In der Kategorie „The Lab“ präsentieren wir spannende Produkte, die wir für euch ausprobiert haben. Manche waren monatelang im Einsatz, andere haben wir nur kurz abgecheckt. Diesmal verraten wir euch, wie sich die SRAM Code RSC-Bremsen im Test geschlagen haben.

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Die SRAM Code RSC bietet nicht nur massig Power, sie lässt sich auch sehr gut dosieren

„Power is nothing without control!“ Ein Leitsatz, der wie maßgeschneidert zur neuen SRAM Code RSC passt. Nach über 6 Monaten Einsatz zieht Christoph ein sehr positives Fazit zur überarbeiteten Bremse. Besonders begeistert ist er von ihrer sehr guten Dosierbarkeit. Es gibt zwar stärkere Modelle am Markt, keine andere bietet aber speziell bei Nässe eine bessere Kontrolle. Der Druckpunkt ist angenehm definiert, die Ergonomie des Hebels top. Kritik gibt es nur für das nervige Quietschen der Sinterbeläge.

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Der Hebel besitzt einen größeren Ausgleichsbehälter und macht die Code so noch standfester. Schwere Fahrer greifen dennoch besser zu großen 200-mm-Scheiben.

Schwere Fahrer sollten außerdem vorn wie hinten 200-mm-Scheiben montieren. Dann passt die Standfestigkeit auch auf langen Abfahrten. Außerdem erwiesen sich die organischen Beläge als etwas kraftvoller. Der Verschleiß der Beläge liegt absolut im Rahmen. Typisch SRAM, lässt sich die Bremse gemeinsam mit dem Schalt- bzw. Reverb-Hebel montieren. Die Verstellschrauben am Hebel funktionieren zuverlässig und leichtgängig. Der Bleeding-Edge-Anschluss erleichtert das Entlüften deutlich, wenn man die Funktion einmal verstanden hat. Das minimale Mehrgewicht im Vergleich zur Guide ist absolut zu verschmerzen und wir hoffen, dass in Zukunft bei mehr Trail- und Endurobikes eine Code verbaut wird. Nervig allerdings: Die hintere Bremssattelschraube ist bei der Verwendung der Zentrierringe mit einigen Tools nur schwer zu erreichen.

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Bei der hinteren Bremssattelschraube ist nur wenig Platz

Fazit

Wer eine zuverlässige Bremse mit ausreichend Power, guter Standfestigkeit und top Dosierbarkeit sucht, greift zur neuen Code und wird happy!


Stärken

  • gute Bremspower
  • top Ergonomie
  • hohe Standfestigkeit mit 200-mm-Scheiben

Schwächen

  • quietschen bei Nässe
  • Schraube am Bremssattel schwer zu erreichen

Tester: Christoph
Dauer: 6 Monate

Preis: 270 €
Mehr Infos: sram.com

Dieser Artikel ist aus ENDURO Ausgabe #031

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