Die neue SRAM MAVEN Bremse verspricht extreme Bremspower mit guter Dosierbarkeit zu vereinen und ist das neue Flaggschiff im Bremsen-Line-up von SRAM. Entwickelt wurde die Vierkolbenbremse für den Einsatz an Enduro- und Downhill-Bikes und setzt neben bewährten Features auch auf Mineralöl als Bremsflüssigkeit.

SRAM Maven-Ultimate | 4 Kolben | 366 Gramm | 360 € | Hersteller-Website

Geht es um Bremsen, ist SRAM – oder früher noch AVID – nicht aus der Szene wegzudenken und hat nicht nur jahrzehntelange Erfahrung, sondern auch eine massive Produktpalette an unterschiedlichen Modellen und Spezifikationen zu bieten. Nachdem die damaligen Service-Probleme in den letzten Jahren erfolgreich behoben wurden, hat sich SRAM mit ihren Bremsen nicht für schiere Power, sondern vielmehr für ihre feine Dosierbarkeit einen Namen gemacht. Mit ihrer neuen SRAM MAVEN Bremse wollen sie genau das ändern und die gewohnt hohe Dosierbarkeit mit viel Bremspower kombinieren. Zusätzlich setzen sie bei ihrer neuesten Vierkolbenbremse nun auf das verträglichere Mineralöl, was nicht nur den Service vereinfacht, sondern auch die Service-Intervalle verlängert.

Wie man bereits an ihrem Look unschwer erkennen kann, soll die neue SRAM MAVEN Bremse zum Einsatz kommen, wenn es auf dem Trail richtig zur Sache geht. Sprich, an Enduro-, Downhill- und E-Mountainbikes sowie bei Fahrern, die regelmäßig ihre Bremsen ans Limit bringen wollen oder sich schlichtweg mehr Power wünschen. SRAM wirbt damit, dass sie fast 50 % mehr Bremspower liefert und ca. 30 % weniger Hebelkraft benötigt, um die gleiche Leistung zu erbringen. Das alles im Vergleich zur SRAM CODE-Vierkolbenbremse aus ihrem Portfolio, die damit allerdings nicht Geschichte ist, sondern lediglich Platz machen muss. In Zukunft werdet ihr also die CODE-Vierkolbenbremse primär an Trail-Bikes sehen, was unserer Meinung nach – mit zunehmend progressiveren Mountainbikes – eine sinnvolle Entwicklung ist.

Wir hatten die Chance, die neue SRAM MAVEN Bremse seit Mitte Dezember an unterschiedlichsten Bikes mit unterschiedlichsten Testern zu fahren. Zusätzlich konnten wir sie in Spanien über mehrere Tage hinweg gegen 13 weitere Vierkolbenbremsen antreten lassen. Wie sich die MAVEN im direkten Vergleich und auch in unserem ausführlichen Labor-Test geschlagen hat, erfahrt ihr dann in unserem großen Bremsen-Vergleichstest, den ihr bald in unserer kommenden Ausgabe lesen könnt. Selbstverständlich haben wir aber bereits alle wichtigen Eindrücke in diesen Test einfließen lassen und berichten euch hier detailliert, wie die neue SRAM MAVEN Bremse performt.

Die Details und Features der neuen SRAM MAVEN Bremse

Nicht zu übersehen ist der Fakt, dass die neue SRAM MAVEN Bremse ein ordentlicher Klunker ist. Auch wenn der Look natürlich Geschmackssache ist, passt er gut zu den immer futuristischer werdenden Bikes – oder der neuen SRAM Eagle Transmission-Schaltgruppe – und fällt an modernen Enduro- oder E-Mountainbikes nicht sonderlich auf.

Auch das Gewichts hält sich in Grenzen und die neue SRAM MAVEN-Ultimate bringt die Waage bei 366 Gramm zum Stehen. Das sind – bei gleicher Leitungslänge – 55 Gramm mehr als bei der SRAM CODE Ultimate-Vierkolbenbremse. Selbstverständlich hat das aber seinen Grund, denn die vier Kolben der neuen MAVEN Bremse sind ordentlich gewachsen, um eben die Bremspower und Standfestigkeit zu erhöhen. Auch die vier massiven Schrauben und die breite Brücke des Bremssattels fallen auf, sie sollen den Flex verringern und so einen knackigeren Druckpunkt ermöglichen.

Aber auch die Geber und der Bremshebel haben ein Update bekommen und sind nicht einfach nur größer geworden. So wurde der Hebel minimal in Bezug auf die Ergonomie angepasst, fühlt sich aber im Vergleich zu den Hebeln der Bremsenmodelle CODE oder Level sehr ähnlich an. Allerdings wird es vorerst keinen Carbon-Hebel geben, sondern alle MAVEN-Modelle setzen auf eine Alu-Variante. Dementsprechend sind die neuen MAVEN-Hebel nicht mit den anderen Bremsen von SRAM kompatibel. Gleich geblieben sind bewährte Features wie die werkzeuglose Hebelweiten- und Druckpunktverstellung, was sich auch problemlos mit Handschuhen bedienen lässt. So könnt ihr in kürzester Zeit Anpassungen vornehmen.

Zudem setzen alle SRAM MAVEN-Modelle auf die sogenannte SwingLink-Technologie, die man auch an den bisherigen SRAM-Bremsen findet. Für das SRAM-typische Gefühl und die feine Dosierbarkeit ist vor allem die SwingLink-Technologie verantwortlich, denn sie steuert das Verhältnis, mit dem sich die Bremskolben beim Ziehen des Hebels bewegen. Ein wichtiger Punkt dabei ist der Leerweg, also der Bereich, in dem sich die Kolben oder eben Bremsbeläge zwar bewegen, aber noch keinen Kontakt mit der Bremsscheibe haben. Dank einer Art dreieckiger Hebel wird der Leerweg schneller überbrückt als der Bereich, bei dem die Bremsbeläge und Scheiben dann in Kontakt kommen. So lässt sich die Bremse während des eigentlichen Bremsvorgangs feiner dosieren und es entsteht kein digitales On-/Off-Feeling, wie man es von manchen anderen Herstellern kennt. Zudem benötigt ihr so weniger Fingerkraft als bei einer SRAM-Bremse ohne SwingLink-Technologie, um die gleiche Bremspower zu erreichen und bekommt so weniger Armpump.

Im Vergleich zur CODE Ultimate Stealth wurde auch die Leitungsführung am neuen MAVER-Geber überarbeitet und sozusagen entschärft. Denn die Position des Gebers ist zwar die gleiche, aber die Leitung ist nicht mehr nach innen Richtung Lenker gerichtet, sondern verlässt beinahe parallel zum Lenker das Gehäuse. So entsteht immer noch ein cleaner Look am Cockpit, denn Geber und Leitung verlaufen nah am Lenker, ohne dass die Leitungen an den Lenker gedrückt werden und dort klappern können.

Die Montage und das Entlüften der neuen SRAM MAVEN Bremse

Tuning spielt eine maßgebliche Rolle bei der neuen SRAM MAVEN Bremse, und damit meint SRAM vor allem die Anpassbarkeit von Bremsscheiben und Belägen. Denn bietet eine Bremse extrem viel Power, kann sie durch unterschiedliche Bremsbeläge und -scheiben reguliert werden. Schwächere Bremsen müssen hingegen oft mit größeren Scheiben oder aggressiveren Belägen gefahren werden und bieten deshalb nicht so viel Auswahl.

Viele Fahrer werden mit der neuen MAVEN Bremse auch mit 180 mm großen Bremsscheiben zurechtkommen und durch die hohe Bremspower diese nicht so schnell überhitzen. Selbstverständlich könnt ihr aber auch 200- oder 220-mm-Bremsscheiben verbauen, was voraussichtlich auch die gängigere Lösung sein wird. Denn viele Gabeln – wie z. B. eine RockShox ZEB oder BoXXer – bieten gar nicht die Möglichkeit, eine 180-mm-Bremsscheibe zu montieren. Da die neue MAVEN Bremse aber primär an Enduro-, E-Mountain- oder Downhill-Bikes verbaut ist, werden wir hier viele große Bremsscheiben sehen. Zudem steht euch noch die Wahl zwischen den herkömmlichen SRAM Centerline- und den dickeren HS2-Bremsscheiben.

Auch die neuen XL-Bremsbeläge bieten Anpassungsmöglichkeiten. Standardmäßig wird die MAVEN Bremse mit organischen Belägen ausgeliefert. Die bieten auch im kalten Zustand einen bissigeren Bremspunkt und geringere Lautstärke, dafür verschleißen sie aber auch schneller und sind nicht so hitzeresistent. Gerade bei nassen oder matschigen Bedingungen lohnt sich aber auch der Griff zu metallischen – also gesinterten – Belägen, die unter diesen Bedingungen mehr Biss haben und zudem langlebiger sind, dafür aber auch gelegentlich fieses Quietschen von sich geben. Die Beläge können an der MAVEN Bremse übrigens nur von unten eingesetzt werden, sprich, ihr müsst euer Hinterrad dafür demontieren, was wir allerdings beim Belagwechsel ohnehin empfehlen.

Montiert wird die neue MAVEN Bremse wie alle herkömmlichen SRAM-Bremsen. Hierzu benötigt ihr lediglich einen Torx 25-Schlüssel und könnt dann die Klemmung mit der Bremse verschrauben. Auch wenn wir nutzerfreundlichere Lösungen kennen, ist das im Handumdrehen erledigt und auch auf dem Trail einfach verstellt. Zudem könnt ihr dann mit dem sogenannten Match-Maker zusätzliche Hebel für z. B. Dropper und Schaltung direkt an der Klemme anbringen und benötigt keine zusätzlichen Klemmen.

Die Montage an der Gabel bzw. dem Rahmen geht ebenso simpel von der Hand. Hier setzt SRAM allerdings auf einen neuen, sogenannten 20P-Adapter, der eigens verschraubt wird. Das heißt, ihr verwendet dann vier kürzere Schrauben, um den Adapter und dann die Bremse zu verschrauben, anstelle von zwei sehr langen Schrauben, die alles gemeinsam halten.

Wie man es von SRAM bereits kennt, wird auch die neue SRAM MAVEN Bremse mit zwei dafür vorgesehenen Spritzen entlüftet. Eine wird am Geber, eine am Nehmer befestigt. Am Nehmer findet sich noch der sogenannte „Bleeding Edge Port“, der die spezielle Spritze fasst und sich dann einfach öffnen bzw. schließen lässt, während ihr entlüftet. Dann wird die Flüssigkeit wie gewohnt von A nach B gedrückt. Das ist etwas fummeliger als die Variante mit einem Trichter, auf die z. B. Shimano oder TRP setzt, mit etwas Übung und Zeit aber problemlos machbar. Für die SRAM MAVEN Bremse gibt es ein spezielles Entlüftungskit mit extra dafür angefertigten Spritzen, die auf die Anschlüsse der Bremse passen. Eine detaillierte Anleitung zum Entlüften findet ihr unter folgendem Link.

Die neue MAVEN ist übrigens nicht die erste Bremse von SRAM, die mit Mineralöl läuft, denn auch die im letzten Jahr vorgestellte DB8-Vierkolbenbremse basiert auf Mineralöl. Der Vorteil davon ist, dass Mineralöl-Bremsflüssigkeit nicht die Haut oder den Lack angreift, falls ihr beim Entlüften einmal etwas abbekommen solltet. Zudem muss sie nicht so häufig ausgetauscht werden, wie z. B. die DOT-Bremsflüssigkeit der CODE- oder Level-Bremse, da sie nicht so anfällig ist, Wasser zu ziehen. Alle zwei Jahre sollte die MAVEN dennoch frisch befüllt und entlüftet werden, um eine vollständige Funktionsfähigkeit zu gewährleisten.

Allerdings sollte nach dem Entlüften noch ein kleiner Trick angewendet werden, denn möglicherweise befindet sich noch etwas Luft im Nehmer, was beim initialen Ziehen des Bremshebels für einen schlechteren Druckpunkt sorgt. Um das zu umgehen, empfiehlt SRAM, die Beläge bei ausgebautem Hinterrad zurückzudrücken und dann die Bremse zu ziehen, bis die Beläge die eingebaute Transportsicherung wieder berühren. Dieser Vorgang sollte einige Male wiederholt werden, um das Problem zuverlässig zu beheben. Das Ganze ist auch in der detaillierten Anleitung im Bereich „Troubleshooting“ erläutert.

Die Modellvarianten der neuen SRAM MAVEN Bremse

Die neuen SRAM MAVEN Bremsen sind in den Modellvarianten Ultimate, Silver und Bronze erhältlich. Prinzipiell ähnelt diese Unterteilung den früheren R-, RS- und RSC-Modellen. Die Buchstaben stehen für Folgendes:

R = Reach-Adjust (Hebelweitenverstellung)
RS = Reach-Adjust (Hebelweitenverstellung) + SwingLink-Technologie
RSC = Reach-Adjust (Hebelweitenverstellung) + SwingLink-Technologie + Contact Point-Adjust (Druckpunktverstellung)

Die neuen Ultimate- und Silver-Modelle der SRAM MAVEN Bremse sind damit analog zu den alten RSC-Varianten und bieten dementsprechend eine werkzeuglose Hebelweiten- und Druckpunktverstellung und zudem die SwingLink-Technologie. Der einzige Unterschied – neben der Farbe – liegt in der Hardware der Schrauben, die bei den Ultimate-Modellen aus Titan und bei den Silver-Modellen aus Edelstahl bestehen. Das spart 9 Gramm und kostet euch 40 € extra. Damit kommt die Ultimate-Variante der SRAM MAVEN pro Bremse auf 360 €.

Die Bronze-Modelle stehen analog zur RS-Version und bieten euch eine werkzeuglose Hebelweitenverstellung und die SwingLink-Technologie. Zudem verwendet sie keine Lager, sondern Buchsen am Bremshebel und geht für 220 € über die Ladentheke.

SRAM MAVEN-Ultimate | 360 € (einzelne Bremse ohne Scheibe) | 362 Gramm (Hersteller-Angabe)
SRAM MAVEN-Silver | 320 € (einzelne Bremse ohne Scheibe) | 371 Gramm (Hersteller-Angabe)
SRAM MAVEN-Bronze | 220 € (einzelne Bremse ohne Scheibe) | 369 Gramm (Hersteller-Angabe)

Für den Aftermarket gibt es allerdings noch ein praktisches Ultimate Expert Kit, das vorerst auf 2.500 Stück limitiert ist. Für 699 € bekommt ihr zwei SRAM MAVEN Ultimate-Bremsen im eloxierten „red splatter“-Design und eine Vielzahl an Zusatzteilen. So ist bereits das Pro Bleed Kit mit zwei Spritzen, dem passenden Mineralöl (was euch sonst 137 € kosten würde) und 4 Bremsscheiben in unterschiedlichem Durchmesser enthalten. Zwei mal 200 mm und jeweils einmal 180 und 220 mm. Die Bremsscheiben, die ihr nicht verbaut, könnt ihr dann direkt in der mitgelieferten Tasche aufbewahren. Zudem gibt es noch vier extra Bremsbeläge – organisch und metallisch –, zwei Klemmschellen und einen P20-Adapter dazu. So habt ihr alles, um die neue SRAM MAVEN Bremse zu montieren und mit unterschiedlichen Setups zu experimentieren, und seid wesentlich günstiger, als wenn ihr alles einzeln kaufen müsst – coole Sache!

Die neue SRAM MAVEN Bremse im Praxis-Test

Durch die werkzeuglose Verstellung von Hebelweite und Druckpunkt könnt ihr vor dem Ride – auch mit fetten Handschuhen – noch feine Anpassungen vornehmen und so die neue MAVEN Bremse auf euch abstimmen. Geht es dann nach dem vorgeschriebenen Einbremsen los, fällt direkt die schiere Power auf, die die neue Bremse im Vergleich zur CODE auf den Boden bringt. Das Geile daran ist, dass das gewohnte SRAM-Feeling dabei nicht verloren geht und sich die MAVEN Bremse sehr ähnlich zu den anderen SRAM-Modellen anfühlt. Das bedeutet, ihr habt einen sehr definierten Leerweg, der etwas mehr Fingerkraft als z. B. eine Shimano XT-Bremse benötigt, beim Kontakt mit den Bremsscheiben dann aber ordentlich Biss hat.

Was beim Parkplatz-Test noch für große Augen und etwas Respekt gesorgt hat, entpuppt sich auf dem Trail aber schnell als gut dosierbar – wie man es von modernen SRAM-Bremsen gewohnt ist. Egal ob ihr auf rutschigen Steinen mit Sand oder nassem Laub und Matsch unterwegs seid. Die neue SRAM MAVEN Bremse lässt sich weiterhin gut dosieren, packt aber bei Bedarf richtig fest zu und bringt euer Rad zum Blockieren. Gefahren sind wir die neue SRAM MAVEN-Ultimate primär mit 200-mm-Bremsscheiben und organischen Belägen und hatten damit mehr als ausreichend Bremspower. So benötigt ihr weniger Fingerkraft, um euer Bike zu verzögern, was nicht nur weniger Armpump verursacht, sondern euren Ride damit auch kontrollierter und sicherer macht.

Das Fazit zur SRAM MAVEN Bremse

Die neue SRAM MAVEN Bremse kommt zum Einsatz, wenn es auf dem Trail richtig zur Sache geht. Und da gehört sie mit ihrer schieren Power und dem massiven – aber auch gewöhnungsbedürftigen – Look auch hin. Die Umstellung auf Mineralöl sorgt zudem für längere Service-Intervalle, auch wenn das Entlüften mit zwei Spritzen weiterhin etwas aufwendiger ist. Zudem hat SRAM bewiesen, dass sie in der Lage sind, ihr gewohntes Feeling und die feine Dosierbarkeit mit ordentlich Power zu kombinieren.

Tops

  • krasse Power
  • fein zu dosieren
  • werkzeuglose Hebel- und Druckpunktverstellung
  • praktisches Komplett-Set für den Aftermarket

Flops

  • massiver Look ist Geschmackssache

Alle weiteren Infos findet ihr auf der Website von SRAM.


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Text: Peter Walker Fotos: Peter Walker

Über den Autor

Peter Walker

Peter ist nicht nur ein Mann der Worte, sondern auch der Taten. Mit ernsthaften Bike- und Schrauber-Skills, seiner Motocross-Historie, diversen EWS-Teilnahmen und über 150 Bikepark-Tagen in Whistler – ja, der Neid der meisten Biker auf diesem Planeten ist ihm gewiss – ist für Peter kein Bike zu kompliziert und kein Trail zu steil. Gravel und Rennrad kann er übrigens auch! Das für unsere redaktionelle Arbeit wichtige Thema Kaufberatung hat Peter in Vancouvers ältestem Bike-Shop von der Pike auf gelernt und setzt sein Know-how auch im journalistischen Alltag um. Wenn er nicht gerade die Stuttgarter Hometrails auf neuen Test-Bikes unsicher macht, genießt er das Vanlife mit seinem selbst ausgebauten VW T5. Dass er dazu noch ausgebildeter Notfallsanitäter ist, beruhigt seine Kollegen bei riskanten Fahrmanövern. Zum Glück mussten wir Peter bislang nie bei seinem Spitznamen „Sani-Peter“ rufen. Wir klopfen auf Holz, dass es dazu auch nie kommen wird!