Das Canyon Strive CFR 9.0 Team auf dem Trail

Bereits vor dem offiziellen Launch Event im warmen Malaga haben wir die Möglichkeit gehabt, das Strive CFR 9.0 Team ausführlich zu testen. So sind wir mit dem Rad unter anderem in San Remo gewesen, wo wir es im direkten Vergleich mit 13 anderen spannenden Enduro-Bikes gefahren sind und haben es im Trailparadies Massa Vecchia ausführlich getestet. Wie sich das Rad im Vergleich zur Konkurrenz schlägt, erfahrt ihr in der neuen ENDURO Ausgabe, die am 01. Februar veröffentlicht wird.

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Fly High! Wir haben das Strive schon vor dem offiziellen Launch exklusiv in San Remo getestet.

Auch wenn die Action-Bilder etwas anderes vermuten lassen, sind wir mit dem neuen Canyon Strive etliche Höhenmeter aus eigener Kraft hinauf pedaliert. Drückt man den linken Hebel des Shapeshifters, fährt sich die Gasdruckfeder bei der nächsten Möglichkeit aus und das Rad besitzt einen steileren Sitzwinkel sowie ein spürbar strafferes Fahrwerk. Zwar ist der Sitzwinkel mit 75° noch immer nicht übertrieben steil, doch schiebt man den Sattel etwas nach vorn, sitzt man auch bei steilen Anstiegen noch angenehm zentral. Im XC-Modus wippt der Hinterbau nahezu gar nicht und den Griff zum zusätzlichen Verstellhebel am Dämpfer kann man sich getrost sparen. Dennoch überzeugt das Rad mit guter Traktion und dank des erhöhten Tretlagers und der kurzen Kurbeln sind auch technische, mit Wurzeln oder Stufen durchsetzte Uphills kein Problem. Wer fürchtet, es könnte ihm aufgrund der kurzen Kurbeln an Kraft fehlen, den können wir beruhigen, denn wir konnten kaum einen Unterschied feststellen. Im Zweifelsfall schaltet man in einen leichteren Gang und pedaliert etwas schneller.

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Wir sind mit dem Canyon Strive 2019 auch in Malaga und der Toskana unterwegs gewesen und haben auch längere Touren mit ihm unternommen

Die wahre Stunde des Strive schlägt, sobald man am Shapeshifter den Downhill-Modus aktiviert. Dann setzt das Rad die 150 mm Federweg am Heck frei, die sich jedoch auf dem Trail nach deutlich mehr anfühlen. Denn der Hinterbau spricht feinfühlig an und bietet gleichzeitig guten Support im mittleren Bereich. Eine angenehme Endprogression verhindert außerdem unsanfte Durchschläge, ohne aber die Ausnutzung des Federwegs zu limitieren. Die Bedienung des Shapeshifters erfordert eine gewisse Gewöhnung, geht nach einigen Fahrten aber sehr spielerisch von der Hand.

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In Kurven ist die Balance des Strive absolut gelungen
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Just gonna send it! Auch große Sprünge und harte Landungen steckt das Rad dank seiner guten Progression problemlos weg.

Dank der etwas längeren Kettenstreben ist das Handling des neuen Strive noch ausgewogener als das seines Vorgängers. Dabei hat man als Fahrer noch immer das Gefühl, gut integriert hinter dem Lenker zu stehen. Lässt man die Bremse offen, marschiert das Strive richtig vorwärts und besitzt einen sehr gelungenen Mix aus Laufruhe und Agilität. Kommt man mit viel Speed in ein Steinfeld, bleibt das Rad gelassen. Gleichzeitig hat man aber jederzeit die Möglichkeit, seine Linie nochmal zu ändern oder spontan eine Kurve weiter oben anzufahren.

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Dank des tiefen Tretlagers steht man super integriert im Bike und ist auch bei steilen Sektionen immer Herr der Lage

Das Canyon Strive 29 2019 setzt Lenkimpulse angenehm direkt und präzise um, ohne dabei auch nur einen Hauch von Nervosität aufkommen zu lassen. Der Hinterbau besitzt sehr guten Gegenhalt und so fällt es leicht, an Kanten oder Wellen abzuziehen. Trotz 20 mm Federwegs-Differenz arbeitet das Fahrwerk sehr ausgewogen und auch die generelle Balance des Bikes ist sehr gelungen. In langgezogenen, offenen Kurven hat man stets genug Grip am Vorderrad, ohne dass man viel mit der Körperposition gegensteuern muss – top! Auch die Verarbeitung weiß zu überzeugen. So war das Rad im gesamten Test sehr leise und nerviges Klappern war nicht zu hören.

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Das Fahrwerk des Canyon Strive 2019 besitzt sehr guten Gegenhalt. So fällt es leicht, an Kanten abzuziehen und ein Steinfeld einfach mal zu überspringen.

Fazit

Das brandneue Canyon Strive 2019 überzeugt mit einem grandiosen Gesamtpaket. Es klettert leichtfüßig auch technische Trails bergauf und besitzt bergab genau den richtigen Mix aus Agilität und Laufruhe. Obendrein punktet es mit einer sehr durchdachten Ausstattung und einem top Fahrwerk. Es ist eins der spannendsten Bikes der neuen Saison. Seid daher gespannt, wie es sich in unserem Vergleichstest in der kommenden ENDURO-Ausgabe #037 geschlagen hat.

Mehr Informationen findet ihr unter canyon.com

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In der neuen ENDURO Ausgabe, die am 01. Februar veröffentlicht wird, haben wir das Strive mit den 13 spannendsten Bikes der neuen Saison verglichen – seid gespannt! Bei unserer Facebook-Veranstaltung versorgen wir euch mit weiteren Infos zum Ausgaben-Release.



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