Tag 2: Haputale

„Lipton Loop“ – passender könnte der Name für die Strecke des zweiten Tages nicht ausfallen: Start und Zielpunkt der Stage 2 war Haputale mit seinen umliegenden Bergen, die von Regenwäldern und Teeplantagen gesäumt sind. Der Rundkurs führte die Biker durch eine der landschaftlich schönsten Regionen Asiens. Nach dem Start mussten zunächst 500 Höhenmeter überwunden werden, um zum beliebten Aussichtspunkt des Tee-Pioniers Sir Thomas Lipton zu gelangen.
Der Ausblick war grandios, aber weil das hier schließlich ein Rennen und keine Kaffeefahrt war, wurden den Teilnehmern und ihren Bikes danach einiges abverlangt: Erst ging es 16 km und 1.200 Höhenmeter über teils sehr steinigen Untergrund hinab, danach auf zwei längeren Anstiegen wieder nach Hapatule hinauf. Tagesbilanz: 63 km, 2.160 Höhenmeter.

Die Umgebung von Haputale ist eine der landschaftlich schönsten Gegenden Asiens.
Die Umgebung von Haputale ist eine der landschaftlich schönsten Gegenden Asiens.
Abfahrt vom Liptons Loop.
Die Strecke führt durch die Teeplantagen hindurch, ihr Höhepunkt ist der Aussichtspunkt des Tee-Pioniers Sir Thomas Lipton.
Peter Butt, der Zweitplatzierte des Vortages, hatte auf Stage 2 mit gleich drei Platten zu kämpfen.
Peter Butt, der Zweitplatzierte des Vortages, hatte auf Stage 2 mit gleich drei Platten zu kämpfen.

Schnellste Zeit und damit nur 7 min hinterm Vorjahressieger: 3 h 21 min durch Ajay Pandit Chhetri mit 10 min Vorsprung. Letzte Zielankunft nach 8 h 19 min.

Wer schreibt hier?

Manne Schmitt
Prokurist

Manne Schmitt ist Prokurist bei 41 Publishing und bringt methodische Expertise aus seiner Laufbahn als Chef-Analyst einer Landesbehörde ein. Dieser Hintergrund prägt die journalistische Substanz seiner Recherchen und hilft dabei, exklusive News für E-MOUNTAINBIKE, ENDURO, GRAN FONDO und DOWNTOWN zu erschließen. Seit 1989 im Radsport aktiv, unterstützt er Tests operativ und übernimmt gleichzeitig administrative Verantwortung. So stärkt er die methodische Qualität der Redaktionsprozesse. Das Thema Racing verfolgt ihn noch immer, niemand im Team kennt die EWS-Profis besser als Manne.

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