Der neue Lazer Impala KinetiCore will alles auf einmal: maximalen Schutz, hohen Komfort und clevere Details – verpackt in ein leichtes Gesamtpaket. Auf dem Trail zeigt sich, ob der MTB-Helm hält, was der Name verspricht – und so präzise performt, wie es Lazer ankündigt.

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Lazer Impala KinetiCore | Gewicht 413 g in Größe L | Preis 199,99 €
Farbe Mahogany Matt | Hersteller-Website

Lazer ist eine der ältesten Helm-Marken der Welt – gegründet 1919 in Antwerpen und heute Teil der Shimano-Familie. Mit der KinetiCore-Technologie hat das belgische Traditionsunternehmen eine eigene, integrierte Alternative zu MIPS entwickelt: Gezielte Knautschzonen im EPS-Schaum, die Rotationskräfte beim Aufprall ableiten und außerdem leichter, nachhaltiger und besser belüftet sein sollen.

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Details zum neuen Lazer Impala KinetiCore-Helm im Test

Der Impala KinetiCore wirkt im Test auf Anhieb kompakt und wertig. Mit 413 g in Größe L gehört er zu den leichteren Trail-Helmen seiner Klasse. Die matte Oberfläche mit glänzenden Akzenten und die klaren Linien machen optisch einiges her. Nur bei der Verarbeitung gibt’s kleine Abzüge: Einzelne scharfe Kanten und ungleichmäßige Übergänge wirken nicht ganz so sauber, wie man es in dieser Preisklasse erwarten würde.

Die KinetiCore-Technologie von Lazer ist das Herzstück des Helms. Statt einer nachträglich eingebauten Rotationsschicht (wie bei MIPS) sind beim KinetiCore-Helm die Knautschzonen direkt im EPS-Schaum integriert. Diese deformieren sich beim Aufprall gezielt und sollen so die Energie ableiten. Beim Impala kommt zusätzlich die DualCore-Konstruktion mit zwei unterschiedlich dichten EPS-Schichten zum Einsatz: Die innere Schicht soll Rotationskräfte absorbieren, die äußere hingegen die Energie direkter Schläge. Das Ganze spart Gewicht, verbessert die Belüftung und erhöht den Komfort. Für zusätzliche Sicherheit sorgt das RECCO®-Rescue-System, mit dem der Fahrer im Notfall geortet werden kann. Abgerundet wird das Paket durch das Crash-Replacement-Programm, das bei einem Sturz 50 % Rabatt auf einen Ersatzhelm bietet.

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Die Knautschzone des KinetiCore-Helm ist direkt in den EPS-Schaum integriert und soll sich beim Aufprall gezielt deformieren und dadurch Energie ableiten.
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Großzügige Polsterung in der Helmmitte und die Blöcke der KinetiCore Technologie im Detail.
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Das TurnSys-Verstellsystem sorgt für eine fein justierbare Passform und hält den Impala auch auf ruppigen Trails stabil am Kopf

Wie macht sich der Lazer Impala KinetiCore im Test?

Der Impala KinetiCore liefert in Sachen Komfort voll ab. Die großzügige Polsterung im Stirn- und Mittelbereich liegt angenehm am Kopf an und sorgt zusammen mit dem TurnSys-Verstellsystem für eine stabile, fein justierbare Passform. Auf dem Trail überzeugt der Impala mit ruhigem Sitz und sehr guter Belüftung. Selbst bei schnellen, technischen Abfahrten bleibt der Helm stabil, ohne zu verrutschen. Das geringe Gewicht und die ausgewogene Ergonomie machen ihn zum Langstreckenfreund. Alles fühlt sich stimmig an: kein Wackeln, kein Drücken, kein Hitzestau – aufsetzen, losfahren, wohlfühlen. Wir haben anfangs zwar eine Verstellmöglichkeit der Straps vermisst, mussten aber feststellen, dass dies in der Praxis keine Auswirkung auf den Tragekomfort oder den sicheren Sitz hatte.

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Die fehlende Verstellmöglichkeit der Straps hat in der Praxis keine Auswirkung auf den Tragekomfort oder den sicheren Sitz.

Brillen oder Goggles finden beim Lazer Impala KinetiCore im Test problemlos Platz, werden nicht eingeklemmt, und das tiefe Visier bietet einen effektiven Sonnenschutz. Der Magnetverschluss lässt sich zudem auch mit Handschuhen easy bedienen. Besonders sind auch die seitlichen Air-Intakes, die an Lufteinlässe eines Sportwagens erinnern – sie sehen nicht nur cool aus, sondern dienen gleichzeitig als Brillendock. Die Brille sitzt dort sicher und wackelfrei, selbst auf ruppigen Trails, wenn man sie am Helm belässt.

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Visier und Action-Cam-Halterung des Lazer Impala KinetiCore sind als Breakaway-Elemente konzipiert – sie sollen sich bei einem Sturz kontrolliert lösen, um keine zusätzlichen Kräfte auf Kopf oder Nacken zu übertragen. Die Kamerahalterung lässt sich werkzeuglos anbringen, sitzt sicher und hat in unserem Test zuverlässig gehalten.

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Die Action-Cam-Halterung lässt sich beim Lazer Impala KinetiCore werkzeuglos
montieren.

Fazit zum Lazer Impala KinetiCore

Der Lazer Impala KinetiCore kombiniert innovativen Schutz mit hohem Tragekomfort und cleveren Alltagsdetails. Die DualCore-Technologie überzeugt im Test durch ihr angenehmes Tragegefühl und beweist, dass Sicherheit auch leicht und luftig sein kann. Kleine Schwächen in der Verarbeitung trüben den positiven Gesamteindruck kaum. Ein Helm für Trail- und All-Mountain-Fahrerinnen und Fahrer, die weder beim Schutz noch beim Komfort Kompromisse eingehen wollen – sicher, durchdacht und bequem bis ins Detail.

Tops

  • innovatives KinetiCore-Sicherheitskonzept
  • sehr guter Tragekomfort
  • hervorragende Belüftung
  • Breakaway-Visier und Kamera-Halterung
  • Magnetverschluss und Brillendock
  • RECCO®-Rescue-System
  • Crash-Replacement-Programm

Flops

  • kleine Schwächen bei der Verarbeitung (Kanten, Übergänge)
  • keine einstellbaren Straps

Weitere Infos unter lazersport.com.


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Text: Erik Bötzle Fotos: Peter Walker