 29

LAST setzt sowohl beim COAL als auch beim GLEN auf einen abgestützten Eingelenk-Hinterbau, der insgesamt sehr progressiv abgestimmt ist. Dadurch lassen sich die Bikes wahlweise mit Luft- oder Stahlfederdämpfer fahren. Die hohe Progression soll dafür sorgen, dass das Heck feinfühlig anspricht, stabil im Federweg steht und noch dazu genug Reserven besitzt. Außerdem gibt LAST an, dass über das geringe Übersetzungsverhältnis am Ende des Federwegs die Kräfte auf die Lager geringer ausfallen. Die Progression gibt LAST mit 41 % an – gemessen vom SAG-Punkt bis zum Ende des Federwegs.

LAST gibt die Progression des Rahmens mit 41 % vom SAG bis zum Ende des Federwegs an. Der ideale SAG des COAL ist bei 30 %.

Da LAST die Kettenstrebenlänge mithilfe der Position des Drehpunkts je nach Rahmengröße verändert, passen sie in diesem Zug auch die Kinematik auf die jeweilige Fahrergröße und Gewicht an, um so ein optimales Fahrgefühl zu bieten. Bei der Konstruktion wurde berücksichtigt, dass sich je nach Körpergröße der Schwerpunkt und so auch der Anti-Squat verändert. So konnte LAST möglichst einheitliche Werte bei allen Größen realisieren. Insgesamt deutet ein Anti-Squat mit rund 110 % im SAG auf einen sehr antriebsneutralen Hinterbau hin. In diesem Artikel haben wir euch noch mehr Informationen zum Thema Kinematik und die unterschiedlichen Hinterbau-Systeme zusammengestellt.

Hier erkennt man den angepassten Anti-Squat je Rahmengröße. Graue Linie: Wert ohne Anpassung der Kinematik, was dazu führen würde, dass kleine Fahrer zu viel und große Fahrer zu wenig Anti-Squat hätten.

Dein Wunsch ist LAST Befehl – Individuelle Ausstattungsoptionen

LAST bietet sowohl das neue COAL als auch das GLEN als Rahmen, Rahmen-Kit mit Dämpfer und auch als Komplett-Bike an. Der Rahmen startet bei 1.799 € ohne Dämpfer in der Raw-Variante, mit einem FOX X2 Factory liegt das Set bei 2.358 €. Die Komplett-Bikes starten bei 3.539 € für das COAL und bei 3.299 € für das GLEN. Unser Test-Bike mit fetter FOX 38 Factory-Federgabel, einer kompletten Shimano XT-Schaltung, einer 185 mm langen BikeYoke-Stütze und leichten NEWMEN ADVANCED SL 30 Carbon-Laufrädern liegt bei sehr fairen 5.489 €. Den Preis für euer Traum-Bike könnt ihr direkt auf der LAST-Website ermitteln.

Die Ausstattung kann individuell zusammengestellt werden. Unser Test-Bike für 5.489 € besitzt eine FOX 38 Factory-Gabel …
… super edle NEWMEN Carbon-Laufräder …
… und einen Shimano XT-Antrieb. Was will man da noch mehr?

Laufruhig, sicher und dennoch spaßig – Das LAST COAL 29 auf dem Trail

Das LAST COAL 29 ist der beste Beweis dafür, dass Geometrietabellen oft nicht die ganze Wahrheit über ein Rad verraten. Betrachtet man den langen Reach von 485 mm, den flachen Lenkwinkel von 64° und die dazu mit 438 mm kurzen Kettenstreben, würde man vermuten, dass man in Kurven sehr aktiv fahren muss, um ausreichend Grip am Vorderrad zu haben. Doch das COAL ist bei Weitem nicht so radikal, wie es die Geometrietabelle vermuten lässt. Der Grund? Sein Fahrwerk, denn der Hinterbau bietet sehr viel Gegenhalt, sackt nicht weg und sorgt so dafür, dass die dynamische Geometrie deutlich ausgewogener ist und ausreichend Druck auf dem Vorderrad liefert, als dies bei vielen Bikes mit deutlich gemäßigteren Werten der Fall ist.

Der Hinterbau begeistert mit viel Pop und bietet enorme Reserven!

Auf dem Trail bietet das COAL daher viel Pop und setzt den Fahrer-Input schnell und präzise um. Das Heck ist zwar feinfühlig genug, aber nicht so satt wie bei anderen Bikes dieser Klasse. Es filtert große Schläge gut weg, informiert seinen Fahrer aber dabei dennoch darüber, was gerade unter ihm passiert. Die hohe Progression ist omnipräsent und uns ist es kaum gelungen, den vollen Federweg des Bikes zu nutzen – der ist nämlich nur für den absoluten Worst-Case oder fette Drops ins Flat reserviert. Fahrer, die ein möglichst sattes Bike möchten oder auf der Suche nach maximaler Traktion sind, greifen besser zum Stahlfederdämpfer.

Bremse auf, zurücklehnen und laufen lassen lautet – die Devise beim LAST COAL

Dank des langen Hauptrahmens hat man viel Bewegungsfreiheit auf dem Rad. Das vermittelt zusammen mit dem hohen Stack im steilen Gelände viel Sicherheit. „Zurücklehnen und laufen lassen“ lautet die Devise! Schnelle Richtungswechsel erledigt das LAST COAL mit seinen 29”-Laufrädern willig und direkt und auch in offenen, hängenden Sektionen hat man stets guten Grip auf beiden Laufrädern. Mit seiner flachen Geometrie fühlt sich das Rad auf steilen Trails besonders wohl. Fahrer, die fast nur auf flachem Terrain unterwegs sind, greifen am besten zum GLEN.

Über nasse Wurzeln könnte das sehr progressive Heck noch etwas mehr Traktion bieten

Den Uphill zum Trail-Einstieg erledigt man mit dem COAL gelassen. Der Hinterbau ist sehr effizient, wippt kaum und sackt nicht weg. Dadurch sitzt man auch im steilen Gelände zentral und hat in Kombination mit dem passenden Sitzwinkel nicht den Eindruck, von zu weit hinten zu pedalieren. Unser Test-Bike war mit einem 30er-Kettenblatt ausgestattet, was sich in Kombination mit dem 51er-Ritzel der Shimano-Schaltung als ideal für fiese, steile Anstiege herausgestellt hat.

Bergauf punktet das COAL mit einem effizienten Hinterbau und einer gelungenen Sitzposition

Unser Fazit zum neuen LAST COAL 29 2021

LAST ist mit dem neuen COAL ein großer Wurf gelungen. Das Bike begeistert mit seinem ausgewogenen Handling, guten Klettereigenschaften und bietet viel Fahrspaß. Wer es gern richtig krachen lässt und ein hochwertig gefertigtes Bike mit viel Liebe zum Detail sucht, wird hier fündig. Das sehr progressive Fahrwerk bietet viel Pop und enorme Reserven. Wer allerdings Wert auf einen sehr satten und sensiblen Hinterbau legt, sollte das Mehrgewicht für einen Stahlfederdämpfer einkalkulieren. Dank der frei konfigurierbaren Ausstattung ist das problemlos möglich.

Stärken

  • sehr potentes Bike für harte Trails
  • enorme Reserven am Hinterbau
  • effizient bergauf
  • hochwertige Verarbeitung
  • individuell konfigurierbare Ausstattung

Schwächen

  • mit Luftdämpfer kein Komfort- und Traktions-Wunder

Anmerkung zum Test:

Wir haben von LAST ein Prototypen-Bike erhalten, bei dem es zu Kettenklappern und Lackschäden an der Kettenstrebe kam. Nachdem wir LAST davon berichteten, haben sie ein neues Teil für den Kettenstrebenschutz entwickelt, welches dann in Serie verfügbar sein soll.

Bei unserem Test-Bike kam es zu Lackschäden an der Kettenstrebe
Nach unserem Feedback hat LAST dieses kleine Teil entwickelt, das in Serie für Abhilfe sorgen soll

Helm Smith Forefront | Jacke ION Hybrid Jacket | Hose ION Scrub Pant

Für weitere Informationen besucht die LAST Bikes-Website.

Text & Fotos: Christoph Bayer

Über den Autor

Christoph Bayer

Wenn sich Arbeit nicht nach Arbeit anfühlt, dann hat man alles richtig gemacht – und das hat Christoph geschafft! Er liebt das Biken, ist ein Fan von Tech-Talk (zum Leidwesen seiner Freundin Toni), hat super viel Spaß an der Fotografie und bereist gerne die Welt. Er ist fast seit Anfang an bei ENDURO dabei und als Chefredakteur mittlerweile dafür verantwortlich, dass ENDURO das progressivste und aufregendste Magazin der Branche ist. Natürlich schreibt er noch jede Menge Storys selbst, testet um die 100 Bikes im Jahr und sitzt nahezu täglich auf dem Rad. Die alpinen Trails rund um seinen Heimatort dienen dabei als perfektes Testgelände. Den klassischen Arbeitstag gibt es für ihn nicht, mal ist er im Office, mal mit dem Laptop im Garten oder arbeitet direkt vom Van aus in einem der Top-Bike-Spots dieser Welt – für Christoph sind die Grenzen fließend und genau das weiß er so zu schätzen.