Pro Bike Check: Das Radon Slide 160 Factory von James Shirley
16.10.2015
von
James Shireley, der für das Radon Factory Enduro Team fährt hat sich in der vergangenen Saison voll und ganz auf die eurpäischen Enduroevents konzentriert, wo er unter anderem bei Läufen der der EES, der Specialized Enduro Serie, der Trans Savoie sowie an einigen ausgesuchten Etappen der EWS an den Start ging. Bei einem dieser Läufe, wo er sich nach einem Platten im ersten Abschnitt noch auf einen beachtlichen 57. Platz zurückkämpfen konnte trafen wir uns mit James, um sein Wettkampfgerät etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
James und sein Slide 160 am Strand von Finale Ligure.
Klasse Bike mit Siegerpotential. Werfen wir einen näheren Blick darauf…Fangen wir mit dem Fahrwerk an. Dort verrichtet vorne eine Manitou Mattoc……und hinten ein Manitou Swinger, beide von Manitou zuverlässig ihren Dienst. Am Dämpfer kommt zudem ein Satz Exzenterbuchsen (+1°) zum Einsatz..Den Laufradsatz liefert DT Swiss.An den breiten EX 1501 Spline Felgen setzt James auf deutsche Wertarbeit. Er fährt eine Kombination aus Der Kaiser (h) und Der Baron (v), hergestellt von Reifenspezialist Continental.Das Cockpit besteht ausschließlich aus Answer Komponenten. Der 750mm breite Protaper SL Carbon mit einem Rise von 10mm wird von einem 50mm langen ATAC AME Vorbau in Position gehalten. Das Steuerrohr der Gabel wurde mit etwas Überstand abgelängt, so dass mittels der beiden Spacer (10mm und 14mm) die Höhe variiert werden kann.Für saubere und präzise Schaltvorgänge sorgt ein XX1 Antrieb von SRAM.Bei den Answer Lock-on Griffen hat James die äußere Klemmung entfernt. Über fehlende Bremskraft kann man sich bei der verbauten Magura MT7 sicher nicht beschweren. Die 203mm (v) bzw. 180mm (h) Bremsscheiben sorgen für hervorragende Verzögerungswerte.Sieht man einmal von den Shimano XT Trail Pedalen ab, so fährt James einen kompletten SRAM XX1 Antrieb mit 170mm Kurbeln und einem 32er Kettenblatt. Eine Carbocage Kettenführung sorgt für zusätzliche Sicherheit.Die 11-fach Kassette bietet ausreichend Bandbreite für nahezu alle Lebenslagen. Damit ist er für die langen Transfer Etappen in Finale ebenso gerüstet wie für die “Mens downhill” Stage.
Während der gesamten Saison hat James sein, auf Racing optimiertes Bike nie im Stich gelassen. Nach einem langen Sommer auf den Straßen Europas freut sich der Schotte jetzt aber wieder auf seine Hometrails auf der Insel.
Wer noch mehr über das Slide erfahren will, der besucht einfach die Radon-Homepage.
Text & Bilder: Ross Bell
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