Testbericht: Die neue Oakley Airbrake MX Goggle
Mit der neuen Airbrake MX hat Oakley eine Goggle auf den Markt gebracht, die einiges anders macht. Wir haben Oakley neues Flagschiff getestet.
Anders als bei den meisten Goggles ist die Scheibe der Oakley Airbrake MX nicht flexibel, sondern starr und mehrere Millimeter dick – ähnelt also mehr den Gläsern einer Sonnenbrille. Neben der höheren Schutzwirkung geht so auch der Ein- und Ausbau der Scheibe deutlich schneller von der Hand.
Um das Glas zu wechseln, müssen einfach die beiden Switchlock-Bügel hochgeklappt werden und schon kann die Scheibe entnommen bzw. wieder eingesetzt werden. Kein nerviges Gefummle, keine Fingerabdrücke auf der Scheibe. Vor einer Stage noch schnell die Scheibe putzen – easy! Doch schnell auf ein helleres Glas wechseln – eine Sache von Sekunden!
Dieses Video demonstriert den Scheibenwechseln
Neben dem tadellosen Handling gefällt auch das extrem große Sichtfeld, dass die Airbrake MX in alle Richtungen bietet. Die Goggle sitzt angenehm nah am Gesicht, sodass man nicht durch einen “Tunnel” schaut. Die optische Qualität der Gläser ist – wie von Oakley gewohnt – hervorragend.
Dank nach vorne gesetzten Bandhalterungen und angenehmer Schaumpolsterung saß die Brille in allen getesteten Helmen hervorragend.
Natürlich sind Befestigungsmöglichkeiten für Tear-offs vorhanden. Wem das nicht genug ist kann optional ein Roll-off System nachzurüsten – die Motocross-Herkunft lässt grüßen!
Die Oakley Airbrake MX ist ab stolzen 160,- € in vielen verschiedenen Farben und mit noch mehr unterschiedlichen Scheiben erhältlich. Ersatzscheiben schlagen mit 49,- € bis 89,- € zu Buche.
Fazit: Die Oakley Airbrake MX gefällt mit schicker Optik, sehr gutem Sitz und einem durchdachten Glaswechsel-System und zeigte im Test keine Schwächen. Wer bereit ist, 160 Euro für eine Goggle auszugeben erhält hier ein Top-Produkt.
Mehr Info: http://moto.oakley.com/
Text: Aaron Steinke | Fotos: Robin Schmitt
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