Aqua2go PRO
Wäre der Aqua2go PRO ein Auto, dann wäre er ein moderner SUV mit Luxusausstattung. Er besitzt einen massiven 20-Liter-Tank und das Herzstück des Geräts, die handliche Powerbank, verfügt nicht nur über eine abnehmbare Taschenlampe, sondern auch über einen USB-Anschluss. Auch wenn die Batterie klein ist, kann sie den Aqua2go PRO für 27 min betreiben, das entspricht fast vier Tankfüllungen. Vier LEDs geben Auskunft über den Ladestatus, allerdings erwiesen sie sich als nicht sonderlich zuverlässig. Alternativ kann man auch einen 12-Volt-Anschluss verwenden. In der Nähe von Gewässern kann man mit einem Schlauch praktisch unbegrenzt Wasser ansaugen und weiterputzen. Die einstellbare Düse ermöglicht den Wechsel zwischen einem feinen, „dichtungsfreundlichen“ und einem kräftigen Strahl, der gut bei leicht angetrocknetem Schlamm wirkt.
Mit den gleichen Aufsätzen wie der Mobi bietet er zwar viel Auswahl, aber die meisten Aufsätze und Bürsten sind am Bike eher nutzlos. Mit den 20 l läuft er beeindruckende 7,4 min, genug um zwei bis drei Bikes blitzblank zu kriegen. Als eines der größten Geräte im Test ist er eher für Busbesitzer als für Fahrer kleinerer Autos geeignet, aber mit seinen Rollen und dem Griff kann man ihn auf ebenen Untergrund gut bewegen. Unser einziger Kritikpunkt ist die Verarbeitungsqualität des Aqua2go PRO, die nicht an die des teureren Nomad heranreicht. Der Kunststoff, der Sprühkopf, das Ladegerät, das ganze Finish wirkt weniger edel, als der Preis vermuten lässt. Defekte oder Probleme gab es im Test jedoch keine.
Der Aqua2go ist ein toller Reiniger, mit dem man mit nur einer Tankfüllung mehrere Bikes putzen kann. Die vielen Anschlussoptionen erlauben ein Maximum an Flexibilität und die abnehmbare Pumpe ermöglicht beinahe unbegrenzte Nutzung. Nur ein etwas edleres Finish und bessere Materialien fehlten zum Sieg.
Tops
- riesiger 20-Liter-Tank
- abnehmbare Pumpe
Flops
- etwas niedrige Verarbeitungsqualität
- sperrig
Preis 219,95 €
Info aqua2go.eu/de
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