Ausgabe #036 Test

The Lab: GraVity Card im Test


In der Kategorie „The Lab“ präsentieren wir spannende Produkte, die wir für euch ausprobiert haben. Manche waren monatelang im Einsatz, andere haben wir nur kurz abgecheckt. Diesmal schauen wir uns den Bikepark-Saisonpass GraVity Card genauer an.

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Die GraVity Card ist die Lizenz zum Ballern im Bikepark.

Wer hat Bock auf Ballern? Unser Tester Felix verbringt am liebsten jede freie Minute damit, sein Bike mithilfe der Erdanziehungskraft über den Trail zu jagen, und hat einfach wenig Lust auf stundenlange, quälende Uphills. Stattdessen diskutiert er im Lift auf dem Weg nach oben lieber über die perfekte Linienwahl und den großen Sprung auf dem Trail. Bei so vielen Tagen im Bikepark herrscht jedoch schnell Ebbe im Geldbeutel. Die GraVity Card ist vor allem für „Vielfahrer“ die ideale Kostenbremse. Die 455 € (2018) teure Saisonkarte gilt in fast 20 Bikeparks in 6 Ländern. Dabei liegen die meisten Parks in den Ostalpen. Als Besitzer der Saisonkarte spart man sich nicht nur die lästige Wartezeit an der Liftkasse, sondern geht den Tag im Bikepark entspannter an als Käufer einer Tageskarte. Schließlich kann man mal eben nur für zwei Runs im Lieblingspark vorbeischauen oder den Lift als Aufstiegshilfe für eine große Tour nutzen. Felix hatte nie das Gefühl, Geld zu verschwenden, wenn er nicht 10 Runs am Tag schaffte, und schätzte die relaxte Einstellung zum Liftticket sehr. Warum? Weil ein Tagesticket im Schnitt etwa 35 € kostet und sich die GraVity Card schon nach etwa 13 Tagen im Bikepark rechnet. Außerdem schätzt Felix die große Vielfalt an Trails und Parks. Fans natürlicher Singletrails mit ewigen Wurzelteppichen und Steinfeldern kommen genauso auf ihre Kosten wie Park-Rats, denen kein Sprung zu groß ist, oder Einsteiger, die am liebsten auf Flowtrails surfen.

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Mit einem Ticket kommt man durch alle Drehkreuze am Lift, Wartezeiten an der Ticketkasse? Fehlanzeige!

Im kommenden Jahr wird sich der Preis der GraVity Card um etwa 20 € erhöhen. Dafür kommen der deutsche Park Willingen und der österreichische EWS-Austragungsort Petzen mit ins Portfolio. Mit der GraVity Card kannst du 2019 von April bis November 7 Monate die Parks shredden.

Fazit

Die GraVity Card ist ein einfaches Rechenspiel: Wer häufig in den teilnehmenden Parks unterwegs ist, kann sich mit ihr eine Menge Geld und Warterei an der Liftkasse sparen. Auch wenn ihr nicht in unmittelbarer Nähe eines Parks wohnt, kann die GraVity Card die ideale Grundlage für euren nächsten Bike-Roadtrip durch die Alpen sein.

Stärken

  • keine Wartezeiten an Ticketkassen
  • rechnet sich schon nach 13 Bikepark-Tagen

Schwächen

  • keine

Tester Felix
Testdauer 3 Saisons
Mehr Infos gravity-card.com
Preis 455 € (Saison 2018)


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Text: Fotos: Valentin Rühl

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