Ein Gruß aus Colorado: 170/160 mm (v/h) Federweg, Sixfinity-Hinterbau, Bosch Performance Line CX-Motor and it´s orange! Das neue Yeti LTe T3 will für 12.900 € nicht nur die Startnummer, sondern auch das Feierabend-Grinsen liefern. Doch wie schlägt sich das 23,3 kg schwere E-MTB der Kultmarke auf dem Trail?

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YETI LTe T3 XO0 Transmission | Bosch Performance Line CX-R/800 Wh | 170/160 mm (v/h)
23,3 kg in Größe L | 12.900,00 € | Hersteller-Website

Speed, Spaß, Sonderzeiten: Das neue Yeti LTe ist die Weiterentwicklung des bekannten 160E, das sich 2022 den Titel als bestes E-MTB in unserem Vergleichstest sichern konnte. Das neue Yeti LTe ist mit klarer Mission vor allem für einen Zweck entwickelt worden: Racing. Frisch nach dem Launch des leichten MTe-Modells mit TQ HPR60-Motor setzt der größere Bruder nun auf Full-Power-Support des Bosch Performance Line CX-Motors mit großem 800-Wh-Akku. 

Der bewährte Sixfinity-Hinterbau und der 170/160 mm (v/h) Federweg sollen dem LTe die Startnummerfreigabe für die ruppigsten Race-Tracks verleihen. Trotzdem lautet der offizielle Claim: „Racing Optional” – denn auch abseits des Flatterbands will das E-MTB mit maximalem Fahrspaß bei Feierabend-Laps überzeugen. 12.900 € schwer und 23,3 kg leicht – das Yeti LTe T3 ist weder günstig noch ein Leichtgewicht. Aber was zählt, ist die Trail-Performance. Wie schlägt sich das Bike in der Praxis?

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Das neue Yeti LTe T3 im Detail

Auf den ersten Blick bleibt das neue LTe seinem Vorgänger erstaunlich ähnlich: organische Formsprache, stimmige Proportionen, vertraute Silhouette. Nur der Tretlagerbereich wirkt etwas massiver. Unser Testbike kommt in der fruchtigen Manjo-Lackierung – eine Farbe irgendwo zwischen reifer Mango und tropischem Sonnenuntergang. Wer es dezenter mag, greift lieber zum Raw-Carbon-Look oder zur ikonischen Turquoise-Lackierung.

Die einzigen Leitungen am E-MTB, nämlich die Bremsleitungen, verlaufen sauber geklemmt durch geschraubte Cable-Ports in den Carbon-Rahmen und sind auch beim kurzen Austreten über dem Motorbereich klapperfrei verlegt. Der Vollcarbon-Rahmen ist wie schon am MTe an besonders hochbelasteten Rahmenbereichen, wie den Kettenstreben oder dem Unterrohr, durch Vectran verstärkt. Die Hightech-Faser stammt ursprünglich aus der Raumfahrt, kommt in Schutzwesten zum Einsatz und ist etwa fünfmal reißfester als Stahl. 

Zusätzlich sorgt ein großflächiger Kettenstrebenschutz für Ruhe auf dem Trail, während der verschraubte Unterrohr-Protektor zusammen mit dem Motorcover den Rahmen zuverlässig gegen Steinschläge abschirmt. Der Fender zwischen Hauptrahmen und Hinterbau hält Schmutz und Matsch zuverlässig fern, sodass sich dort nichts festsetzt. Gleichzeitig sorgt die montierte Kettenführung dafür, dass die Kette auch bei ruppigem Terrain dort bleibt, wo sie hingehört. Für eure Trail-Essentials stehen zudem zwei praktische Tool-Mounts auf der Unterseite des Oberrohrs bereit.

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Ein Gruß aus Colorado: Das Yeti-Headbadge prangt wie ein Qualitätssiegel auf dem Steuerrohr und steht für World-Cup-Erfolge und jede Menge Charakter.
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Saubere Zugverlegung durch geschraubte Ports – klapperfrei und servicefreundlich.
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Mit Sixfinity-Hinterbau klettert das LTe effizient und hält bergab genug Reserven bereit.
Wenn ihr wissen wollt wie sie sich das neue Yeti LTe T3 in unserem Test schlägt, könnt ihr den ganzen Artikel bei unserem Schwestermagazin E-MOUNTAINBIKE lesen.

 


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Text: Benedikt Schmidt Fotos: Peter Walker