Die Landschaft des Naturparks Fanes-Sennes-Prags ist einzigartig. Eingerahmt von schroffen Felsen durchziehen nicht nur wilde Bergflüsse, sondern auch feinste Singletrails und ein großes Netz von Forststraßen das Idyll. Perfekt für ausgiebige Touren und Produkttests in erbarmungslosem alpinen Gelände.

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Direkt von unserer vorübergehenden Home-Base aus, dem Hotel Excelsior in St. Vigil, schlängelt sich ein Singletrail sanft bergauf. Er führt zur Talsperre Pederü, einem beliebten Ausgangspunkt von Wanderern. Von dort aus unternhmen sie grandiose Bergtouren im Naturpark Fanes-Sennes-Prags, der übrigens UNESCO-Weltkulturerbe ist. Für uns gibt es an der Talsperre meist nur einen kurzen Zwischenstopp, bevor wir mit den Testbikes in die surreale Berglandschaft eintauchen. Fels, Fels und noch mehr Fels umschließt uns ab diesem Punkt. Majestätisch thronen die Berggipfel weit über uns. Was wir hören, ist das Rauschen der Bäche, das Knirschen der Reifen und der Sound unserer Motoren – sofern wir auf E-Mountainbikes unterwegs sind. Nicht zu vergessen: das angestrengte Atemgeräusch, dessen Intensität je nach Steigung und Geschwindigkeit variiert. Bergauf ist Ausdauer gefragt, bergab, je nach Trail, exzellente Fahrtechnik – perfekt, um E-Mountainbikes und klassische Räder auf ihre Tourenfähigkeiten und Zuverlässigkeit zu testen und die Limits der Motoren auszuloten. Gerade wer zur Sennes-Hütte hinauffährt, sieht sich extremen Steigungen ausgesetzt, die nur mit dem E-Mountainbike zu bewältigen sind.

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Nicht nur bergab ist Fahrtechnik entscheidend, auch bergauf gilt es, Schlüsselstellen zu meistern.
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Im extremen Gelände werden Defekte knallhart aufgedeckt. Eine häufige Fehlerquelle: der Antrieb!
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An der Fanes-Hütte sind wir regelmäßig eingekehrt, um sowohl unsere als auch die Akkus unserer Bikes aufzuladen. Bestes Essen und ein alkoholfreies Weizen sorgen für neue Kraft. Prost!
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Der Fahrfluss wurde einzig durch Defekte gebremst. Gerade bei schweren E-Mountainbikes sind stabile Reifen ein Muss, auch Kettenrisse und lockere Speichen gab es häufiger.
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Jedem, der die einzigartige Berglandschaft auf eigene Faust erkunden will, haben
wir hier drei unserer Lieblingstouren als GPS-Track hinterlegt.

Pragser Wildsee-Endurotour

Länge: 54 km | Uphill: 1.200 hm | Downhill: 2.400 hm | GPX File

Diese Traumtour führt von St. Vigil zum idyllischen Pragser Wildsee und über den Kronplatz Furcia-Trail wieder zurück nach St. Vigil. Von St. Vigil führt die Schotterstraße zum höchsten Punkt Somamunt erst mäßig, dann steil bergauf. Oben hat man ein grandioses Panorama. Rechts führt ein Trail am Hang entlang und wird zu einem langen Singletrail der Spitzenklasse – ihm folgt man weiter links bergab durch das Lärchental zum Pragser Wildsee. Von dort rollt man schließlich auf dem Radweg und auf Nebenstraßen nach Olang. Jetzt geht es kräfteschonend mit dem Lift auf den Kronplatz und von dort auf dem Furcia-Trail über 120 Kurven bis auf den Furkelpass, wo der Ruis-Lift Mountainbiker wieder auf den Kronplatz befördert (Länge: 4 km, 600 hm). Wer nach ein paar Fahrten genug hat, rollt gemütlich vom Furkelpass zurück nach St. Vigil.

XC-Tour rund um St. Vigil

Länge: 30 km | Uphill: 603 hm | Downhill: 603 hm | GPX File

Nach einer kurzen Anfahrt über den Fitness-Parcours von St. Vigil führt die Schotterstraße in moderater Steigung über mehrere Kehren Richtung Val Fojedöra. Nach der zweite Kehre ab der Schranke (1.600 hm) nach knapp 5 km hat man den höchsten Punkt – den Einstieg in den Trail Nr. 19 – erreicht. Da der Trail immer wieder die Straße kreuzt, sieht man ihn schon bei der Auffahrt. Der Trail mündet später in den 19A, und schließlich gelangt man wieder auf die schmale, asphaltierte Mautstraße in den Naturpark Fanes-Sennes-Prags zur Pederühütte. Von dort rollt man entlang der Straße auf einem sanften Singletrail zurück nach St. Vigil. Der Trail ist nie steil, nie schwer und macht dennoch richtig Laune.

Zur Fanes-Hütte und zurück

Länge: 35 km | Uphill: 842 hm | Downhill: 842 hm | GPX File

Die Tour führt von St. Vigil über die schmale Mautstraße 13 km sanft bergauf zur Pederü-Hütte im Fanes-Naturpark. Dann geht es zur Sache: eine zum Teil steile und recht grobe Schotterstraße führt über mehrere Kehren zur gemütlichen Fanes-Hütte. Nach der Einkehr geht es nicht minder grobschottrig bergab, immer wieder zweigt ein Singletrail rechts oder links ab. Zum Teil gibt es kurze Schiebestücke (sehr technisch!) bis hinab zur Pederü-Hütte. Ab hier rollt man jetzt entlang der Straße auf einem sanften Singletrail zurück nach St. Vigil.


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