Pirelli – die italienische Traditionsmarke wird weltweit vor allem mit hochkarätigen Automobilreifen assoziiert. Dabei hat sie ihre Wurzeln im Radsport: 1894 wurde in der italienischen Schmiede der erste Fahrradreifen hergestellt. Doch wie viel Hightech und Motorsport-Know-how steckt heute in den Gummis für den Trail? Können die Pirelli Scorpion MTB-Reifen mit den Platzhirschen der Szene mithalten – oder sind sie ein Exot für Liebhaber italienischer Ingenieurskunst? Wir haben nicht nur die verschiedenen Modelle unter die Stollen genommen, sondern erklären euch auch das durchaus verwirrende Line-up, die unterschiedlichen Reifentypen, Karkassen und Gummimischungen.
| Modell | Gewicht | Preis |
|---|---|---|
| Scorpion Enduro S SmartGRIP Gravity 29 x 2,40 |
1.062 g | 76,90 € |
| Scorpion Enduro M SmartGRIP Gravity 29 x 2,40 |
982 g | 76,90 € |
| Scorpion Enduro R SmartGRIP Compound HardWALL 29 x 2,60 |
1.061 g | 76,90 € |
| Scorpion Race Enduro M SmartEVO DH DualWALL 29 x 2,50 |
1.355 g | 89,90 € |
| Scorpion Race Enduro T SmartEVO DH DualWALL 29 x 2,50 |
1.336 g | 89,90 € |
| Scorpion Race DH M SmartEVO DH DualWALL+ 29 x 2,50 |
1.551 g | 89,90 € |
| Scorpion E-MTB M SmartGRIP Gravity HyperWALL 29 x 2,60 |
1.335 g | 84,90 € |
Die Karkassen im Überblick
Im Mountainbike-Portfolio von Pirelli stehen sechs unterschiedliche Karkassen-Varianten zur Wahl: LITE, ProWALL, HardWALL, HyperWALL, DualWALL und DualWALL+ sollen das komplette MTB-Einsatzspektrum abdecken – von effizientem Cross-Country bis hin zum kompromisslosen Downhill. Um welche der Karkassen es sich handelt, kann über die Beschriftung der Reifenflanke abgelesen werden. In unserem Test haben wir die für den Trail- und Enduroeinsatz geeigneten Reifen mit HardWALL, DualWALL sowie DualWALL+ Karkassen für euch durchs Labor und über die Trails gejagt.
LITE
Die LITE-Karkasse ist für niedrigen Rollwiderstand und niedriges Gewicht entwickelt und findet ausschließlich in den Scorpion XC-Reifen Verwendung. Die 120 TPI-Gewebekonstruktion ohne zusätzlichen Seitenwandschutz ist für den Trail- und Enduro-Einsatz jedoch nicht geeignet.
ProWALL
Im Gegensatz zur LITE-Karkasse bietet die ProWALL-Karkasse einen Seitenwandschutz aus einer Nylonschicht sowie eine Gewebedichte von 60 TPI, die dem Reifen nicht nur robuster gegen Schnitte und Durchstiche machen, sondern den Reifen auch Stabilität bei niedrigem Luftdruck verleihen soll. Laut Pirelli ist die ProWALL-Karkasse damit auch für leichte Traileinsätze geeignet.
HardWALL
Die für den Trail und Enduroeinsatz vorgesehene HardWALL-Karkasse mit ebenfalls 60 TPI Gewebedichte bietet eine Schutzeinlage von Wulst zu Wulst, um auch aggressiveren Fahrstilen und höheren Fahrergewichten gerecht zu werden. Außerdem soll ein Hartgummi-Einsatz in der Seitenwand dem Reifen noch mehr Stabilität bei niedrigem Luftdruck verleihen und Schäden durch Quetschungen verhindern. HardWALL-Karkassen sind ca. 100 Gramm schwerer als ProWALL-Karkassen, Reifen mit HardWall-Karkassen gehören aber dennoch zu den leichtesten im Testfeld. Das hat allerdings auch zur Folge, dass der Pannenschutz gering ausfällt. Beim Durchschlagtest liegt die HardWALL-Karkasse im unteren Bereich des Testfelds, in etwa auf einem Niveau mit der EXO-Karkasse von MAXXIS oder der Trail-Karkasse von Specialized. Auch beim Durchstichtest der Lauffläche bietet die HardWALL vergleichsweise wenig Pannenschutz. Besser sieht es beim Schutz gegen Durchstiche der Seitenflanken aus; hier liegen die Ergebnisse nahe beim Durchschnitt.
HyperWALL
Die HyperWALL-Karkasse wurde speziell für die Anforderungen von E-MTBs entwickelt. Was das konkret bedeutet? Laut Pirelli soll die Karkasse für das hohe Drehmoment und die hohe Gewichtsbelastung von E-Mountainbikes konzipiert sein. Das Geheimnis dahinter? Eine dicke Gummieinlage, die mit einer Gewebelage fest mit dem Wulst verbunden ist, soll diesen besonders stabil machen. Pirelli will damit eine Lösung gefunden haben, dass der Reifen eine ähnliche Stabilität erhält wie ein Downhill-Reifen, gegenüber diesen aber deutlich leichter ist – konkret etwa 200 Gramm weniger, wie die Waage in unserem Test verriet.
Im Durchschlagtest des Labortest hat sich die HyperWALL-Karkasse deutlich robuster als die HardWALL-Karkasse erwiesen, bringt gegenüber dieser dafür aber auch ein Mehrgewicht von etwa 300 Gramm mit sich. Mit 460 mm durchschnittlicher Fallhöhe beim Durchschlagtest liegt die HyperWALL-Karkasse diesbezüglich ziemlich genau im Mittelfeld aller getesteten Reifenmodelle. Der Schutz gegen Durchstiche ist hingegen auf etwa dem gleichen Niveau wie bei der HardWALL-Karkasse.
DualWALL
Mit der DualWALL zielt Pirelli auf den besonders harten Enduro-(Renn-)Einsatz ab. Wie der Name bereits verrät, werden hier zwei Karkassenlagen übereinandergeschichtet, was in Kombination mit einem per Gummieinlage verstärkten Wulst für besonders hohen Pannenschutz sorgen soll. Die Gewebedichte der zwei Einlagen beträgt 120 TPI. Im Labortest zeigt sich die DualWALL beim Pannenschutz – ähnlich wie die HyperWALL – solide beim Durchschlagschutz, aber mit unterdurchschnittlichen Werten beim Durchstich an der Lauffläche.
DualWALL+
Auch die DualWALL+ Karkasse besteht aus zwei Karkassenlagen, die im Gegensatz zur DualWALL aber in der gröberen 60 TPI-Gewebedichte ausgeführt sind. Das macht die DualWALL+ zur robustesten Karkasse im Pirelli MTB-Portfolio, allerdings bringt sie aber auch viel Gewicht auf die Waage. Beim Durchschlagschutz bestätigt sich das: Mit 520 mm Fallhöhe liegt die DualWALL+ oberhalb des Durchschnitts, wird jedoch von den DH-Karkassen von MAXXIS, Specialized oder Schwalbe, die alle sogar leichter sind, nochmals deutlich übertroffen. In puncto Durchstich patzt die DualWALL+ sowohl auf der Lauffläche als auch bei der Seitenwand, denn sie bietet hier keinen nennenswert höheren Schutz als die leichteren Pirelli-Karkassen und deutlich weniger als andere Downhill-Karkassen.
Die Gummimischungen im Überblick
Für den Mountainbike-Bereich gibt es bei Pirelli drei unterschiedliche Gummimischungen. Im Gegensatz zu einigen anderen Herstellern setzt Pirelli ausschließlich auf Monomischungsformeln, d. h., das Profil besteht gesamtheitlich aus einer homogenen Gummimischung. Das soll für eine konstante Performance während der Abnutzung führen. Im Unterschied zur Karkasse lässt sich die verwendete Gummimischung leider nicht an der Reifenflanke ablesen, wie es bei den meisten anderen Herstellern der Fall ist.
SmartGRIP Compound
Das SmartGRIP Compound ist die härteste Mischung bei Pirelli, die sowohl im Trockenen als auch bei Nässe funktionieren soll. Wir können die Mischung nur am Hinterrad empfehlen, wo man vom niedrigen Rollwiderstand profitiert, wenn man kleine Abstriche in der Trail-Performance eingehen kann.
SmartGRIP Gravity
Auch SmartGRIP Gravity ist eine Monomischungsformel, die allerdings im Gegensatz zum SmartGRIP Compound weicher ausfällt und damit deutlich mehr Grip liefern soll. Sie bietet einen guten Kompromiss aus Grip und Rollwiderstand und eignet sich somit sowohl fürs Vorder- als auch fürs Hinterrad.
SmartEVO DH Compound
Das SmartEVO DH Compound stellt die weichste Mischung bei Pirelli dar, kommt nur bei Reifen der „Scorpion Race“-Kategorie zum Einsatz und ist ausschließlich für den abfahrtsorientierten Renneinsatz konzipiert. Entsprechend muss man sich im Klaren sein, dass die Verwendung am Hinterrad zwar funktioniert, euch aber bergauf wegen des deutlich höheren Rollwiderstands ordentlich ins Schwitzen bringt.
Die Profile im Überblick
Pirelli verwendet bei der Benennung der Fahrradreifen Namensgebungen, die aus dem Automobilbereich bekannt sind. So zieren die Reifenflanken traditionsreiche Namen wie PZero, Cinturato oder Scorpion – letzterer beschreibt alle Profile, die für den Mountainbike-Einsatz konzipiert sind. Der Name hinter der Scorpion-Bezeichnung gibt euch Aufschluss über den Einsatzbereich, für den das Team von Pirelli den Reifen vorsieht (XC, Trail, Enduro, DH & E-MTB). Zudem tragen einige Modelle den Zusatz „Race“, was klarstellen soll, dass die Reifen auch den härtesten Wettkampfbedingungen standhalten. Diese Bezeichnung findet Einsatz bei allen Downhill-Reifen sowie einigen Enduro-Modellen. Erkennbar sind die Race-Modelle an ihrem auffälligen, durchgängigen gelben Schriftzug.
Die letzte Stelle der Modellbezeichnung hat eine individuelle Bedeutung. In den meisten Fällen dient sie als Indikator für die Untergrundbeschaffenheit, für die das Profil konzipiert wurde.
M (Mixed Terrain): für gemischte, wechselnde Bedingungen
MUD: für schlammige Bedingungen
H (Hard Terrain): für trockene Böden
R (Rear specific): Profil speziell für die Anforderungen am Hinterrad
S (Soft Terrain): für lose, weiche Untergründe
T (Traction): Reifen optimiert für viel Traktion
Eine weitere Besonderheit ist, dass bei einigen Modellen entweder eine Tanwall-Ausführung – Pirelli nennt dies „Classic“ – wählbar ist, die mit beige-braunen Seitenwänden kommt. Oder es kann die Farbe der Reifenschrift variiert werden. Letzteres ist ein Feature, das wir nur bei Pirelli vorgefunden haben und das den ein oder anderen sicherlich freuen wird, da ihr so die Reifen individuell mit der Optik eures Bikes abstimmen könnt. Allerdings ist dieses Feature nur bei bestimmten Modellen und je nach Karkasse oder Reifendimension möglich.
Scorpion Enduro M
Der Pirelli Scorpion Enduro M stellt den Allrounder im Pirelli Enduro-Segment dar, der unter allen Bedingungen abliefern soll. Den Enduro M erhaltet ihr ausschließlich mit der ausgewogenen SmartGRIP Gravity-Mischung. Bei den Karkassen überlässt euch Pirelli die Wahl zwischen der leichteren ProWALL und der robusteren, von uns getesteten HardWALL. Als leichtester Reifen im gesamten Test mit nur 982 Gramm können beim Pannenschutz keine Wunder erwartet werden. Beim Grip liefert der Scopion Enduro M jedoch ein solides und berechenbares Verhalten, bleibt jedoch in der Abfahrts-Performance hinter der grobstolligeren Konkurrenz zurück. Dafür fällt der Rollwiderstand sehr gering aus.
Verfügbar ist der Reifen sowohl in 27,5” als auch 29” Durchmesser. Eine Auswahl zwischen 2,4” und 2,6” Breite gibt es jedoch nur bei der 29”-Variante. Die 29”-Varianten mit HardWALL Karkasse können darüber hinaus für den individuellen Touch entweder mit Tanwalls oder alternativ mit Schriftzügen in den Farben Schwarz, Gold, Orange oder Türkis ausgeliefert werden.
Scorpion Enduro S
Der für losen und weichen Untergrund geeignete Scorpion Enduro S erweist sich im Test als gut gedämpfter Begleiter, mit ebenfalls solider Leistung beim Grip, wenn auch durch die vergleichsweise kurzen Stollen nicht auf dem Niveau anderer Reifen für lose Böden. Dafür fällt der Rollwiderstand des 1.062 Gramm leichten Scorpion Enduro S mit 33,8 Watt ebenfalls sehr niedrig aus. Auch der Scorpion Enduro S ist in 27,5” und 29” sowie 2,4” und 2,6” Breite erhältlich, sowohl mit ProWALL- als auch mit der von uns getesteten HardWALL-Karkasse. Auch bei der Gummimischung überlässt euch Pirelli die Wahl zwischen dem härteren SmartGRIP Compound oder der weicheren SmartGRIP Gravity-Mischung wie in unserem Test. Alle 29”-Varianten sind auch mit Tanwalls verfügbar. Die 2,4“ breite Variante mit HardWALL-Karkasse kann darüber hinaus mit gelber oder schwarzer Reifenschrift bestellt werden.
Scorpion Enduro R
Das „R” beim Pirelli Scorpion Enduro R verrät, dass es sich hierbei um ein Profil speziell fürs Hinterrad handelt. Beim Hinterrad haben Hersteller generell die Eigenschaften Verschleiß, Rollwiderstand und Traktion im Fokus. Daher überrascht es nicht, dass der Scorpion Enduro R ausschließlich mit SmartGRIP-Gummimischung erhältlich ist. Der Reifen wird in den Dimensionen 27,5” und 29” sowie in 2,4” und 2,6” Breite angeboten und kann wahlweise mit ProWALL- oder HardWALL-Karkasse ausgestattet werden. In Verbindung mit den relativ niedrigen Mittelstollen erreicht der Pirelli Scorpion Enduro R mit nur 27,4 Watt den geringsten Rollwiderstand des gesamten Testfelds. Wer Wert auf kürzere Uphill-Zeiten legt – oder gegebenenfalls wertvolle Sekunden bei Uphill-Stages in Enduro-Rennen gewinnen will – ist hier also genau richtig. Für Downhill-Stages gibt es hingegen bessere Reifen, denn die Traktion beim Bremsen ist nicht ganz auf dem Niveau anderer Hinterradreifen. Der Grip erweist sich nicht zuletzt wegen der von uns getesteten 2,6” Breite als gut, wodurch der Scorpion Enduro R insgesamt einen sehr soliden Kompromiss aus Rollwiderstand und Grip darstellt.
Scorpion Race Enduro-Modelle
Im Gegensatz zu den Enduro-Modellen sind die Race Enduro-Modelle immer mit einer DualWALL-Karkasse ausgestattet und bieten mit 2,5” Breite etwas mehr Auflagefläche. Auch wenn eingefleischter Formel 1-Fans bei der Optik der gelb umrandeten Reifen mit gelben Schriftzügen eine mittelharte Gummimischung erwarten, rollen die Race Enduro-Reifen ausschließlich mit dem weichsten SmartEVO DH Compound vom Band, wodurch mehr Haftung, aber auch messbar mehr Rollwiderstand entsteht.
Scorpion Race Enduro M
Der Race Enduro M ist das vielseitige Pendant des Enduro M innerhalb der Race-Enduro-Reihe. Der als Allrounder für gemischte Bedingungen gemachte Reifen ist in 27,5”- und 29”-Laufradgrößen erhältlich. Die Mittelstollen im zentralen Teil der Lauffläche variieren in einem 2er-Rhythmus und fallen recht breit aus. Statt nach außen hin direkt die Seitenstollen folgen zu lassen, hat Pirelli Übergangsstollen eingebaut. Die sollen in Kurven die Last von den Seitenstollen nehmen und für einen smootheren Übergang von Mittel- auf Seitenstollen sorgen. Bei den Seitenstollen geht es dann ohne Variation zu, sie fallen alle gleich aus. Auffällig ist, dass die Seitenstollen weit nach oben stehen, bis fast auf die Höhe der Mittelstollen.
Im Praxistest konnte der Race Enduro M mit guten Grip-Eigenschaften überzeugen. Die Karkasse ist hinsichtlich ihrer Dämpfungseigenschaften eher auf der härteren Seite einzuordnen und gibt daher viel Untergrund-Feedback an euch weiter. Die 2,5” Breite machen den Race Enduro M-Reifen weniger anfällig für Spurrillen und vermitteln euch bergab dank berechenbarem Verhalten ein gutes Sicherheitsgefühl.
Scorpion Race Enduro T
Der Scorpion Race Enduro T ist in 27,5” oder 29” verfügbar und wie alle Race Enduro Reifen nur mit DualWALL und SmartTEVO DH Compound lieferbar. Gegenüber dem Race Enduro M ist das Profil mit weniger Stollen offener gestaltet und bietet dank den breiteren Mittelstollen eine bessere Bremstraktion, wodurch sich der Race Enduro M gut am Hinterrad einsetzen lässt. Der Nachteil: Der Rollwiderstand ist hoch. Wie beim Race Enduro M ist die DualWALL-Karkasse relativ stramm, was in roughen Sektionen zu mehr Armpump führen kann.
Scorpion E-MTB M
Der Scorpion E-MTB M verrät mit seinem Namen offensichtlich seine Auslegung als E-Mountainbike-spezifischer Reifen und nutzt daher die HyperWALL-Karkasse. Bei der Gummimischung setzt Pirelli vollständig auf die SmartGRIP Gravity-Mischung. Im Praxistest konnte der Scorpion E-MTB M vor allem mit guter Traktion überzeugen, was zur spezifischen Ausrichtung fürs E-Mountainbiken passt, wo auch beim Beschleunigen viel Traktion gefordert ist. Auch der niedrige Rollwiderstand des Labortests unterstreicht die Eignung zur Verwendung des Scorpion E-MTB M auf E-Bikes, da damit die Reichweite maximiert wird. In Sachen Grip und Dämpfung liefert der Scorpion E-MTB M ebenfalls eine solide Leistung, wie er auf unseren Abfahrten bewiesen hat.
Den Scorpion E-MTB M Reifen gibt es ausschließlich in 2,6 Zoll Breite und den zwei Laufradgrößen 27,5” und 29”. In puncto optisches Design erhaltet ihr den Scorpion E-MTB M in drei Reifenschrift-Farbvarianten oder mit klassischen Tanwalls.
Scorpion Race DH M
Pirelli steuert nicht nur den leichtesten, sondern mit dem 1.551 Gramm schweren Scorpion Race DH M auch einen der schwersten Reifen des gesamten Testfelds bei. Der als Allrounder innerhalb der DH-Reifen konzipierte Reifen soll auf unterschiedlichen Untergründen gut funktionieren und ein vorhersehbares Handling aufweisen. Wie alle Scorpion DH-Reifen ist der Race DH M nur mit DualWALL+ Karkasse und SmartEVO DH Compound-Gummimischung verfügbar. Im Fahreindruck erweist sich die Karkasse des Scorpion Race DH M als sehr steif. Der langsame Rebound des SmartEVO DH Compound sorgt für viel Bodenkontakt, bei dem das Profil soliden Grip bei verschiedensten Bedingungen bietet. Wahlweise gibt es den 2,5” breiten Reifen in 27,5” oder 29” Durchmesser.
Unsere Empfehlung
Enduro – Vollgas (v/h): Scorpion Race Enduro M/Scorpion Race Enduro T
Trail – Grip (v/h): Scorpion Enduro M/Scorpion Enduro M
Trail – leicht rollend (v/h): Scorpion Enduro M/Scorpion Enduro R
Alle weiteren Informationen findet ihr auf der Website von Pirelli.
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Text: Lars Engmann Fotos: Peter Walker


