Ein Lastenfahrrad ist für Specialized das noch fehlende Mosaikstück im Produktportfolio. Mit der Veröffentlichung des neuen Longtail-Lastenrads Porto will Specialized das Schaffenswerk nun vervollständigt haben. Wir konnten das Lastenfahrrad bereits für euch testen und beim Hausbesuch der Specialized Turbo Unit im schweizerischen Cham ergründen, was dieses E-Bike so wichtig für die Marke macht.

Wenn man in die heiligen Hallen von Specialized, ins Turbo- Entwicklungszentrum im Schweizer Cham, eingeladen wird, sagt man nicht Nein. Nach jedem Treffen ist man um eine Handvoll Erkenntnisse reicher und bekommt einen Ausblick auf das kommende Produkt-Line-up. Im vergangenen Jahr durfte sich unsere E-MOUNTAINBIKE Crew beim Hausbesuch die Entwicklungen im sportiven Bereich vorführen lassen. Dieses Mal haben sich die Produkt- und Kategorieverantwortlichen Dominik, Mattia, Vincent, Christoph und Stephan Zeit genommen, um ihr neues Lastenfahrrad Porto aus allen Ecken und Winkeln zu beleuchten und dem DOWNTOWN Team zu präsentieren.

Specialized Porto | Specialized 2.2 Cargo/710 Wh
ab 39,9 kg in Einheitsgröße | ab 6.500 € | Hersteller-Website

Das Lastenrad-Segment hat aus kommerzieller Sicht für Specialized nur eine untergeordnete Bedeutung. Die zu erwartenden Verkaufszahlen sind im Vergleich zu Modellreihen wie dem Turbo Levo nicht besonders verheißungsvoll. Doch aus firmenstrategischer Sicht ist der Lastenrad-Markt für die Schweizer entscheidend: Specialized will die Marke der Wahl für alle Biker werden.

Nach langwieriger Entwicklung erblickt nun das Specialized Porto das Licht der Welt. Es ist das fehlende Mosaikstück, mit dem Specialized überzeugten Fahrrad-Fanatikern den letzten noch verbleibenden Wunsch erfüllen will.

Den ausführlichen Testbericht findest du auf DOWNTOWN-Mag.com


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Text: Rudolf Fischer Fotos: Robin Schmitt

Über den Autor

Rudolf Fischer

In seinem früheren Leben war Rudolf in der Innovationsförderung tätig und hat Patentbewertungen im Millionen- und Milliardenbereich durchgeführt. Heute widmet er sich als Redakteur für DOWNTOWN und E-MOUNTAINBIKE nicht weniger spannenden Aufgaben. Als Data-Nerd beschäftigt er sich intensiv mit Zukunftsthemen wie Connected Mobility, testet aber natürlich auch gerne die neuesten Bikes, und zwar täglich. Entweder beim Pendeln oder zusammen mit dem Team bei unseren großen Vergleichstests. Der technisch orientierte Diplom-Betriebswirt ist so vielseitig wie ein Schweizer Taschenmesser. Beispiele gefällig? Rudolf beherrscht u. a. Front-, Side- und Backflip – zwar nicht auf dem Bike, aber per pedes in der Stadt. Seine Parkour-Karriere hat er mittlerweile jedoch an den Nagel gehängt. Darüber hinaus spricht er Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch und etwas Esperanto. Beim Versuch, sich selbst Japanisch beizubringen, ist er jedoch kläglich gescheitert. Wichtig zu wissen: Im HQ ist Rudolf bekannt, gefürchtet und (manchmal auch) gehasst für seinen trockenen Humor im Ricky-Gervais-Stil. Natürlich lacht er am meisten selbst darüber …